regenfeste Holztür

02.03.2022 Tom

regenfeste Holztür

Moin! Ich möchte eine Garagentür erneuern und dabei vergrößern. Die Neue soll optisch der alten ähneln. Die Tür befindet sich zwar im warmen, sonnigen Süden, dafür aber auf der Wetterseite. Als Material Strebe ich Eiche an.

Wie Ihr auf dem Bild seht, kann bei der Konstruktion das Wasser in das untere Rahmenbrett fließen (wobei die ca. 50 Jahre alte, vorhandene Tür dafür noch sehr gut da steht). Daher ist meine Idee, die mittlere Rahmenstrebe nur als Brett vor die Füllverbretterung zu setzen und die untere Rahmenstrebe so zu gestalten, dass das Wasser wieder rausfließen kann (siehe Bild in folgendem Beitrag). Neben der seitlichen Verzinkung dachte ich daran, die inneren und äußeren Rahmenbretter mit Holzdübeln im Mittelfeld zu verbinden. Bei max. 19mm Materialstärke (je nach verfügbarem Rahmenmaterial vielleicht auch weniger) frage ich mich nur, ob so ein mit D4 verleimter Dübel lange den Kräften durch Schüsseln etc widerstehen würde.

Was meint Ihr generell zu der Konstruktion?



die Neukonstruktion


die Neukonstruktion

links der Schnitt durch die Tür

Details wie eine Feder zwischen den beiden unteren Rahmenhölzern habe ich zeichnerisch weggelassen



Konstruktiver Holzschutz


Konstruktiver Holzschutz

Wenn du die Innen- und Außenseite des Rahmens nur mit Dübel quasi "auf Abstand" zueinander verleimen willst, wird der Rahmen wahrscheinlich nicht stabil genug. Bedenke das die Tür, wenn sie aus Eiche wird, ziemlich schwer werden wird.
Ich habe dir mal auf die Schnelle eine Zeichnung gemacht, wie du den Rahmen aus 3 Leisten fest zusammen leimen kannst und dabei trotzdem konstruktiv den Wasserablauf über die Außenseite hin bekommen kannst.
Im Prinzip sind dabei die nach außen vorstehenden, waagrechten Brettflächen abgeschrägt und die Füllbretter im gleichen Winkel hinterschnitten. Zusätzlich/Sicherheitshalber kannst du in den unteren Fries von unten Löcher durch bohren, für den Fall dass durch Wind, oder tauenden Schnee doch Wasser eindringen sollte.

Gruß,
KH



Hinterschneiden der Füllbretter



ist eine gute Idee. In meiner Konstruktion geht ein solider Rahmen einmal außen herum. Aber die Dübel wären definitiv eine Schwachstelle.

Ich muss mal schauen, wie ich das Abschrägen des Rahmenholzes mit der angestrebten "Dekor"-Fräsung überein bekomme, aber ich denke, ich werde meine Konstruktion in Richtung Deines Vorschlags anpassen.

Herzlichen Dank!



Nachtrag



@Tom: Einen kleinen Nachtrag habe ich noch zur Zeichnung: Die Füllbretter sitzen ja lose im Rahmen.
Achte deshalb darauf dass jeweils die unteren abgeplatteten Enden, die in den waagrechten Friesen stecken etwas kürzer sind als die Nut tief ist, damit sich die Bretter immer auf dem hinterschnittenen Falz aufsetzen und nicht mit den Brettenden in der Nut quasi stehen. So ist gewährleistet das die schräg aufsteigenden Fugen immer weitestgehend geschlossen bleiben und der Wind weniger Wasser rein treiben kann.

Gruß,
KH




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