Holzwurm Radar




In Zukunft kann wohl der Holzwurmbefall mit Radar ermittelt werden. Zwei findige Wissenschaftler aus Thüringen haben selbiges Radar erfunden. Hausbocklarfen können derzeit schon ermittelt werden. Für die kleineren, häufiger vorkommenden Holzschädlinge muss die Elektronik noch entsprechend erweitert und ergänzt werden.

http://www.mdr.de/einfach-genial/aktuell/7355975.html

Bin mal gespannt, wie sich das System weiterentwickelt und durchsetzt, interessant ist es allemal.

Grüsse Thomas



Radar



...und das Radar ist dann mit einer Vierlingsflak gekoppelt, die jeden Holzwurm ökologisch mit bleifreien Kugeln erschießt.... oder mit einem Laser, der die Viehcher dann aus den Balken schneidet, um sie dann naturschutzbewußt in der freien Natur wieder auszuwildern..., oder das befallene Objekt wird dann unter Biotopschutz gestellt...und der Eigentümer aus Umweltschutzgründen enteignet...

Dat Ding wird unter der Rubrik "Erfindungen, die nie veröffentlicht werden dürfen", in der Versenkung der Holzschutzlobby verschwinden...



Na ja



Wie ausgehen wird, werden wir sehen. Aber das Gerärt soll ja dazu eingesetzt werden, geziehlt die Holzwümer zu lokalisieren und zu bekämpfen. Ob mit Flack oder Panzer sei mal dahingestellt.



Elfenbeintürme


Lutz Parisek

Lieber Thomas

Detektoren zur Ortung von tierischen Holzschädlingen wurden schon sehr viele entwickelt. Die Gerätschaften sind oder waren auch meist theoretisch geeignet.
Das Problem ist, das a) die Gerätschaften für den Fachbetrieb meist zu teuer sind und b) daher besonders für den betroffenen privaten Hausbesitzer als zusätzliche Untersuchungskosten das wirtschaftliche Holzschädlingsproblem noch verschärft.
Auch ist es für den Fachbetrieb besonders bei einem flächigen Holzschädlingsbefall meist unerheblich wo die Larven nun genau sitzen, da die gesamte Kubatur des Holzes behandelt werden muß. Dies gilt ganz besonders für das Heißluftverfahren bei dem alle freiliegenden Holzmassen in die Behandlung einbezogen werden. Nur bei einem púnktuellen Befall wäre eine Detektion vielleicht hilfreich, aber auch hier stellt sich die Frage, wie das bei der geschilderten "Radar Detektion" auf ver4deckten an anderen Bauelementen anliegenden Rückseiten der Holzbauteile erfolgen soll.

Ich kann mir als Holzschutzfachbetrieb nicht vorstellen wie ich so ein Gerät kostendeckend dauerhaft einsetzen könnte. Gerade an einer solchen betriebswirtschaftlichen Praxisferne scheitern übrigens meist diese vielen netten Forschungsvorhaben. Ich würde mir von der Forschung wünschen, dass sie uns Praktiker einmal zu dem wirklichen Forschungsbedarf befragt. Ich könnte eine interessante Liste mit vielen noch zu klärenden Fragen aus dem Bereich des Holzschutzes überreichen.

Gruß

Lutz Parisek