Kapitalmarktkrise und Rezession.......!?




Hallo Forumsleser, Mitglieder, Handwerker, Immobilienbesitzer und Leute die sich mit dem Gedanken tragen eventuell zu Kaufen.
Mich würde Eure Meinung zur aktuellen konjunkturellen Aussicht interessieren.
Wie schätzt Ihr die Zukunftsaussichten bzw. die wirtschaftliche Entwicklung für die nächsten 24 Monate ein?
Besser als bisher oder eher schlechter?
Verschiebt Ihr den geplanten Hauskauf/Bau oder eine Modernisierung?
Würdet Ihr Euer Geld lieber in Aktien, oder in Immobilien investieren? Verschiebt Ihr angedachte Investitionen oder zieht Ihr gerade jetzt Euer Geld vom Aktienmarkt ab um in reale Werte zu Investieren?

Mir ist hier jeder mit seiner Meinung willkommen, würde mich sehr über rege Beteiligung freuen!!

gruß jens



nix anders



Hallo Jens

bis jetzt null Auswirkungen bei mir (keine Aktien oder Fonds, langfristige Kredite), deshalb auch keinerlei Verhaltensänderung

Gruss
stt



Immobilienpreise



In Spanien sind die Immobilienpreise schon vor längerer Zeit gesunken. In Island denke ich sind die Immobilienpreise ordentlich gesunken.
Wie entwickeln sich die Immobilienpreise in Deutschland? Ich denke sie werden sinken.
vg
christian



Kapitalmarktkrise und Rezession.......!?



Hallo Jens,
aktuell steht der Euro noch sehr gut. Persönlich befürchte ich aber für nächstes Jahr eine erhöhte Inflationsrate und Kaufkraftschwund. Daher ziehe ich meine für 2009 geplanten Investitionen (Innensanierung, Türen, etc) soweit als möglich vor.

Gruss Udo



Kapitalmarktkrise und Rezession.......!?



Ich glaube einen Kaufkraftschwund gibt es schon viel länger.
Nicht erst durch die jetzige Kapitalmarktkrise und eine mögliche Rezession.
Seit Einführung des Euros, verbunden mit der Mehrwertsteuererhöhung sitzt das Geld bei vielen Leuten nicht mehr so locker, zumal die Verdienste eben nicht, wie die Lebenshaltungskosten, kontinuierlich steigen.

Die derzeitige Krise ist doch nur das "I-Tüpfelchen" des Ganzen und wird es sicher noch verstärken.

Um bei deiner Frage zu bleiben Jens:
Ich denke in den nächsten zwei Jahren werden die Leute (die Kunden) noch zurückhaltender sein als sie es jetzt schon sind.

In jedem Fall halte ich die Investition in reale Werte für sinnvoller als in Aktien o.ä.

Grüße
in den Sonntag
Martin





Das dicke Ende mußte ja kommen!
Amerikanische Zinsen von 0,5% über Jahre hinweg und ständig steigende Aktienmärkte die von einem Rekord zum nächsten eilten. Klar das lieber Aktien gekauft wurden. Bleibt zu wünschen das der großteil der Aktien für die nächsten 10-15 Jahre vor sich her dümpeln. Auf diese Art kommen wenigstens die Vorstände nicht in die Verlegenheit Kapital in Risikogeschäfte zu investieren um ihren Anlegern Traumdividenden zu avancieren um so ihren überteuerten, substanzlosen Aktienwert zu rechtfertigen.

Ich glaube das der private Verbrauch 2009 weiter zurückgeht um in 2010 spürbar steigen wird.

gruß jens



Keine Inflation bei Rezession



Hallo Udo

ich würde das nicht so machen. WENN es zu einer Rezession kommt - und die Vorzeichen stehen dafür - dann ist eine gleichzeitige Inflation seeehhhr unwahrscheinlich. Das Gegenteil ist der Fall: zu Inflation kommt es, wenn die Wirtschaft "heiss läuft".

Und noch eine persönliche Erfahrung, gemacht 2005: Wenn die Wirtschaft nicht so gut läuft, und die Leute weniger Geld haben, dann haben auch Handwerker weniger Aufträge (wie alle; schnüffz).

