Drainage - welcher Rohrtyp

27.07.2011



Hallo,

unser Fachwerkhaus befindet sich im Sauerland in Hanglage. Vor Jahrzehnten - vor unserer Zeit - wurde im Rahmen des Straßenneubaus von der Gemeinde das Niveau so weit angehoben, dass aus dem ehemaligen Erdgeschoss (Feldsteinmauerwerk) ein Keller wurde. Das Haus wurde rückseitig etwa 1,2 Meter angeschüttet.

Insbesondere im Herbst und Frühjahr drückt nun das hangabwärtsstrebende Wasser - kein Oberflächenwasser - gegen die Hauswand.

Wir haben diese nun rückwand freigeschachtet und die damals aufgebrachte, zwischenzeitlich defekte Isolierung entfernt. Das Feldsteinmauerwerk haben wir entsprechend gereinigt. Die Ausschachtung haben wir bis zur Unterkante der gechichteten Steine vorgenommen.

Da im unteren Bereich ein nicht unerheblicher Versatz der Feldsteine vogelegen hat, haben wir diesen Bereich durch einen Zementsockel mit entsprechenden Zusatz zur Hemmung der Wasseraufnahme begradigt. Der darüber liegende Wandbereich wurde mit einem Zementsperrputz gemäß DIN neu verputzt. Anschließend wurde die gesamte Fläche grundiert und mit "Dichte Last" zweilagig überzogen. Zusätzlich wurde ein Gittergewebe nach Herstellervorgaben in diese Schicht eingebracht.

Durch den Sockel ergab sich ein Versatz von ca 15 - 18 cm zur Wandfläche. Vor dem Sockel wird zusätzlich eine Wand aus Drainsteinen errichtet und der sich ergebende Hohlraum mit Perimeter-Dämmung Bitudrainplatten und Filterkies aufgefüllt.

Vor der Wand aus Drainsteinen soll nun noch ein Drainagerohr verlegt werden, welches wie die Fußrinne der Drainagesteine an eine Sammelgrube angeschlossen wird. Von hier aus wird das Wasser abgepumpt.

Dies erst einmal zur Erläuterung der Gegebenheiten und nun zur meiner Frage.

Welches Drainagerohr sollte man verwenden? Besser Vollsickerrohr oder Teilsickerrohr (240°) beides natürlich als Stangenware.

Vorteil des Vollsickerrohres ist natürlich, dass es das aufsteigende Wasser eher aufnimmt. Einen Vorteil des Teilsickerrohres sehe ich in der glatten Ablaufrinne.

Würde mich über Eure Meinungen und Erfahrungen diesbezüglich freuen.

Gruss in die Runde



eiegntlich



gibt es bei Drainsteine auch zugehörige Dränrohre oder Abführungen. Warum jetzt mischen ?



Dränanlage



Hallo Volker,
die Regeln zum Bau von Dränanlagen stehen in der DIN 4095.
Dazu einige Informationen:
Dränanlagen sollten vom Fachmann sowohl geplant und bemessen als auch gebaut werden.
Die Einleitung von Dränwasser in öffentliche Entwässerungsanlagen ist genehmigungspflichtig.
Dränungen sind Bestandteil der Gebäudeabdichtung. Zu ihnen gehören nicht nur die Leitungen, sondern auch senkrechte und waagerechte Dränschichten, Filterschichten, Revisionseinrichtungen, Spül- und Übergabeeinrichtungen.
Die Rohrdimensionierung und die Filterauslegung erfolgt durch Bemessung, sie ist abhängig von der jeweiligen Situation vor Ort.
Deshalb wird Ihnen hier wohl niemand eine seriöse Auskunft zu Ihrer Frage geben können; wir sind keine Hellseher.
Das betrifft auch die Wirksamkeit Ihrer sehr individuell ausgelegten senkrechten Abdichtung. Die Regeln dafür stehen übrigens in der DIN 18195 Teil 4.
Haben Sie ein paar Fotos von der Situation der Wand und dem Gelände?

