Renovierung Fachwerk-Anbau-Mix




Gekauft wurde ein Fachwerkhaus von 1902, dessen linke Giebelwand durch einem Anbau von 1983 vollständig zur Innenwand wurde. Die ist im Moment das Problem.

Die rechte Giebelwand wurde durch einen Anbau von 1964 auf der unteren Etage zur Innenwand, oben blieb sie Außenwand, die vermutlich kompetent von innen gedämmt wurde. Außenwände sind mit Schieferplatten relativ neu eingedeckt (ca. 2007). Das Dach wurde 2007 neu gemacht, leider dabei nur zwischensparrengedämmt, eine Giebelwand besteht unter dem Dachboden nur aus Brettern, Luft kommt durch wie sie will. Daher Geschossdeckendämmung obendrauf.

Frage ist aber: Die vorherige Außenwand, jetzt Innenwand des Anbaus von 1984 mit Gasbeton, wurde mit Styropor gedämmt. (Foto) Dahinter ist das Treppenhaus und Wohnraum.

Diese Dämmung war nicht als vorherige Außendämmung gedacht, sondern vermutlich als Schallschutz nach innen. Auf die 3-4 cm Styropor wurde Rigips gemacht, darauf dann Nut-und-Feder-Bretter in billigster MDF-Qualität, weiß. Die kamen runter. Darunter eben diese Wand im Foto.

Aufbau von außen nach innen: Rigips, Styropor, Fachwerk unbekannten Zustandes (mutmaßlich trocken, kein Geruch, gerade Wand, keine Feuchtigkeit). Mutmaßlich 2007 von Handwerkern gemacht.

Was tun mit dieser Innenwand? Rigips und Styropor ab, Fachwerk freilegen, abschleifen, Fächer verputzen? Geht das auf Kosten des Schallschutzes? Ist Styroporkleber darunter zu erwarten, bekomme ich den weg?

Wie mit den Leitungen und ehemaligem Kupferrohranschluss umgehen, der abgeknickt und mit Bauschaum verfüllt wurde? (links im Bild der große Fleck)Die Reste von Fliesenkleber zeugen davon, dass in dem Raum womöglich ein Ferienwohnungszimmer mit Waschbecken oder sogar eine Küche lag. Die braunen Flächen sind Reste von Tapete oder Folie mit Holzoptik.

Hinter dem linken Teil der im Foto sichtbaren Wand ist eine Dusche mit Trockenwänden auf PVC auf OSB auf relativ neuer vernagelter Diele angebracht. Was diese Wände angeht, tendiere ich dazu, alles rauszunehmen, Fließen, Trockenwände, Dielen, um auf die Balken OSB und darauf dann Trockenwand und dann Böden aufzubringen. Trockenwand auf genagelte Fichte zu befestigen erscheint mir unprofessionell wie auch das Duschbad arg "selbstgemacht" wirkt. Auch hier sorge ich mich um das Fachwerk dahinter. Gern würde ich das Duschbad dann neu aufbauen. Wie gehe ich dazu vor? Aufbau wäre dann: Fachwerkwand, Dampfsperre auf ca. 4 m², Rigips, Fliesen?



Nahaufnahme am Loh Steckdose



Hier eine Nahaufnahme, leider mit Handy, nächste Woche mache ich neue Bilder.
Unten ein Stück Balken, Leitung, Styropor, Rigips.
Eine Hauptsorge ist, die Leitungen neu zu verlegen, auf dem eventuell freigelegten Fachwerk.
Option 2 wäre,alle Löcher mit Moltofill Plan zu machen, verputzen. Ginge das bei einer Innenwand Fachwerk?
Wie die andere Seite aussieht, weiß ich erst nächste Woche, da ist auch MDF-Verkleidung drauf.



Sanierung



Aus Ihrer Beschreibung werde ich nicht so recht schlau.
Mit dem Foto kann ich was anfangen:
Die Latten runter, die Löcher ordentlich zumauern, die Tür ausbauen und mit neuem, breiteren Futter wieder einsetzen wenn die Vorsatzschale steht.
Trockenbau- Wandschale aus CW 50 und Rahmenprofilen davorstellen, mit Sonorocplatten dämmen.
Dann mit Trockenbauplatten (normal sind GK 12,5 beplanken.



Moin,



das Ganze dann bitte auch VDE-Konform gestalten

Gruß aus Hessen



Warum Sonorock?



Also eine neue Trockenwand davorstellen die mit Sonorock gedämmt ist? Allein wegen Schallschutz oder aus anderen Gründen?



Vorsatzschale



"... sondern vermutlich als Schallschutz von innen."
Ich bin kein Hellseher sondern verarbeite das Minimum an Informationen das zur Verfügung steht.