Das Gute daran: In solchen Zeiten haben Handwerker mehr Zeit für den einzelnen Kunden, sind also schneller da und lassen sich mehr Zeit. Die Ergebnisse werden entsprechend besser. Und das alles zu niedrigeren Preisen (wenn die Wirtschaftstheorie stimmt: weniger Nachfrage, sinkende Preise).

Soweit meine Erfahrungen

Gruss und gute Nacht
stt



Mich wundert lediglich



die Kommunikationspolitik. Was nicht gesagt wird, die Auslassungen, sind so gewaltig, da kann einem schon Übel werden. Was sind $500 Milliarden, im Tausch gegen ein verwässertes Bilanzrecht und einem aufgeweichten Insolvenzverfahren. Warum verwandele ich Bilanzen in Märchenbücher und befreie die Märchenerzähler von rechtlichen Konsequenzen? Bisher sind mind. €11.000.000.000.000 (11 Billion Dollar) in Rauch aufgegangen. Und täglich werden es mehr. Da müssen wir schon ein paar Strümpfe stricken um das wieder aufzufangen.

Aber letztlich wird alles wieder gut ;-).

Lesetipp (auf das Datum achten):

Die grüne Froschhaut



Gerade jetzt wird deutlich,



wer uns tatsächlich regiert. Wer vermutet, es wären die Nebelkerzenverkäufer mit Berliner Mandat, er könnte nicht falscher liegen.

Zockt doch da jemand mit ihm anvertrauten Geld. Gehts gut, ist der Gewinn im wesentlichen seine, wenn nicht, steht die Allgemeinheit dafür gerade.

Aber zur Frage: Momentan sehe ich bei meinen Kunden keine Auswirkungen. Nach der Denkmalmesse stelle ich hier noch 'mal ein Messeecho ein.

Grüße

Thomas





@Thomas,
meiner Erfahrung zufolge sind Messekontakte kein Indikator für die Investitionswilligkeit der "Verbraucher". Selbst ein gutes Interesse auf Messen sagt nichts aus, da ja alles unverbindlich abläuft. Interessant ist die "Nachbereitung". Da zeigt sich doch erst, was wirklich "rüberkommt", oder?

Rezession, Kapitalmarktkrise hin oder her: Quälend, ja sogar niederschmetternd, empfinde ich gewisse Teile der Steuerpolitik.
Wenn ich für 102 Euro Verdienst 255 Euro Steuern zahlen muß ist das Ganze nicht mehr witzig.

Das ist kein Scherz, sondern so geschehen am heutigen Tage, per Post im Briefkasten.
Es kann sich nur um einen Fehler handeln, aber allein die Energie die man in die "Bereinigung" stecken muß könnte man sich sparen!

Solche Dinge wirken sich wirklich nicht Investitionsfördernd aus.

Aber wem sag ich das???

Nachdenkliche Grüße in die Runde
Martin



@ Martin



Klar wird auf Messen viel Buntes gequasselt.

Aber ein gewisses Gefühl stellt sich bei mir doch ein. Die Leute haben ja auch nur 24h pro Tag. Wenn Sie davon 30min bei mir verweilen und eine detaillierte und individuelle Beratung zustandekommt, ist die Wahrscheinlichkeit, daß dieser Kontakt irgendwie weiterverfolgt wird, sehr hoch. Ob aus der besprochenen Nußbaumdielung vielleicht noch ein Stabparkett wird, oder umgedreht, ist eine andere Frage.

Grüße

Thomas



keine Änderung ...



gestern flatterte der neueste Konsumgüterindex durch die Presse - und siehe da, die Leute sind bereit und geben mehr aus als vor der Krise. Es werden weitaus mehr Bargeschäfte gemacht und langlebigere Artikel gekauft.

Zur Zeit habe ich wenig Bedenken was in den nächsten zwei Jahren passiert, verschoben wird nix und im Moment ist das Büro ausgelastet.

In den Ballungsräumen wird der Druck auf die Immobilien bleiben, wenn nicht sogar zunehmen, ebenso dann die Preise. In den ländlichen Regionen würde ich eher von sinkenden Werten ausgehen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



immobilien



im böhmisch-bayer.grenzgebiet,bei uns im stiftland kann man immobilien nur mit ruinösen eibussen veräussern.ich hoffe,her kormayer irrt,ich hätte ein tadellos,saniertes 6-fam.whs mit 19o qm ladenfläche im zentrum,,56oqm wfl. 10 km von der ehem.freien reichstadt eger,in der perle des stiftlandes bei entsprechendem gebot abzugeben.angebote werden liebend gern zur kenntnis genommen. übrigens 102 jahre original erhaltene profilfassade ,2007 saniert,unter meiner hp zu sehen.



