verputztes Fachwerkhaus

24.11.2005



Hallo,
an meinem Fachwerkhaus wurde ca. in den 60ern mit Heraklit und Zementputz verputzt. Die Fassade ist brüchig und muß saniert werden. Da neue Fenster eingesetzt wurden muß auch beigeputzt werden. Was tun? Meine Idee war Iolierverputzen mit 12 cm Styropur. Heute sagte man mir das das der Tod des Fachwerks wäre. Von innen wurde 2cm Styropur, Dampfsperrfolie und Rigips verbaut.
Wenn ich den - sehr harten Zementputz wegstemmen würde, fallen innen wahrscheinlich die Rigipsplatten von der Wand.Gruß Stefan aus Euskirchen NRW



kenn ich



so wars bei uns auch.
Letzendlich haben wir den Putz im gemauerten EG runtergeklopft und im 1.OG eine atmungsaktive Boden-Deckelverschalung aus Lärchenholz anmontiert. Putz nur da abgekopft wo es sicher war, dass die Innenwand hält. (zum First hin immer weniger)



Das innere Styropor macht mir mehr Sorgen als die Fassade



Eigentlich ist Heraklith außen mit Zementputz drauf nicht schlimm, bautechnisch sogar einigermaßen okay. Mehr Sorgen kann Ihnen die Innendämmung mit Styropor,Dampfsperre,Pigips bereiten. Die dampfdichten Baustoffe können das Fachwerk ganz schön zum schwitzen bringen-nach ein paar Jahren verfault das Holz von innen heraus.
Schauen Sie mal nach,wies da aussieht.
mfg
Klaus Schillberg, www.texbis.de