Radon in Gipskartonplatten??

02.10.2009



Hallo,

hab´ irgendwo mal von erhöhter Radonbelastung in Gipskartonplatten gelesen.
Und da ich für den Dachbodenausbau mit ca. 4m³ gerechnet habe,..

Ist das nur wieder ein Schreckgespenst?

Suchfunktionen im Netz führten leider zu keinem ordentlichen Ergebniss.

Ich hoffe, da sich hier ´ne Menge Baubiologen tummeln,
dass ich hier einige Info´s kriege.

Vielen Dank schonmal



Rigips und Radon



Es gibt
- Natürlichen Gips
- REA-Gips
- Chemiegips (Phosphorit)

Gipskartonplatten mit dem RAL-Umweltzeichen dürfen nur REA-Gips (aus Rauchgasentschwefelungsanlagen) enthalten und müssen bestimmte Grenzwerte einhalten. Dies ist aber kein Problem, da REA-Gips kaum Radonstrahlung mit sich bringt.

Natürlicher Gips kann Radonstrahlung haben ist aber sehr gering. Dennoch wird dieser kaum in der Produktion von Gipskartonplatten eingesetzt.

Chemiegips ist ein Nebenprodukt der Phosphorsäureherstellung und hat den höchsten Radongehalt. Früher wurde dieser für die Platten verwendet und deshalb kam das Thema Radonbelastung durch Gipsplatten auf.

Das ist heute absolut kein Thema mehr. Viel wichtiger ist, dass die natürliche Radonstrahlung vor Ort geprüft ist und man entsprechend sein Bauwerk davor schützt.

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Gipskarton - Radon ?



Vielen Dank für die Antwort.
Wieder eine Sorge weniger ;-)


P.S.
Das Haus ist unterkellert und der Keller nicht bewohnt.
Werde nächstes Jahr dort noch ´nen Zu- und Ablüfter setzten um in den Sommernächten etwas kontrollierter zu lüften.



in den Sommernächten etwas kontrollierter lüften...



... dann ist die Kontrolle hoffentlich so, dass nur nachts gelüftet wird (wenn überhaupt).

Grüße aus Frangn

Frank von Natural-Farben.de



Lüftung im Keller



Ja, genau...kontrolliert wegen Feuchtigkeit.

Damit die tagsüber warme Luft nicht, an den kälteren Wänden kondensiert.
Werde hier für ´ne Zeitschaltuhr benutzen.