Verlegeplan Wandheizung

26.07.2011



Hallo,

zur Anbringung einer Wandheizung bzw. -temperierung habe ich mir folgenden Verlegeplan skizziert. Die rechte Hälfte würde ich spiegelbildlich dazu als zweiten Kreis verlegen. Beim skizzierten Kreis komme ich auf eine Länge von 50m. Rasterabstand ist 10cm.

Was sagen die Experten, wäre die Verlegung so ok oder gäbe es Optimierungsbedarf?

freundliche Grüße, Rajko



Sieht erst mal sehr ordentlich aus!



Wie hast Du die notwendige Menge Rohr berechnet?

Welches Rohr wurde verwendet und wie sieht der Wanduntergund aus.

Grüße Gerd





Die Wandheizung soll in Trockenbauweise hergestellt werden, Untergrund 10mm Fermacellplatte, Mitte Streifen aus Fermacell, Rohre Rautherm S 10,1 x 1,1 mm, Deckplatte wieder 10mm Fermacell.

Die Rohrlänge ist gemessen, hab die Verlegung erstmal in 1:1 an der Wand mit Faden und Nadelpins erstellt. Auf dem Foto hab ich das zur besseren Sichtbarkeit nur noch mal mit Stift nachgezogen :-)



Ich halte



das Rohr für bedingt geeignet das es nach DIN sauerstoffdicht ist aber leider nicht zu 100% sauerstoffdicht ist. Auch hat das Rohr einen höheren Ausdehnungskoeffizient als z. B. Metallverbundrohr.

Fermacell ist leicht und damit ein schlechterer Wärmeüberträger als z. B. ein Kalk oder Lehmputz. Das Rohr wird durch die Trockenbaukonstruktion nur bedingt direkt umschlossen, ein kompletter kontakschlüssiger Aufbau erhöht die Leistung.

Grüße



Warum....



... soll es denn Fermacell sein und nicht Lehm oder Kalkputz...
Wie mein Vorredner bereits gesagt hatte ist der Ausnutzung dann viel höher. Ich würde auf Lehmputz gehen....oder bedingt der Wandaufbau, das man nur Fermacel nehmen kann?

Mfg
Rene



So sieht's jetzt aus



Hier noch kurz ein Bild der fertig verlegten Rohrschlangen.

Die Ausführung als Trockenbau hat zwei Hintergründe: Die hinter der Wand liegenden Dachstuhl-Konstruktionslemente aus Holz sind z.T. in das Giebelmauerwerk eingelassen und mußten deswegen außerhalb der Dampfbremse liegen. Grund zwei ist, daß ich's als Trockenbau komplett in Eigenleistung errichten kann ;-)

Sollte die Wand nicht die erforderliche Leistung haben, das Zimmer auszuheizen, wäre das auch nicht so schlimm, dafür gäbe es einen Plan B. Mir ist nur wichtig die Oberflächentemperatur genug anheben zu können um Tauwasserbefall zu verhindern, der Raum soll als Schlafzimmer genutzt werden und die Giebelwand liegt direkt nach Norden. Da ich schon mehrere Dachgeschoßwohnungen bewohnt hab kenn ich das Problem mit den Schimmelflecken nur zu gut.

Grüße, Rajko