Viele Grüße



Drainagerohr



Hallo,

erst einmal Dank für die schnelle Reaktion.

@Olaf
Zu den Drainsteinen gibt es entsprechende Rinnensteine, welche auch verbaut wurden. Die Drainsteine, wie auch die Rinnensteine habe eine Stärke von 10 cm. Es ergibt sich somit eine Rinne von etwa 6 cm. Weder Drainstein noch Rinnenstein sind dicht. Eine klassiche Wasserableitung in horizontaler richtung somit nur eingeschränkt möglich. Darum das zusätzliche Drainagerohr.

QGeorg
Die entsprechende DIN habe ich gelesen. Die wichtigsten Eckpunkte bzgl Gefälle, Spülschächten, etc. sind verständlich. Auch die Verwendung von Stangenware wegen der besseren Verarbeitbarkeit.

Wieso ist die gewählte, mir von Fachleuten empfohlene senkrechte Abdichtung nach Ihrer Auffassung als so individuell zu bemerken.

Es ist natürlich richtig, dass nur mit Ortskenntniss eine entsprechend verlässliche Auskunft gegeben werden kann. Bilder habe ich leider momentan nicht zur Verfügung, da ich auch nicht aum Haus bin.


Es geht hier auch nicht um die Bemessung und Planung einer Drainanlage - dies sollte der Fachmann vor Ort machen.

Vielleicht hätte ich auch garnicht so weit ausholen sollen, da sich die Frage letztendlich nur auf den Rohrtyp (voll- oder Teilsickerrohr) bezieht. Und hier sind sich die Gelehrten/Fachleute vor Ort nicht einig. Jeder hat für den von ihm vorgeschlagenen Rohrtyp gute Argumente und ich soll nun entscheiden.

Hier geben mir weder die DIN noch die einschlägigen Websites der Hersteller von Drainrohren eine letztendliche Entscheidungshilfe.

Daher noch einmal die Frage - welcher Rohrtyp ist empfehlenswert.

Gruss in die Runde



Dränage



Und ich antworte noch einmal:
Die Rohrnetzbemessung erfolgt nach dem zu ermittelnden Wasseranfall und nicht durch Raten.

Wenn Sie es unbedingt wissen wollen:
Mit ein paar Fotos von der Abdichtung kann ich ihnen sicher einige Baufehler benennen. Erfahrungsgemäß stimmt bei solchen Anlagen nie alles.
Nur ein paar Punkte:
Wurden bauaufsichtlich zugelasssene Stoffe verwendet?
Gibt es ein Prüfprotokoll?
Wurden die Verarbeitungsrichtlinien des Herstellers eingehalten?
Von den handwerklichen Mängeln die bei solchen Abdichtungen immer wieder und regelmäßig auftreten will ich gar nicht erst anfangen.
Bei einem Altbau gelten bei der Abdichtung nicht die Regeln für den Neubau, hier zählt einzig und allein der Erfolg. Trotzdem sollte man sie einhalten, wenn man mit modernen Baustoffen und verfahren am Altbau arbeitet.
Sind Sie sich absolut sicher das Sie alles richtig gemacht haben?

Viele Grüße





Korrektur

Dir Regel für die Abdichtung stehen nicht in der DIN 18195, die gilt nicht für den Bestandsbau, sondern in der KMB Richtlinie.

