Rohr-Durchführung gegen Mäuse sichern mit Stopf-Hanf, Stallwolle oder ... was gibt es sonst noch?

12.04.2021

Rohr-Durchführung gegen Mäuse sichern mit Stopf-Hanf, Stallwolle oder ... was gibt es sonst noch?

Hallo zusammen!

Die neu verlegten Heiz- und Wasserohre führen wie bisher durch den "Kanal" (siehe Bild) von unserer Küche ins Nebenhaus.

Früher war dies ein lauschiges Plätzchen für Mäuse, wie alter Kot bezeugte und sie führten im Nebenhaus ein schönes Leben hinter der Verkleidung :)

Nun wird die Küche wieder zurückgebaut und ich frage mich, ob es sinnvoller ist, den Durchbruch mit Hanf (bisher gute Erfahrung gemacht) oder Stallwolle zu stopfen. Mit Bauschaum, wie der Sanitär meint, bin ich nicht so glücklich.

Wie verhält sich Stallwolle gegenüber Leitungen und wie verhält sie sich in der Wand (das Mauerwerk ist Bruchsandstein), also rostet sie z. B.?

Wie sind Eure Erfahrungen bzw. was verwendet/empfehlt ihr?!

Danke undn viele Grüße



kalkmörtel



isoliert sind die Rohre ja scheinbar - mit Kalkmörtel verschließen unter Zuhilfenahme von Ziegelbruch bei größeren Öffnungen wäre keine Option?



Hallo Pope



wir hatten soviel Probleme mit den alten (aber noch nicht so alten) Wasser-/Heizleitungen, dass ich mir angewöhnt habe, alle nach Möglichkeit zugänglich zu halten. Auch ein Mitgrund, warum ich auf Bauschaum verzichten möchte.

Viele Grüße

Jochen



Sinn und Unsinn



Sie entscheiden sich gegen die sinnvolle Lösung mit Kalkmörtel und ein paar Steinstücken (lässt sich bei maßvollem Kalkeinsatz durchaus wieder rauspicken!) aus Gründen eines einfacheren Rückbaus, möchten aber eine "fachgerechtere" Lösung als die "faule" Lösung per Bauschaum? Und das ganze bei simplen Rohrdurchführungen? Ich sehe da eine Diskrepanz in Ihren Vorstellungen...

(Sei's drum. Ich werfe mal "Bauplattenrest (Wedi, XPS etc.) grob zugeschnitten und mit Bauschaum eingeklebt" als rückbauschnelle Lösung ein. Gegen die Nager bietet der Plattenrest mehr Widerstand und im Bedarfsfall ist mit einem Messer der Plattenrest schnell rausgeschnitten. Entspricht der alten russischen Fachregel "im Notfall nimmt man, was da ist")

Frohes Pfuschen! Nichts hält länger als das Provisorium!



Normalerweise bohrt man ein Loch



Normalerweise bohrt man ein Loch. Oder war dort Sichtkontakt nötig?



Hallo Klausdieter,



wie geschrieben: "Die neu verlegten Heiz- und Wasserohre führen wie bisher durch den "Kanal" (siehe Bild) von unserer Küche ins Nebenhaus".

Logischerweise bohrt man dann keine neue Löcher, sondern man verwendet den vorhandenen Kanal.



Lochblech



Du kannst Dir auch ein Lochblech aus 2 Hälften basteln, welches Du dann von oben und unten über die Rohre schiebst. Das wäre dann auch gleich ein Telefon ins Nebenhaus.



Hallo Peter



schön wäre, wenn du bei so einem dreistem Beitrag auch das Geschriebene versatnden hättest - also die Inhalte - , bevor du so niveaulos antwortest!

Keine Ahnung was bei dir los ist? Findet Corona-bedingt zwischen fachgerechtem „russischen Frühstück“ (Wodka) und Handwerker-Vesper (Bier) kein Stammtisch mehr statt, wo du deine Gehässigkeit mit Gleichgesinnten ausleben kannst?

Und es freut, wenn du lesen kannst, aber Inhalte verstehen wäre auch wichtig. Da gibt es auch schöne Übungen dafür!
Notfalls auch mal das Wodka-Glas absetzen und zur Not mehrmals lesen und nachdenken - hilft manchmal.

Und wer sagt, dass ich mich gegen die Lösung von Pope entschieden haben? Seine Ansätze und Beiträge waren bisher für mich immer sehr wertvoll!

Deine dagegen reine Zeitverschwendung .... verschone die Welt und dieses Forum damit bitte. Danke!



Freue mich über jede Alternative, Idee, Erfahrung ...



.... wie ich die Rohrdurchführung "maus-sicher" und trotzdem kontrollierbar umsetzen könnte.

Danke!

PS Danke Pope: Mir viel durch dich ein, dass ich noch einen halben Sack Kalk-Dämmputz habe. Innen Hanf, außen dünn diesen Dämmputz darauf?! Wobei da halt keine Kontrolle möglich wäre, aber eine Lösung, wo man schnell wegbekommt.



Unterlage



dann leg doch ein leicht gebogenes Blech unter die Rohre, welches Du bis kurz vor den Mörtel führst, dann kommt dort sofort ein nasser Fleck wenns leck ( beachte den Reim).



Hi Pope!



Auch ne Idee :)
Danke werde ich mal überlegen, ob das möglich ist!
Und wie Pumuckl schon sagte: "Ui, das reimt sich und was sich reimt, ist immer gut"

Die "alten" Leitungen wurden "erst" vor 30 Jahren so pfuschig gemacht, dass wir bereits den 6. Wasserschaden hatten und mittlerweile alle Leitungen erneuert haben und soweit wie möglich aufputz bzw. so verkleidet, dass spätere Generationen es einfacher haben, Leitungen auszutauschen bzw. zu reparieren.
Mir geht es einfach darum, dass alte Haus sinnvoll und nachhaltig zu erneuern.

