Risse und Kerben im 300 Jahre alten Balken kitten

07.01.2011



Bei der Sanierung unseres Hauses wurden diese uralten Balken (ca. 300 Jahre) freigelegt (man konnte noch erkennen das sie aus dem Baum rausgeschlagen und nicht gesägt wurden)
Zutage kamen auch viele Risse und Kerben im Eichenholz, die nicht mit Beton oder Zement zugemacht werden können - der würde abbröckeln.
Holzkitt war bis jetzt auch nicht das richtige weil wir davon dann mindestens ca.30 Kg bräuchten.
Die großen Löcher haben wir mit Beton gut zu bekommen (hält).

In die kleineren Risse haben wir Rotband Gips geschmiert.

Frage:

Hält der Gips oder wird der mit der Zeit bröckeln? (Rotband wäre eine kostengünstige und effiziente Lösung)
Gibt es ein besseres (bezahlbares) Material was wir nehmen können?
Es wäre ja blöd wenn wir jetzt vieles mit Rotband machen würden und nächstes Jahr rieselt uns dann alles entgegen....





Ich bin zwar kein Zimmermann, aber großartige Schäden kann ich nicht erkennen. Die Risse sind doch nicht so schlimm und die Kerben könnten Handwerkszeichen sein. Obwohl ich auf dem Bild keine erkenne.

Was willst du überhaupt mit Gips am Fachwerk rumschmieren. Wozu??? Vielleicht die Zapföffnungen schließen.

Ein Tipp: Ergänze das Fachwerk oder Mauer es aus, aber lass die Finger von Zement, Beton oder Gips am Holz.

MfG



Weder



Beton noch Gips ist das richtige Material zum Verfüllen.

Sollen die Balken sichtig bleiben?

Grüße aus Koblenz





Was soll denn da genau geschehen? Vielleicht kannst Du Dein Vorhaben etwas genauer schildern. Welche Löcher, weshalb schließen und wie soll es fertig aussehen? Beton und Gips sind im/am Holz gewöhnlich nicht von Dauer. Wenn man in die falsche Richtung reitet, hat es keinen Zweck, das Tempo zu ändern oder das Pferd zu wechseln.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer



Besseres und bezahlbares Material



ist in einer alten Fachwerkwand: Holz und zwar möglichst altes in der gleichen Holzart (vielleicht ist beim Ausfachen ein nachgesetzter Riegel angefallen?). Für die Zapflöcher werden passende Holzstücken geschnitten und mit einem Klopfholz vorsichtig eingetrieben. Kein Geschraube und Geklebe. Die Schwindrisse können ausgeräumt werden und so bleiben oder steht etwas zu befürchten?
Gips und Beton gehören dort nicht hin, historisch gibt es auch Lösungen mit passenden Ziegelstücken und Lehm.



Liebe Leute,



was um Himmels Willen wollt ihr diesen Teilen mit Beton, Gips oder Holzkitt antun? Wenn die Hölzer wirklich 300 Jahre alt sind und sie nicht offen stehen bleiben sollen, dann packt sie, so wie es hoffentlich die letzten 300Jahre war, in Lehm. Wenn sie sichtbar bleiben sollen, dann säubert sie, verfüllt die groben Risse wie von Mario vorgeschlagen und ölt sie und erfreut euch an den Hinterlassenschaften der Altforderen!!
laiendruide



Risse



da schließe ich mich meinen Vorrednern an (Beton?!)

Im Außenbereich habe ich letztes Jahr eine Holzrißpaste von Histolith verwendet, gutes Material, kann man sicher auch selbst mischen (Leinöl, Haare, Lehm, Sand..).
Bei größeren Rissen sollte man einen passenden Span einpassen.
Aber wie gesagt, es war außen am Sichtfachwerk, damit mir kein Wasser im Holz steht.


Gruß Peter