Grüß
Oliver Struve



Die



übliche Drainage ist immer (unten) offen und ist somit nicht als zwangweise Entwässerung vorgesehen. Sie soll nur das Stauwasser verhindern und einen freien Wasserabfluß gewährleisten. Wasser fliest nur in Ausnahmefällen im Rohr. Nur das Teilsickerrohr schafft das Wasser im Rohr fort, welches von oben eintritt oder von woanders her durchgeleitet wird. Wasser unterhalb der Rohrsohle bleibt im Kies und wird dort abgeführt. Das sollte man an der Einbindestelle beachten !!
Drainrohr werden übrigens im Drainmaterial gebettet, von daher fliest das Wasser nicht anders als wenn es durch deine Steine müsste.
Im übrigen hat Georg recht, dass auch von Baulauten noch hinreichend viele Ausführungsfehler bei senkrechten Außenwandabdichtungen gemacht werden. Das geht los bei unzureichenden Mindeststärken, fehlender Durchtrockung bis zu Arbeitsansätzen an der Ecken, welche unzulässig sind.
Gerade bei solch kostenintensiven Baumaßnahmen sollte man sich wenigens Helfer ranholen, die davon wirklich Ahnung haben und das nicht nur schon mal gesehen haben.
Als Schutz kann/sollte man dann Filterflies und eine 3-lagige Noppenbahn einbauen.
Sie Stangenware hat zwar den Vorteil, daß sie sich einzeln verbauen lässt. Der Unterschied zum Schlauch ist aber die Anzahl der Lochung. Das gelbe Rohr sollte man den Bauern fürs Feld überlassen .......



Drainanlage



Hallo

nochmals meinen Dank für die zusätzliche Informationen.

Die Abmessungen der Drainrohre wurden nicht durch Raten ermittelt. Vielmehr haben wir bereit vor zwei Jahren in dem fraglichen Bereich Schächte aus Betonringen mit einer Ummantelung aus Split/Kies eingebracht und zwar bis zu einer Tiefe, die der Unterkannte der Feldsteinmauer des Hauses entspricht. Aus diesen Schächten wurde im Zeitraum Herbst - Frühjahr, insbesondere nach starkem Regen oder während der Schneeschmelze das darin befindliche Wasser abgepummpt und die Zeit ermittelt in welcher eine definierte Menge Wasser nachlief (Markierung im Schacht). Hieraus haben hinzugezogenen Fachleute den Lastfall bestimmt.

In Zusammenarbeit mit Fachleuten vom Bau haben wir dann unter Verwendung von Putzen der Fa. Sakret, welche nach Herstellerangaben speziell für den vorliegenden Fall als Sperrputz zu verwenden sind, unter Zugabe von CC92 der Fa. Ceresit gemäß der Vorgabe des Herstellers den Außenputz erneuert. Bedingt durch das Feldsteinmauerwerk weist der Putz zwar eine unterschiedliche Stärke auf, aber eine Mindeststärke von 2 cm.

Den Putz haben wir nach einer Trocknungszeit von mehr als 8 Wochen mit einer entsprechenden Grundierung vorbereitet und nach der vorgeschriebenen Trocknungszeit von mindestens 12 Stunden mit der Dichten Last CP43 der Fa. Ceresit zweilagig unter Verwendung des Armierungsgewebes der Fa. Ceresit gemäß Herstellervorgaben in einer Stärke von ca 5 mm aufgebracht.

Auf die Überlappung der Bahnen des Armierungsgewebes, sowie der Verschiebung von Trocknungsstößen in den einzelnen Lagen wurde geachtet. An Hausecken wurde keine Stöße vorgenommen, sondern diese in einem Arbeitsgang überzogen.

Ja, ich glaube, dass wir unter der Anleitung von Fachleuten vom Bau, welche auch beruflich Bauwerksabdichtungen erstellen, die Arbeiten richtig ausgeführt haben. Fehlerfrei, da Stimme ich Georg zu, werden wohl keine Arbeiten erstellt auch nicht von Fachleuten.

Ja, ich gehe davon aus, dass bei Verwendung von Produkten namhafter Hersteller diese Produkte bauaufsichtlich zugelasssenen sind.

@Georg
Gerne werde ich versuchen Ihnen ein paar Fotos zukommen zu lassen. Wird aber etwas dauern. Über eine Beurteilung durch Sie freue ich mich.

@Olaf
Natürlich soll das Drainrohr in Drainmaterial (Kies, eher feiner als 16 - 32, da sich im Boden Sand befindet)eingebettet werden. Das Drainmaterial und damit das Drainrohr sollen mit entsprechendem Vlies angedeckt werden.

