Hauseingang 30 er Jahre

24.10.2012



Hallo Zusammen,

wir haben ein Haus aus dem Jahre 1932 gekauft. Am Portal/Rahmen im Eingangsbereich sind Risse entstanden die ich jetzt reparieren möchte. Leider weiss ich nicht
1.) Wie genau der Bereich um die Haustüre heisst...ist das ein Portal oder Zarge oder Rahmen?
2.) Aus welchem Material wurden solche Eingänge hergestellt (siehe Foto)?
Sieht aus wie Beton oder spezieller Terrazzo?
Diese Machart sieht man vielfach in unserer Stadt und ich denke das war so üblich.

Für Infos und Hilfe bin ich dankbar.

Viele Grüße

Bondi



Risse



Wo sind die Risse, wie sehen sie aus?
Auf dem Foto kann ich nichts erkennen.





Das ist richtig. Es handelt sich nur um ein Beispielbild. Mir geht es darum zu erfahren, um welches Material es sich handelt.



Risse



Beispielsweise Betonfertigteile, vielleicht Zementmörtel.
Das ist mit einem Beispielfoto nicht genauer zu definieren. Das auf dem Beispielfoto nenne ich ein Türgewände.

Viele Grüße





@ H.Böttcher

super...vielen dank

also das scheint wirklich betonwerkstein zu sein. wurde wohl mit portlandzement in grau ausgeführt und ist fein scharriert. das hilft mir weiter



Willst Du jetzt einfach …



Zement in die Risse schmieren?

Da würde ich aber auf jeden Fall vorher noch versuchen, jemanden aufzutreiben, der sich mit speziell diesen architektonischen Elementen auskennt, sonst kann es passieren, dass abgesehen von der nicht stimmigen Optik aus den jetzt kleinen Rissen große Löcher werden. In vielen Städten interessiert sich inzwischen längst der Denkmalschutz für Häuser dieser Park-Stadt bzw. Reformbewegung.

Derartige Techniken wurden z.B. auch für Mauerkronen, Gesimse etc. bis in die 60er-Jahre des letzten Jahrhunderts noch häufig angewandt, es müsste von daher eigentlich möglich sein, dass es noch alte Bauhandwerker oder Architekten bzw. entsprechende Dokumentationen über die "Feinheiten" dieser interessanten Technik gibt.
Es gab/gibt nämlich viele Varianten mit unterschiedlichen Färbungen, sowohl des Zuschlags, meist einheitlich in Körnung und Farbe als auch des "Bindemittels", also Mörtel oder wie auch immer der Fachmann das nennt.
Ich bin mir gar nicht sicher, ob es nur Zement ist, denn man sieht an Wetterseiten oft eine Verwitterung, die eher an Kalkputz gemahnt als an typischen Beton.





Hallo,

es ist in der Tat ein hydraulischer Kalkputz mit zusätzlichen Hartstoffzuschlägen.Die Struktur kann man frisch einarbeiten oder nach durchhärten steinmetzmäßig mit dem Scharriereisen.

Die Reparatur ist kaum was für Selbermacher. Sie sollten vorher unbedingt nach den Ursachen von Rissen suchen.
Optisch müsste das repMaterial an den Bestand angepasst werden.
Und da braucht man schon Phantasie und Ortskenntnis.
Im Grunde eignen sich zur Reparatur sehr verschiedene Prinzipien:
1. die denkmalgerechte: identisches Matrial in identischer Machart (Experte)
2. die haltbare aber eben nicht denkmalgerechte: mit modernem, polmervergütetem Material ausbessern, z.B. Ardex B 12.

Wenn das größere Flächen sind, würde ich mal einen Fachberater z.B. von Ardex oder von Brillux oder STO rauskommen lassen und mir anhören, was der meint.