Randdämmstreifen oder direkt an die Wand betonieren?

01.09.2010 Michael F.



Hallo,
unser Häuschen hat einen kleinen Kellerraum (2x1m) der durch einen Anbau in den 1960` Jahren entstanden ist. Zwei Wände sind die alten Bruchsteinmauern (ehem. außenmauern) zwie sind mit Hohlblocksteinen gemauert. Boden ist "gewachsener" Boden. In diesen Raum, da er sonst für nichts richtig zu gebrauchen ist, sollen die Pufferspeicher (2x800ltr) für die Heizungsanlage.
Um nun eine eben und feste Fläche für die Puffer zu bekommen, wollte ich den Raum ca. 30cm tief ausgraben, 15cm Schotter rein und 15cm Beton drauf.
Es stellen sich mir zwei Fragen:
-) Ist der Schotter notwendig, gut/schlecht?
-) Soll ich ringsum an den Wänden einen Randdämmstreifen
reinlegen oder bis an die umliegenden Mauern betonieren
um eine Verbindung zu schaffen?

Danke allen Antwortern!
Viele Grüße
Michael



Es geht um eine Sohle,



da ist ein Randdämmstreifen nicht angebracht. Die Kies- oder Schotterschicht als Kapillarbrechende Schicht sollte mind. 20 cm stark sein. Darauf kommt eine PE-Folie, damit die Zementbrühe des einzubauenden Betons die Hohlräume des groben Schotters nicht verschließt.
beim Graben darauf achten, dass die fundamentsohle immer noch 10 cm im gewachsenen Erdreich steht.



da



würde ich noch ergänzen: ev. ein Q188 Stahlmatte als konstruktive Bewehrung und oben statt der reinen Betonfläche einen Zementverbundestrich von etwa 3 cm einplanen, da seit Ihr beim betonieren nicht so auf die exakte Oberfläche angewiesen. Der Estrich lässt sich dann besser herrichten, damit der Raum trotz Nebenfuntion etwas netter aussieht.



Also ohne...



..Randdämmstreifen.
Die Baustahlmatte war ohnehin eingeplant. Den Estrich werden wir uns aber sparen, der rRaum ist mit dem übrigen Keller nur über eine Kellerfenster (in der ehem. Außenwand) verbunden und ansonsten nur von außen zugänglich.
D.h. wenn der Puffer erst mal drin ist, passt außer einem Rechen und evtl. einer Schubkarre sowieso nichts mehr rein.


Danke für die Antworten!

Viele Grüße
Michael