Wenn ich Ihre Ausführungen bzgl. des Rohrtypes beachte und dann bedenke, dass es zeitweilig zu erheblichem Wasseranfall durch das Aufstauen von hangabwärtsdrückendem Wasser kommt, erscheint mir das Teilsickerrohr angebracht.

Den Hinweis bzgl. des Restwassers werde ich an der Einbindestelle noch berücksichtigen und hierfür eine zusätzliche Öffnung schaffen.

Gruß in die Runde



Kellerabdichtung



Zumindest wurde beim Material nicht gekleckert sondern geklotzt nach der Devise irgendwas wird schon funktionieren, Hauptsache es ist schön teuer.

Viele Grüße



Material



Hallo Georg,

bin von Ihrer letzten Äußerung etwas irritiert. Waren die bisherigen Ausführungen doch sehr sachlich und konstruktiv, so klingt es jetzt ein bißchen ironisch.

Was ist an der Verwendung namhafter Produkte falsch?
Es gibt mit Sicherheit Produkte, die gleichgut und auch preiswerter sind. Da ich diese nicht kenne vertraue ich hier dem Fachmann meines Vertrauens. Aber soviel läßt sich da auch nicht einsparen - beim Eimer "Dichte Last" gerade mal 6,- € beim Noname-Produkt aus dem Baumarkt.

Was ist daran falsch sich nicht nur auf eine Sache zu verlassen, sondern es ggf. noch einmal abzusichern? Natürlich würde es reichen die Wand abzudichten und mit einer Gleitschicht vor dem Erdreich zu schützen. Mehr macht die Wand aus Drainsteinen letztendlich nicht. Zusätzlicher nutzen ist noch die Tatsache, dass Wasser hier senkrecht absickern kann.

Vielleicht könnten Sie mir ja einfach mitteilen, ob es aus Ihrer Sicht aufgrund meiner Schilderung bei der Verarbeitung zu groben Fehlern gekommen ist. Würde mich freuen, da ich Ihre Kompetenz an sich sehr schätze.

Gruss in die Runde



Dränung



Es hätte auch einfacher,
viel einfacher gehen können.
Die verwendeten Materialien sind entweder für den Spritzwasserbereich (Putz) oder für hochbelastete, sich verformende Untergründe (KMB)vorgesehen. Das trifft in ihrem Fall nicht zu.
Dann scheinen die Ausführenden der Wirkung des senkrechten Flächendräns kein Vertrauen entgegenzubringen. Wie anders sollte man es sehen, wenn auch hier noch zum Gürtel der Hosenträger eingebaut wird.
Viel wichtiger wäre es zu wissen, ob beim Auftrag die vom Hersteller und der KMB- Rili vorgesehenen Schichtdicken eingehalten wurden.
Oder in welcher Höhe die Dränung liegen soll.
Oder warum so ein entsetzlich komplizierter Materialwurschtelmix vor die Wand gestellt wird. Ein Abgleichen der Wand mit Zementputz, eine Verkieselung, eine mineralische Dichtschlämme und eine kombinierte Anfüllschutzmatte hätten es auch getan. Selbst ein weiterer Zementputz als Schutzschicht auf die Dichtschlämme statt der Matte und die Verfüllung des Arbeitsraumes mit gut durchlässigem Boden hätten ausgereicht. Aber wahrscheinlich wäre das viel zu billig geworden.
Wichtiger erscheint mir auch die Ableitung des Tagwassers oder ob eine Genehmigung zur Einleitung von Sickerwasser aus der Dränanlage gestellt wurde.
Oder wie die Kehle am Fundamentfuß ausgebildet wurde.
Oder wie die Anschlüsse an den anderen Wänden auslaufen. Oder wie der Versatz des Sockels zur Wand ausgebildet wurde.
Oder was mit dem Sockelbereich passieren soll.
oder oder oder...

Viele Grüße



Drainung



Hallo Georg,

ich stimme Ihnen zu, dass die verwendeten Materialien für den vorliegenden Lastfall - sich vor der Mauer anstauendes hangabwärtsdrückendes Wasser - ggf. überdimensioniert sind. Allein in Hinblick auf die Kosten hätte mann es durchaus einfacher machen können.