Zeiten der sinkenden Risikobereitschaft



Hallo Herr Schwarzmeier,

ich sage das jetzt mal aus der Sicht des Eigentümers, Vermieters, Kreditinteressierten, Immobilieninteressierten und Bankiers, der ggf. Geld zur Verfügung stellt und natürlich aus der Sicht des Immobilieninteressenten – jenseits der Liebhaberei für ein spezielles Objekt:

Wichtig ist für alle zuvor genannten neben dem Objekt selbst die Wirtschaftlichkeit und vor allem die unmittelbare Wiederveräußerbarkeit.

Schon ohne die aktuelle Finanzkrise ist in den vergangenen Jahren ein zunehmendes "Auseinanderdriften" zwischen den Preisen der Ballungsräume und den ländlichen Regionen wahrzunehmen. Z. B. bereits 10-15 Km außerhalb unserer schönen Stadt sind in Größe, Zustand, etc. vergleichbare Immobilien bereits 20-30 % unter den Stadtpreisen zu erwerben. Noch weiter draußen, etwa hinter den sieben Bergen bei den sieben ... – halbieren sich fast die Preise. Auch hier gelten leider die drei großen "L" der Immobilienbranche.

Bilden wir einmal einen vergleichenden Ertragswert zwischen Gebäuden auf dem Land und jenen im Ballungsraum wird das deutlich.
Das Ertragswertverfahren ist die Grundlage zur Ermittlung des Beleihungswertes, basierend auf den Einnahmen aus Mieten, abzgl. der Kosten. Setzen Sie hier einmal die von Ihnen auf Ihrer Homepage benannten Werte für Ihr Objekt den kalkulatorisch benannten Stadtpreisen ein kommen Sie zu einem recht deutlichen Ergebnis ohne Restnutzungsdauer.
Vergleichen Sie nun die Zahl des Ertragswertes mit dem tatsächlich zu erzielenden Verkaufspreis und Sie wissen wo Sie in etwa stehen.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer


Wenn ich dann sehe, dass das Jagdschloss in Ebnath (ScoutID 48163541) für 159.000 € den Besitzer wechseln soll – unverhandelt - kommen einem hier die Tränen – fehlt da nicht eine Null ....
Noch mehr zum Heulen zu Mute dürfte allerdings all jenen sein, die in der Hochzinsphase der 80er Jahre finanziert haben und nun die teuer bezahlten Immobilien veräußern wollen/müssen. Bei "müssen" führt das dann zu monetärer Anämie.





Naja, ist doch Gott sei dank nicht ganz so schlimm gekommen.
Ein paar Millionen Arbeitsplätze weltweit vernichtet, 30% weniger Auftragseingänge und schlappe 36 Billionen US Dollar vernichtet wovon ca. 200 Milliarden durch direkte Verluste bei US Subprime-Hypotheken entstanden!
Kein Grund also den Rest der Verluste zu hinterfragen, etwas zu ändern oder gar zu Deckeln.
Da müssen wir helfen, die haben unsere Unterstützung verdient.
Worum auch nicht, Verluste trägt neuerdings immer der Steuerzahler da Konzerne keine Zahlen ergo Arbeiter, Angestellte Klein und Mittlere Unternehmer.

„Einkünfte und Handlungen von Managern sind Gottgegeben und haben nichts mit marktwirtschaftlicher Preis bzw. Leistungsfindung zu tun. Sie orientieren sich lediglich daran was andere Manager in vergleichbaren Positionen bekommen!“
So kann es denn sein das Aufsichtsräte und Vorstände innerhalb von 6 Jahren Firmen(die zur Gründung mit Steuergeld subventioniert wurde) mit 700 Millionen in die Pleite manövrieren und während dieser Zeit 120 Millionen an Boni, Gehalt oder wie immer es genannt wird Kassierten.
Da müssen wir helfen, die haben unser Unterstützung verdient.

