Wasserschaden, Restfeuchte im Mauerwerk




Hallo, ich habe seit Jahren immer wieder einen Wasserschaden in der Schlafzimmer-Decke und Außenfensterwand. Es ist ein Berliner Altbau- Mietshaus und ist Massiv gemauert mit Kalkzementputz. Biesher wurden die Wassersschäden nur übergepinselt mit lösungsmittelhaltiger Isolierfarbe, bis mir vor einem halben Jahr das Gardinenseil samt Putz entgegenkam.
Nun will die Hausverwaltung nur die offensichtlich losen Putzstellen abkloppen und neu verputzen. Die Restfeuchte im Mauerwerk beträgt allerdings 48% an dem vorspringenden Kaminschacht und 12% an den Fensterstürzen (gemessen mit einem semiprofessionellen Handlesegerät). Mir wurde versichert, dass die Restfeuchte im Normalbereich läge und nun neu Verputz und gestrichen werden könnte.Die Sanierungsarbeiten zur Ursachenbehebung wurde im Juli abgeschlossen. Die Ursache des Wasserschadens war eine unzureichendende Dachterasssenisolierung und ein nicht abgedeckter, außer Betrieb genommener Kaminzug, welcher an bzw. über der betroffenen Schlafzimmerecke 1996 aufgestockt wurde. Seitdem bildeten sich verstärkt Risse über Eindrittel der Deckenfläche und immer wiederkehrender gelber Untergrund.
Ist die Restfeuchte wirklich im Normalbereich? Kann morgen schon mit Zementputz angeputzt werden und am Dienstag gestrichen? Und wie kann hier baubiolgisch verträglich saniert werden?
Vielen Dank für eine schnelle Antwort.
Mare



Nässeschaden



Ob das im Normalbereich, also der Sorptionsfeuche liegt kann man mit den Ergebnissen nicht sagen, sie sind dafür nicht aussagekräftig bzw. nutzlos.
Dafür braucht man mindestens den Feuchtegehalt in Masse- oder Volumenprozent. Wenn ich mir dazu das Wandmaterial und die Klimabedingungen zusammenreime komme ich auf einen ungefähren Durchfeuchtungsgrad- das ist das was Sie wissen wollen.

Viele Grüße