Aber das Teure bei solchen Arbeiten ist nie das Material, sondern die Kosten für die erbrachte Arbeitsleistung. Und hier kann man durch Eigenleistung kräftig sparen - unter Anleitung von Fachleuten auch ein entsprechendes Ergebnis erzielen. Da auch ich selber kein Schreibtischtäter bin, sondern durchaus handwerklich vorgebildet, traue ich mir schon zu Arbeiten unter Anleitung und Aufsicht selber auszuführen. Wobei mir meine Grenzen durchaus bewußt sind.

Der gewählte Aufbau entspricht vom Prinzip her ja dem von Ihnen skizzierten Aufbau (Zementputz, mineralische Dichtschlämme, Anfüllschutz). Gut die vor diesem Aufbau stehende Wand aus Drainsteinen hätte nicht sein müssen.

Mit der Mauer aus Drainsteinen soll eigentlich auch nur der durch die Begradigung der Feldsteinmauer (Sockel) entstandene Versatz zur eigentlichen Wandfläche ausgegliechen werden. Der entstandene Hohlraum muss nun so verfüllt werden, dass sich die ohne Vermauerung aufzustapelnden Drainsteine nicht verschieben.

Tag-/Oberflächenwasser fällt an dieser Stelle nur in geringem Maße an, da die Fläche vor der Mauer an sich versiegelt ist (Terrasse) und aufgrund der Geländeform vom Haus weggeleitet wird.

Im unteren Bereich der Felsteinmauer - unterhalb des Fußbodenniveaus - war durch starken Versatz der verwendeten Feldsteine gekennzeichnet. Dieser Bereich wurde eingeschalt und mit Beton ausgegossen. Es ergab sich somit ein ewat 30 cm hoher und 15 - 18 cm breiter Sockel. Danach wurde die Wandfläche an sich verputzt. Die Kehle Wandfläche - Sockel wurde schräg angeputzt, damit auf der Sockeloberseite kein Wasser stehen bleibt.

Sockel und Wandfläche wurden in einem Arbeitsgang mit der Dichten Last und Gewebe überzogen. Auf die Einhaltung der Schichtstärke - nach Ceresit 4,4 mm im Nassen - wurde dabei geachtet. Die erzielte Schichtstärke lag bei ca 5 mm.

Anschlüsse zu anderen Wänden wird es nach Abschluß der Arbeiten nicht mehr geben, da das Haus komplett umrundet werden soll. Arbeitsansätze werden im Versatz ausgeführt. Hausecken bilden dabei keine Arbeitsansätze. Die Ausführung im versatz gilt wie zuvor schon beschrieben sowohl für den Übergang Putz zu Beschichtung, wie auch für beiden aufzubringenden Lagen der Beschichtung.

An der Unterkante des Sockels wurde keine Kehlung erstellt. Geringfügig unter dieser Kante wurden die unteren Rinnensteine in Speiß gesetzt.

Die Drainrohre werden vor diese unteren Rinnensteine unmittelbar auf Höhe der Unterkante des Sockels/Unterkante des Feldsteinmauerwerkes liegen. Tiefer wollten wir nicht gehen wegen der Gefahr der Unterspülung.


An dieser Stelle würde ich aber doch gerne noch einmal auf meine ursprüngliche Frage zurückkommen. Besser Vollsickerrohr oder Teilsickerrohr als Drainrohr verwenden.



Die



Frage nach dem Rohr ist sicher eher eine Glaubensfrage, da sich das Wasser ohnhin seinen Weg sucht. Selbst ein Drainagegraben ohne Rohr würde bis zu einem gewissen Umfang die gestellte Aufgabe erfüllen.

Anmerkung: "Das Drainmaterial und damit das Drainrohr sollen mit entsprechendem Vlies angedeckt werden." Unter Angedeckt verstehe ich auf dem Splitt, es gehört aber eine umlaufende Trennung zwischen Drainmaterial und Erdreich - also ein Schlauch !!
Feinanteile werden auch von unten ins Material eingetragen.