Schön finde ich auch die Hilfe der Steuerzahler für ein Landesbank die eine Tochter im Ausland gründete mit dem Zweck Steuern zu sparen, deren Millionenverluste jetzt von eben diesem betrogenen Steuerzahler beglichen werden. Politiker sind, genau wie Manager, ebenfalls nicht Haftbar.
Da müssen wir helfen, die haben unsere Unterstützung verdient.

Wichtig zu wissen, Schuld an allem haben ein paar Hausbesitzer in den USA die partout Ihre Hypotheken nicht Zahlen will?!
Glücklicherweise sagen uns aber die Politiker, Konzerne und Banken was zu tun ist und wo wir helfen können.

Es lebe die freie und unkontrollierte Marktwirtschaft für Globalplayer und die Gängelei und Bürokratie für Klein und Mittelständler.



Da ich ebenfalls ein sehr hilfsbereiter Mensch...



...bin, erhält Dein Beitrag meine vollste Zustimmung, Jens.

nachdenkliche Grüße
Martin



Da ich ebenfalls ein sehr hilfsbereiter Mensch...



...bin, von mir aus auch doppelt.



ich kann es nicht Glauben.....



Nach dem Rettungsschirm für die Banken kam der Rettungsschirm für die Automobilindustrie.
Heut hab ich gelesen das nun auchnoch ein Rettungsschirm für die Krankenkassen gespannt wird(damit die Pharmaindustrie auch weiterhin glänzende Gewinne macht).
Vor lauter Schirmen und Subventionen kann man keinen freien Markthimmel mehr erkennen.

Ich bin mittlerwiele der festen Überzeugung das nicht ein einziger Politiker die Situation noch überschaut geschweige den Herr der Lage ist.
Die Hauen mit Billionen umsich wie Geistesgestörte!!
Mittlerweile sind die Summen so irreal das die sich über ein paar Milliarden mehr oder weniger garkeine Gedanken mehr machen glaub ich.
Nachfolgenden Generationen bleibt nurnoch die Möglichkeit sich durch eine weltweite Währungsreform von diesen Schulden zu verabschieden.
Vielleicht erleben wirs ja noch.
Wenn die Schirme weiterhin so gespannt werden ganz sicher.
Denn bezahlen kann das keiner mehr, wie auch, hängen ja alle am Subventionstropf. Und die paar Gesunden kriegen wir mit dieser Wettbewerbsverzerrung auchnoch kaputt!



Wirwerden vermutlich alle noch miterleben



Wenn das so weiter geht, kannes durchaus passieren, dass die Notenbanken die Märkte mit Papiergeld überschschwemmen, weil die bisher bekannten geldpolitischen Intrumentarien einfach nicht mehr greifen.

Wie man dann die gewaltige Aufblähung der Geldmenge zurückfahren will würde mich sehr interessieren.

Entweder mit einer Währungsreform oder mit einer Verknappung der Geldmenge durch steigende Zinsen- und diese Zeche zahlt mal wieder der Steuerzahler.





Das war gestern.
Mittlerweile haben wir einen Zins von 0,00(USA)!!!!
Und das bei fallender Geldmenge!!!!
Die Banken haben lediglich sich selbst mit Liquidität versorgt. Neue Kredite werden aus Angst vor Kreditausfall nicht rausgegeben. Die Banken wissen genau das der Tanz jetzt erst beginnt, dementsprechend verleihen sie auch Geld.
Der Verbraucher aber, der soll vertrauen haben und Konsumieren. Nicht das die Banken nicht Risikofreudig wären(das gegenteil haben sie ja eindrucksvoll unter Beweis gestellt)
Nur wissen die genau das die Lawine jetzt erst richtig an fahrt aufnimmt. Siehe Quimodo, Bangque, Automobilzulieferer, vielleicht auch noch GM, Chrysler, Opel, Infinion..????
Demzufolge haben die schlicht Angst in einen Toten zu investieren.
Wozu auch, Sie wurden gerettet und müßen sich erstmal ihre eigenen Wunden lecken bevor wieder gezockt wird.



Wird noch lustig,



wenn man dem glauben schenken kann was in N24 neulich kam, droht eine Kreditklemme, der Staat gibt den Zockern von den Banken 500 Milliarden, die Banken sagen Dankeschön tilgen ihre Verluste und den Rest (wenn noch wasübrig) wird gehortet. (Wobei ich nicht einmal glaube, dass die 500 MRD überhaupt reichen.)Wo bleibt hier die Gerechtigkeit,wenn einem Klein- oder Mittelständisches Unternehmen 30.000,- Euro fehlen und es pleite geht.
Fazit, die geplanten 100 MRD für die Klein- und Mittelständischen Betriebe werden wahrscheinlich nie dort ankommen.



