PVC-Kleber/Bitumenkleber unter Laminat in ETW

26.07.2017 Marvin92



Hallo Leute,
ich bin neu hier und hoffe, dass mir einer weiterhelfen kann. Kurz zu mir: Marvin, 24 Jahre alt und hat gerade eine Eigentumswohnung gekauft.

Zu meiner Frage: Die Wohnung ist aus den 1970er und ich habe festgestellt, dass unter dem Laminat eine Trittschalldämmung liegt und darunter eine schwarze Schicht. Nach ein intensiven Online-Suche würde ich sagen, dass es sich dabei um Bitumenkleber handelt. In meiner kleinen Vorratskammer liegt noch auf 50x50cm PVC/Linoleum Boden (siehe Foto). Auch darunter ist diese schwarze Schicht. Ich gehe daher davon aus, dass ursprünglich in der ganzen Wohnungen diese "Fliesen" lagen.

Dann wurden wohl die "Fliesen" entfernt, aber nicht der Kleber. Darauf wurde dann wohl das Laminat verlegt.

Dazu habe ich nun folgende Fragen:

1. Handelt es sich dabei um Bitumenkleber bzw. wie kann ich das herrausfinden? Gibt es noch andere Sachen, wobei es sich dabei handeln kann?

2.Muss ich den Kleber, bevor ich Fertigparkett verlege, entfernen/entfernen lassen? Schädlich scheint er nur zu sein, wenn er erhitzt wird. Eine Fußbodenheizung gibt es nicht.

3. Der Boden ist nicht ganz gleichmäßig (Höhenunterschiede an manchen stellen zwischen 3-4mm, nicht großflächig). Falls der Kleber drauf bleibt, gibt es Bodenausgleichsmassen und Grundierung die auf diesem Kleber aufgebracht werden können?

4. Falls der Kleber entfernt werden muss, wie stelle ich das am besten/kostengünstig an? Das interessant ist, dass ich mit einem Messer mal kurz an die schwarze Schicht gegangen bin und diese ziemlich schnell abging. Aus den Youtube Videos ging das ehr schwieriger vor bzw. war extrem schlecht zu entfernen (bei Bitumenkleber).

Ich würde mich als Laie tierisch über Eure Antworten freuen.

LG Marvin



Das kann schon....



...eine kritische Sache sein.
Ausdunstung und Ausgasungen sind möglich.
Ich würde dir gern einen Ansprechpartner vermitteln, mit dem du gewisse Dinge am telefon bereits weiter besprechen kannst, um danach weiter zu entscheiden.

Ich hatte letztes Jahr selbst eine Renovierungsbaustelle, wo ein Bodenbelag verklebt war und nach entfernen dieses, kaum noch zu atmen war in dem raum.
Ich selbst konnte überhaupt nicht mehr den Raum betreten, da ich Atemnot und brennende Augen und hoch gereizte Nasenschleimhäute bekam.
Es musste der gesamte Holz-Fußboden entfernt und neu aufgebaut werden.
War aber trotzdem eine überschaubare Maßnahme geblieben.

Kontaktiere mich einfach per Anruf.
Stelle dir den Fachkontakt dann durch.

Grüße



Ein weiteres Problem:



Es hat In den 50-60er Jahren ganz ähnlich aussehende Fußbodenfliesen gegeben, die asbesthaltig waren.
Sie sind recht dünn und hart und brechen auch.
Beim Entfernen solcher Fliesen sollte man zusehen, dass sie nicht kaputt gehen, hinterher gehören sie entsprechend verpackt und entsorgt.

Gruß GE