Welche Dämmung/Schüttung

19.02.2011 willi



Grüß Gott zusammen,

ich nuss nochmals nachfragen, anbei als erklärung die Bilder.

Weil die Dampfbremse total versaut eingebaut worden ist, war die Mineraldämmung verschimmelt, diese habe ich von oben her rausbekommen, nach einigem für und wieder möchte ich die Unterkonstruktion (Rigipsplatten, Konterlattung, Dampbremsfolie) drinlassen, bis heute weiß ich nicht welche Dämmung/Schüttung ich reinbauen soll, ursprünglich und von mir der Favorit die Lehm- Hobelspan Dämmung nun war aber die Miwo verschimmelt, die Sporen haben sich verteilt, zwar habe ich ordentlich mit H2O2 desifirziert und werde noch eiene vernebelung machen, allerdings ist es nach meinem Kenntnisstand so das maximal 80 % erreicht wird, sicher wird sich das im laufe der Zeit relativieren wenn keien neue Feuchtequelle auftaucht.

Kann man eine Dampfbremsfolie falsch herum einbauen? kann man das erkennen?

Das problem mit einer Schüttung ist wir haben im Dach nur eine Unterspannbahn und keine Verschalung, geht das in der Schräge trotzdem?

Welche Schüttung kann ich nehmen im Bezug auf chimmelresistenz, bei meienr suche ist mir Bläfton aufgefallen, den würde ich gerne nehmen, allerdings habe ich in einem älteren Fachwerkbeitrag gelesen das sei nicht Ideal.



nächstes Bild Dachboden



wie man sieht ist nur eine Dachuntespannbahnda bekomme ich eine Schüttung da rein? wenn ja welche möglichst anorganische osder dürfte die Lehm- Hobelspan Dämmung Ok sein?



wie man sieht



sind einige latten der >Konterlattung verschimmelt, diese habe ich mit H2O2 mehrmals behandelt ein Abklatsch Test auf Schimmel erbrachte 0 KBE
Weil warme Luft also nach oben Gestiegen ist (Riße und Spalten, Loch für Kabel etc.) und sich im Raum zwischen Konterlattung und Folie festgesetzt hat haben einige latten in der nähe des "Luftlecks" zu schimmeln angefangen.
Ich muss also schauen das die Zimmerdecke und übergänge keine Lecks aufweisen.



Das Problem aus Deiner letzten Frage bleibt bestehen:



Zitat von dir:
"Die Dachschrägentiefe ist ca. Meter, schon beim raufziehen der Mineralfaser hatte ich die größten Probleme es zerreißt alles, wie soll das erst beim runterdrücken sein, ist Hanf oder Holzfaser stabiler? Ich hatte auch schon mal angedacht Holzweichfaserplatten zu verwenden aber die werden nicht so diffusionsoffen sein.
Zudem ist bei Blockmaterial immer die gefaht von "Luftlöchern" weil das nicht 100% an Ritzen etc. anschließt."

Es geht also nicht nur um das Kehlgebälk, sondern auch um die Dachschrägen bis zur Traufe.

Aufgrund des Schimmels fällt organisches Material kaum mehr in die engere Wahl. Perlite als Schüttung könnte interessant sein - vorausgesetzt, dass die mögliche Setzung mit berücksichtigt wird.

Thomas Kehle hier aus dem Forum hat sich schon viel mit Perlite als Dämmung auseinandergesetzt. Sicherlich wird er sich noch einmal dazu melden.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Als es im Winter so Kalt war



ist mir das erst aufgefallen, bei genügend großen Temperaturunterschied kondensiert die warme Luft an der Folie, bei warmer Witterung merkt man das gar nicht das was Faul ist.

Die Zimmer die ich nun abgedichtet ahbe waren auch bei großer Kälte OK

Kann es aber sein das die Handwerker die Folie falsch herum eingebaut haben - habe da mal was gehört - und das die kondersierte Feuchtigkeit deswegen unterhalb der Folie angefallen ist?



Der Oberhammer



die Einschubtreppe, nachdem ich die locker angenagelten Holzleisten weggemacht hatte kam das zum Vorschein, in diesem Bereich war die Miwo auch hochgradig verschimmelt.
Klar Luftdichte gleich Null.



Dämmung



Hallo Willi,
da der Einschub fehlt, kann man so keine Schüttungen einbauen. Sie müssen erst einen stabilen Zwischenboden einziehen.
Versuchen Sie, die GK- Beplankung in den Wohnräumen als Luftdichtigkeitsebene nachzurüsten, also alle Risse und Fugen nachträglich mit Acryl o.ä. dichten.

Viele Grüße



Moin Willi,



bei der Folie isses m.W. egal wie rum sie eingebaut wird, genaueres konnte ich allerdings nicht finden:

http://www.hammerl.de/files/pdf/katalog_hammerl_2010_deutsch.pdf

Problem ist wohl eher, wie du bereits weisst, die mangelhafte Abdichtung. Auf dem Boden könntesst du die Folienstösse noch nachträglich abkleben, in den Schrägen natürlich nicht.

Bleibt zunächst die Frage, was mit der bereits eingetragenen Feuchte zwischen GK und Folie passiert....egal was du für eine Schüttung reinmachst, wo bleibt die?

Konntest du bisher beobachten, dass die durchscheinenden Tröpfchen weniger wurden?

Gruss, Boris



Habe die Folie aufgeschnitten



alles wieder trocken, die Folie wird dann wieder mit Reparaturband geklebt.

Zur Luftdichte (die wohl wichtiger als die Dampfdichte ist)hatte ich die Idee (darauf hat mich mal Herr Fischer gebracht) unten an den Zimmerdecken und Schrägen eine Holzdecke anzubringen, damit die anfallende Feuchte besser weggepuffert wird, damit ist natürlich die Konstruktion nicht Luftdicht, deshalb möchte ich so vorgehen:
Von der Zimmerseite her betrachtet.

- Gipskatonplatte (diese ist Bauseits mit Styropor, Richtung Dach)

- eine dieser Superdiffusionsoffenen Baupappen oder Folien

http://de.proclima.com/co/DE/de/db.html

- Konterlattung (Weiß ja jetzt wo die Sparren sind)

- Holzdecke (evtl. gehobelter Rauspund 2 cm)

Habe aber etwas Angst Bauphysikalisch einen Fehler zu machen da ja dann quasie 2 Dampfbremsen vorhanden sind plus das Styropor auf den GK Platten.
Kann das funktionieren?



Warum dann nicht diese Gips-Styro-Platten...



... gänzlich entfernen, ein ordentliches Gefach für die Schütdämmung ausbilden und dann die Holzverschalung für den Innenraum aufsetzen?

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Nach langem überlegen



bin ich nun bei einer Perlite Schüttdämmung gelandet.....allerdings bekomme ich die in die Dachschrägen rein, der Schwachpunkt is daß das Dach keine Dachverschalung hat sondern "nur" eine Unterspannbahn.
Vom Rohgewicht her ist Perlite ja auch nicht so leicht, kann das trotzdem funktionnieren oder kann man in irgendeiner art und weise das zum funktionieren bringen???

Auf dem Bild ein Blick in die Dachgaube ca 1,70 Meter tief.



Auf dem Bild ein Blick



in die Dachschräge, gut 3 Meter tief.
Durch hinunterstochern mit einem "schieber" o.ä. kann man das Material verdichten,meine ich.
Nur obenhin zur Unterspannbahn wird es problematisch.



Welche Perlite



Hier eignet sich am besten Thermo-Fill S40 mit WLG 040.
diese kann in diesem Bereich einfach als Sackware eingebracht werden.

Grüsse Thomas