Was wundert Ihr Euch?



Gewählt wurden die Pappnasen von (mehrheitlich) allen, aber bezahlt werden Sie von Ihrer Lobby. Die offiziellen Politikergehälter reichen doch nicht 'mal für das Lebensnotwendigste. Selbst Zumwinkel, und der wurde besser bezahlt als Spitzenpolitiker, sah ja offenbar zwingende Gründe, zu sparen.

Und das Stimmvieh vergisst immer wieder - statt Konsequenzen an der (Wahl)Urne zu ziehen, läßt man sich mit Scheinthemen wie Vogelgrippe, Russpartikelfilter, Fußball, Skandälchen etc. porentief abfüllen, muffelt ab und zu, daß es nicht so toll läuft - und macht weiter wie vorher.

Ob unsere "Demokratie" nun eine Diktatur des Geldes, der Medien oder des großen Unbekannten sei, kann man lange streiten - im Sinne der alten Griechen ist sie jedenfalls Etikettenschwindel.

Undemokratische Grüße aus dem aufständischem Wachwitz

Thomas



Und was tut man so



im aufständischen Wachwitz?



Forelle essen,



den Wein verschneiden, Unsinn verzapfen, den Sportteil der Welt am Sonntag ungelesen wegwerfen, kurzfristig eine Revoluzzerpose einnehmen...

Hier ein viertel Salto rückwärts.

Grüße

Thomas



Humor ist, wenn man trotzedm lacht



In diesen Zeiten erhärtet sich der Eindruck, dass manche Parteien immer nur glänzen wollen,
obwohl sie keinen Schimmer haben.

Daraus folgt

Man muß sich notfalls jemand mieten,
hat man an Geist selbst nichts zu bieten.

Deshalb macht es wirklich keinen Sinn,
die Stirn zu fletschen und die Zähne zu runzeln

Die von uns mehrheitlich Gewählten tun eh was sie wollen... bis zu den nächsten Wahlen.

Grüsse Thomas



Zumwinkel und das Glück vor Gericht



So nun ist Herr Zumwinkel verknackt worden, 1 Million Bussgeld und 2 Jahre Haft auf Bewährung, da muss man lachen jeder kleine Mann der 5 Euro hinterzieht wird wesentlich höher Bestraft.

Herr Zumwinkel wird darüber lachen er hat ja immer noch eine satte Pension von der Post.

Alles eine Lachnummer
Grüsse





Man könnte ja das Urteil Akzeptieren wenn, ja wenn hier nicht aktiv das Recht gebeugt worden wäre und man bei der Verjährung politischen Einfluss genommen hätte. Seilschaften sind nichtnur ein sozialistisches Führungmittel gewesen. Auch in Subventionswirtschaften mit sozialisierten Verlusten funktionieren die ganz offensichtlich gut!!



Wahljahr 2009



Man wir haben ja dieses Jahr Wahlen ohne Ende Lantags-, Kommunal- und Bundestagswahlen.

Das heisst ja wieder grausames und unerträgliches Wahlkampfgepümmel, mit leeren Versprechungen, kapriolenschlagende Politiker die uns heile Welt versprechen (vorgaukeln) wenn wir Sie wählen und uns geschickt an der Nase herumführen um das ganze Schauspiel in der Dolchstosslegende mit höheren Steuern und sonstigen undurchsichtigen Aussgaben und vermutlich Rekordverschuldung enden zu lassen.

warum brauchen wir eigentlich Wahlkampf kostet doch alles nur unötiges Geld, das man besser in den Schuldenabbau stecken würde.
Interessanter wäre es doch, wenn alle Parteien ihre Arbeit normal wie bisher bis zu den Wahlen verrichten würden und das alles ohne Wahlkampf. Ich würde gerne wissen wie diese Wahlen ausgehen würden.

Grüsse



Das ist doch inkonsequent, Thomas!



"Interessanter wäre es doch, wenn alle Parteien ihre Arbeit normal wie bisher bis zu den Wahlen verrichten würden und das alles ohne Wahlkampf."

