Bruchsteinwände von innen sanieren

12.01.2009


Hallöchen,

es ist soweit, wor haben mit der Entkernung unseres alten Bruchsteinhauses begonnen.

Wir sind gerade dabei die Wände vom Putz zu befreien, teilweise Lehmputz und leider teilweise ein Zementputz( wir glauben Zementputz, weil knochenhart und nur teilweise zu lösen). Wir haben vor die Bruchsteinwände zu säubern, die Fugen mit Lehm oder Kalkmörtel auszufugen, anschließend soll die Wand mit einer Holzfaserdämmplatte gedämmt werden (in Lehm gedrückt. Wandheizung drauf und zum Schluss ein Lemputz.

Unsere Frage: Muss der steinharte Putz unbedingt runter, oder reicht es nur die lockeren Stellen abzuschlagen ?
Der Putz ist wirklich knochenhart.

Wir hoffen, es findet sich jemand, der uns eine aussagekräftige Antwort geben kann.

Vielen Dank schon mal !



Zementputz ist nicht wirklich der Renner...



...aber da es keine Fachwerkwände sind, deren Holz zuweilen sich mit Zementputz "etwas schwer tun", fällt das Risiko für einen Bauschaden eigentlich weg und bezüglich Feuchtepufferung für ein angenehmes Wohnklima kommt ja noch was Gescheites drauf.
Ergo aus meiner Sicht laß die festen Stellen drauf.

Gruß Patrick.





Hallo,

es kommt ganz darauf an, welche Qualitätsansprüche Sie an ihre eigene Arbeit stellen. Je mehr runter kommt umso besser, aber bei kleinen Restflächen passiert auch nichts schlimmes.
Ich würde viel mehr Wert darauf legen, den Bruchstein richtig zu fugen, d.h. ein Korngerüst mit großer Abstufung zu nehmen, unter Umständen Sand mit Körnung 0/8. Kalk würde ich bevorzugen, große Zwickel mit Sandstein ausfüllen, davon gibts in Ihrer Nähe genug.

Grüße aus Duisburg



Bruchsteinwände von innen sanieren



Hallo und vielen Dank für die schnellen Antworten.
Wir werden es so angehen und sind erleichtert, dass der Putz draufbleiben kann.

Bis dahin und nochmal danke
Petra

War bestimmt nicht die letzte Frage !!