Gut gemachte Fliesen, Mauern, Putz usw. halten definitv länger als Wasserleitungen ...



Noch eine andere Möglichkeit



Es gibt auch Schlitzmörtel, manchmal auch Schlitzbeton genannt. Das ist ein fertige Trockenmischung die einen sehr hohen Anteil an Perlite, o. ä. enthält. Diesen Mörtel kann man in sehr dicken Lagen aufbauen. Im ausgehärteten Zustand ist er noch so weich, dass man ihn mit einem Schraubenzieher problemlos durch stechen kann. Um den noch weicher zu machen, kann man auch noch etwas Perlite dazu mischen.
Je nachdem wie lang der Rohr-"Kanal" ist, brauchst du auch nur die beiden Enden zu verschließen. Musst ja nicht den ganzen Kanal verfüllen.
Ich verwende den gerne um z. B. Deckendurchbrüche zu verschließen, in denen viele Rohre und Kabel liegen. Gerade weil man dann die Durchbrüche wieder öffnen kann, ohne dabei die Rohre oder Kabel zu verletzten.
Falls du den Kanal doch nur mit Stahlwolle verschließen willst, verwende am besten ein paar Edelstahl-Topfreiniger. Die sind, wie der Name schon sagt aus Edelstahlwolle, rosten also nicht. Normale Stahlwolle ist in relativ kurzer Zeit zu Roststaub zerfallen.



Nüchtern betrachtet...



Sie wollen eine Rohrdurchführung von ihrer Küche in ein Nebenhaus (mit Nagerbefall) offen halten, damit Sie Ihre neu (!) verlegten Installationsrohre (sieht wie Kupfer aus?) - die im Bereich der Rohrdurchführung offensichtlich gerade verlaufen - jederzeit kontrollieren können. Sie sorgen sich insoweit nicht um Feuchte-, Wärme- oder Schall-Probleme, aber um die nunmehr notwendige Mäuseabwehr. Ein Zustopfen mit Hanf oder Stahlwolle wäre für Sie noch hinnehmbar, die Mühe eines Herauspickens von Kalk-Mauerwerk aber eher nicht und gegen Bauschaum sind Sie vehement (obwohl der sich nun wirklich gut nachträglich wieder ausbauen ließe).

Selbst die Lösung des Verschlusses mit nur umlaufend eingeschäumten Bauplatten (die sich innerhalb von 5 Minuten mittels eines Cuttermessers entfernen ließen und auf die man übrigens dünn putzen könnte) ist ihnen nicht recht.

Bleibt nur das Lochblech von Pope (alternativ: ein Gitter) oder der Einbau einer Revisionsklappe.

Aber eigentlich haben Sie recht. Ich verstehe das von Ihnen Geschriebene eigentlich nicht und greife persönlich eher auf niveaulose Lösungen (=billig, funktional und bewährt) zurück. Aus reiner Gehässigkeit würde ich zudem den Mäusen nach dem Leben trachten - unabhängig von Öffnungen in meiner Küchenwand. So bin ich eben! Nur in einem liegen Sie falsch - erst MIT einigen geistigen Getränken und mehrfachem Nachlesen lässt sich Ihr Problem verstehen. Nüchtern will sich mir einfach nicht erschließen, warum man modernen Baumaterialien in ihrer einfachsten Form (gerades Stück Kupferrohr mit Rohrdämmung) so misstrauen sollte, dass man dafür ein dauerhaftes Loch in einer Wand in Kauf nähme. Nennen Sie mich einen Draufgänger - aber das Risiko, dass gerade hier, auf diesen wenigen Zentimetern eine Leckage auftritt (Rohrfraß?), nehme ich in Kauf. Gottes Strafe würde mich sicherlich schnell ereilen und dann müsste ich tatsächlich maximal eine Stunde Lebenszeit investieren, um die Stelle mit einem handelsüblichen Abbruchgerät händisch freizulegen (ich hätte mit Mörtel und Steinresten zugesetzt).

Aber jetzt will ich Ihre wertvolle Zeit nicht weiter verschwenden, verschone die Welt und dieses Forum damit (einstweilen). Bitteschön.



Ich wünschte ...



... ich hätte soviel Zeit wie Sie ... vielleicht nutzen sie diese einfach mit Nachfragen, wenn sie was nicht verstehen (können oder wollen), mehr Informationen möchten für eine gute Antwort oder .... ach mei: Noch besser mit einem Kommunikations-Kurs, anstatt mit garstigen Antworten, die niemand braucht.

Und das mit dem Inhalte verstehen, klappt wohl immer noch nicht so gut. Es geht nicht um "ablehnen", sondern um das Sammeln von Ideen, Alternativen, usw.
Warum sie mir ständig vorwerfen, mir wäre nix recht, ist mir schleierhaft.
Ebenso die merkwürdigen Vorwürfe, dass ich z. B. auf Schall-/Wärmedämmung nicht achte. Sie wissen doch gar nicht, wie es im Nebenhaus mit den Leitungen weitergeht. Also nicht einfach losplappern, sondern nachfragen.

Und es freut mich für sie, wenn sie soviele schöne Erfahrunge in ihrem Bau gemacht haben. Schön für Sie!



Hallo Karl-Heinz Hubel,



Danke für die Hinweise.

Insbesondere mit dem Schlitzmörtel, denn ich wo anders gut einsetzen kann. Danke für den Tipp!