Besser wäre es doch, wenn die Parteien Ihre schätzenswerte Arbeit WOANDERS verrichten täten, auf den Falklandinseln zum Beispiel. Dann wären hier wieder Sachentscheidungen möglich, weil kein Quatschkopf und Lobbyist "Positionen besetzt" und "Signale sendet".

Man würde vielleicht sagen: "Diese Firma hat in guten Zeiten keine Rücklagen gebildet, und sich in schlechten Zeiten verspekuliert. Tschüss.", oder "Feinstaub wird ganz überwiegend von Mutter Natur gebildet, kein Grund also, die Leute weiter mit Plaketten zu nerven" oder "Ob ein Mensch nun Glühlampen oder glühlampenähnliche Minineonröhren mit ungemütlicher Lichtfarbe an seine Decke hängt, ist seine Sache".

Leider nimmt uns aber keiner unsere "Interessenvertreter" ab. Lösungsvorschlag: Douglas Adams "Das Restaurant am Ende des Universums" ab Kapitel 24.

Grüße

Thomas



Dubai im Dilemma



Man jetzt wirds Bunt, jetzt hat sogar schon Dubai massive finazielle Schwierigkeiten, laut Handelsblatt soll Nachbaremirat Abu Dhabi vielleicht finanziell einspringen.

Das ist doch eine verquere Welt.

Grüsse Thomas



Das stimmt



ich komme gerade aus Dubai. War dort 10 Tage geschäftlich unterwegs. Ja die Lage ist nicht nur ernst, sondern fast schon dramatisch. Wie übrigends fast überall auf der Welt. Zwischen meinem letzten Besuch im September letzten Jahres in Dubai und dem vor ein paar Tagen, hat sich der Verkehr auf den Strassen fast halbiert. Gut vielleicht ist es etwas übertrieben, aber es giebt fast keine Staus mehr dort. Wogegen seit ich dort bin der Verkehr immer ein Chaos war. Das hängt auch damit zusammen, das sehr viele entlassen wurden. Deren Visa wird vom Arbeitgeber finanziert. Sobald dem Arbeiter gekündigt wird, erlischt automatisch sein Visa und er muss das Land verlassen. Wir sind dort selber mit einigen Projekten dort betroffen. Alles hofft auf eine Wende und dem Anstieg des Ölpreises.

Durchhalten ist die Devise. Wie fast überall.

Gruß H. Köhler



So ist...



...des einen Eule des anderen Nachtigall. Mit niedrigen Ölpreisen kann ich gut leben (zumindest, bis auf meinem Grund und Boden im Elbtal Öl gefunden wird :-)

Grüße

Thomas





Genau Herr Böhme,

der Benzinpreis ist zwar meilenweit vom Spaßfaktor entfernt und die sinkenden Ölpreise werden nur bedingt weitergegeben, aber dennoch: Meine monatlichen Spritabrechnungen sind drastisch gefallen.

Zu meinen Gefühlen: "Gefühlt" kommen die Wirtschafts-Programme an. Es ist spürbar mehr Geld in den öffentlichen Kassen und es gibt mehr Arbeit denn je.
Für den öffentlichen Bausektor ist anscheinend mehr Geld da denn je und auch bei privaten Bauherren ist zur Zeit mehr los als in den letzten Jahren.

"Wir hören Eure Klagerufe und sind uns eurer Verzweiflung bewusst" mag zwar in etwa der Tenor im Blätterwald sein, aber geklagt und schlimmgeredet wird hauptsächlich in der Journaille.

Gruß aus Wiesbaden,

Christoph Kornmayer



Genau



das ist die richtige Einstellung. Nicht klagen, solange auf immer mehr Schulden und Subvensionen noch gebaut werden kann. Wird schon gut gehen und nicht so schlimm werden. Weiter so und immer schön auf den Spritpreis achten. H. Köhler



Das muss



ich noch loswerden, weil gerade die Rede davon war, das die "bösen Zeitungsschreiber" sowieso an allem Schuld sind.... Dort wo ich gerade 10 Tage geschäftlich war, wurde den Journalisten unter Strafe verboten, negativ über die Krise und das Land zu berichten. Das wäre übrigends auch noch so eine Alternative zum "Kopf in den Sand", die zu überlegen wäre. Gruß H. Köhler



