Nachtspeicherheizung im Fachwerkhaus

16.12.2005



Hallo!
Wir möchten gerne ein altes Fachwerkhaus von 1900 mieten.
150 m², inkl. einer 5 Meter hohen Galerie mit einer Grundfläche von ca 15 m².
Leider ist dieses Haus mit Nachtspeicheröfen (scheinen noch nicht allzu alt zu sein) ausgestattet.
Da wir damit überhaupt keine Erfahrungen haben, wissen wir nicht, was an monatlichen Heizkosten auf uns zukommen könnte (auch im Hinblick auf den Dämmwert von Fachwerkwänden).
Wir wären bereit ca 250 Euro monatlich nur fürs Heizen zu investieren. Ist das realistisch???
Wer hat Erfahrungswerte mit Nachtspeicher in Fachwerkhäusern?
Gruß Nicole





Hallo Nicole
Esrtmal wäre die Frage wie viele Nachtspeicheröfen das Haus besitzt, und welche Leistung diese haben.
In meinem Haus habe ich bis vor einem Jahr noch einen 4KW und zwei 2kW Nachtspeicheröfen betrieben, Schon diese schluckten im Monat um die 50 Euro.
Bei kleinen Gebäuden kann es sich noch rechnen mit einer bestehenden Nachtstromanlage zu heizen, vor allen weil man sich ja die Kosten für eine neue Heizanlage Spart, doch sollte man Feingefühl besitzen und die Räume nicht überheizen, denn die Anlagen sind oft überdimensioniert und fressen dadurch unnötig Strom.
Ich denke bei normalen Raumtemperaturen sollte man mit weit unter 250 Euro Monatsabschlag hinkommen, Wenn die Kosten so hoch sind ist es Wahnsinn, denn für 3000 Euro im Jahr bekommt man über die Doppelte Menge meines Heisölbedarfes und ich heize auch rund 140m2 Wohnfläche.
Gruß
Hartmut
PS ach so, ich würde mir einfach mal vom jetzigen Bewohner die Heizkostenaufstellung zeigen lassen





Hallo Nicole,

Es hängt ganz davon ab, wieviele Räume beheizt werden sollen und wie warm die Räume sein sollen.

Prinzipiell kommen Sie mit 50 oder 100 oder 250 Euro Heizkosten aus, ob dann aber die Räume die gewünschte Temperatur haben ist die andere Frage.