Setzung im Altbau stabilisieren und Risse verpressen

29.09.2011



Hallo Forumsmitglieder,

gestern hat sich mein Architekt und ein Statiker/Bodenmechaniker mein Gebaeude angecchaut. NAch deren Meinung sind die aufgetretenen Setzungen/Risse beherrschbar. Es wurden mir dazu Mikropfahl Fundamente vorgeschlagen sowie eine Verpressung/Verduebelung der Risse in der Fassade mit anschliessenem Verputzen und Aufbringen eines WDVS Systems. Die Risse reichen bis in den Innenraum.

(Kostenumfang 30-35 tsd Euro). Man kommt recht gut an das Fundament heran. Was haltet Ihr von dem Vorschlag?

Wiss Ihr ob diese Arbeiten ebenfalls Denkmal AFA abschreibbar sind?



Risse



Ferndiagnose mit so einem Foto ist schlichtweg unmöglich.
Was sagen die Experten denn zur Schadensursache?

Viele Grüße



§7i Einkommenssteuergesetz



Hallo Herr Walter,
Wegen der erhöhten Abschreibung fragen Sie am besten die Untere Denkmalschutzbehörde und Ihren Steuerberater.

Sie brauchen auf jeden Fall eine denkmalschutzrechtliche Genehmigung.

Das WDVS könnte schon ein Knackpunkt sein.

Ansonsten schließe ich mich Georg´s Frage an.

viele Grüße





... und gab es hier mal langerfristigere Beobachtungen der Risse über Gipsplomben oder Rissmonitore?

Grüße



Bohrpfahlerfahrung



Also,

ich wollte eigentlich lediglich wissen, ob jemand hier Erfahrung mir Bohrpfaehlen hat.

Ja es gab Gipsmarken, diese haben sich in den letzten Jahren nicht mehr bewegt, aber ich will auf Nummer sicher gehen.

Meint Ihr das man allen ernstes gegen WDVS sein kann bei einer Strukturlosen Rueckfront die niemand sieht?? Dann verliere ich meinen Glauben an den Denkmalschutz, aber das ist ja ohnehin nicht mehr mit Logik zu begreifen. Das Haus ist innen voellig verbastelt. Hoffentlich gibt es da fuer mich nicht auch noch nette bzw. Irrsinnsanforderungen.

Langsam sind Sie ja unsere Behoerdler.....Noch ein BIld von der Innenwand.





Nö, mit Bohrpfählen nicht aber mit Rissverpressung

Grüße [pubimg 19288]



Alternativen



Falls die Ursachen klar sind und für die Sanierung Kleinbohrpfähle geeignet sind, könnte man alternativ auch über segmentierte Einpresspfähle nachdenken. Bei einem aktuellen Bauvorhaben liegt die Variante gegenüber den Kleinbohrpfählen ca. 20% günstiger. Die Einsetzbarkeit hängt aber vom Boden ab.