Vollkommen richtig,



Panikmache ist in diesen Zeiten immer gut vorallem wenn diese Schlagzeilen rekordverdächtig sind.
Unsere Baubrache ist schon seit langem Kriesengebeutelt, das will nur niemand wissen, was man vielleicht nicht gewohnt ist, ist das geringe Wachstum das in dieser Branche derzeit vorhanden ist.
Die aktuelle Krise betrifft im wesentlichen den Finanzmarkt und den Export und nicht den Binnenmarkt, mal Ehrlich der Export boomte in den letzten Jahren sehr gut, was sich immer auf die Gesamtwirtschaft auswirkte.
Dass ein Einbruch kommen musste war klar. Den Kopf in den Sand stecken und gilt nicht. Was haben unser Eltern und Grosseltern getan? Sie haben die Kriesen nicht mit der Kopf in den Sand Taktik bewältigt!
Kosteneffizient arbeiten und sparen muss jeder ohne Frage, aber trotz der ganzen sogenannten Kriese muss das Leben doch weitergehen und darf der natürliche Menschenverstand nicht darunter leiden.
Da kann ich nur sagen: Ärmel hochkrempeln und durch, Veränderung ist kein Stillstand.

Grüsse Thomas



Interessante Beiträge....



aus meiner Sicht muß ich mittlerweile dem Christoph Kornmayer beipflichten. Es kommt richtig Bewegung in die Branche. Hatte in den vergangenen zwei Wochen so viele Ausschreibungen auf dem Tisch wie sonst im ganzen Jahr!
Bleibt zu hoffen dass das kein Strohfeuer ist. Ansonsten vielleicht noch ein kleiner Einwand zum Thema Subventionen. Ich finde hier sollte unterschieden werden zwischen Konjunkturprogramm und staatlichen Zuwendungen(Subventionen) die Wettbewerb behindern bzw. verzerren?! Und der Ölpreis wäre mir eigentlich auch egal wenn er sich durch Angebot und Nachfrage finden würde und nicht durch Spekulationen.

Gruß Jens



Die Messe HAUS 2009 zeigte denn auch...



...massives Interesse an zukunftsfähigem und nachhaltigem Bauen.

Im übrigem stimme ich zu: Die Subventionen (auch die die seit Jahrzehnten ohne nachzufragen gezahlt werden) verzerren den Wettbewerb und richten sogar teilweise massive Schäden an (wie kommt es sonst zustande, daß spanische Tomaten im Marokko billiger sein können als marokkanische?). Wozu mußte ganz genau die Hypo Real mit unsäglich vielen Milliarden am Röcheln gehalten werden? Den bankrotten Laden hätte Vater Staat billiger gekriegt, ohne sich noch mit Aktionären zanken zu müssen.

Konjunkturprogramme sind ganz nett, wenn das Geld mit Verstand ausgeben wird - kommt leider auch nicht immer vor.

Meine 3 Autos (alte Stinker) sind auf die GmbH angemeldet, nix Abwrackprämie. Also werden sie weiter stinken. Zum ökologisch mangelfreien Verhalten braucht es auch Geld.

Grüße

Thomas



Viele besinnen sich eben wieder auf



das Bodenständige, es ist erfreulich, dass sich ein Wandel im Bewusstsein vieler vollzieht, 'Geiz ist geil' ist out, Qualität Nachhaltigkeit und naturnahem Bauen, Sanieren wird zunehmend wichtiger.

Schade ist nur, dass viele der vielen Million Euros nur sinnlos verplempert werden und nie da ankommen werden wo sie wirklich gebraucht werden.

Grüsse Thomas



Was wird wohl kommen,



Deflation, dann Inflation, dann Chaos?
Dieses Jahr wird noch interessant, vor allem nach den Wahlen. Ich denke es ist für die nächsten Jaher wohl sinnvoller sein Geld in die eigene oder noch nicht ganz eigene Immobilie zu investieren.
Wie seht Ihr das?

Grüsse Thomas



Risiko streuen - wie immer



Hallo Thomas

ich seh das so: Risiko streuen, nicht alle Eier in einen Korb stecken - ob das jetzt die eigene Immobilie ist oder der neue Ferrari (?) oder sonstwas: Ich hab gern ein bisschen Bargeld, ein bisschen Gespartes, und ein, zwei Häuser. Falls eins ein Flop ist, bin ich noch nicht pleite.

Gruss zur guten Nacht
stt