Waschelputz hestellen

07.08.2011



In meinen Haus habe ich ein Gewölbe vom lockeren Putz entfernt. Nun möchte ich es neu Verputzen und wieder einen Waschelputz herstellen.

Im Internet finde ICH leider keine Information außer, dass die Oberfläche mit einer Malerbürste verrieben wird.
Auf einigen Seiten werden fertige Waschelputze zu stolzen Preisen in Kübeln angeboten.
Aber wenn das vor 300 Jahren in meinen Haus gemacht worden ist geht es sicher auch günstiger.

Wie wird also ein Waschelputz herstellt?
Und welchen Putz kann ich dazu verwenden. Geht das mit einen Feinputz mit 1mm Körnung?

LG



Innenputz



Ich kenne keinen "Waschelputz".
Früher war mal Waschputz als Sockelputz in Mode; ein Zementputz mit definierter Zuschlagskörnung etwa 4 - 8 mm wurde nach dem Erstarren mit der Wurzelbüste und Wasser vorsichtig gewaschen. Dabei traten die Kieskörner plastisch aus der Bindemittelmatrix heraus.
Für einen Innenputz ungeeignet.
Bei einem Bruchsteingewölbe reicht ein einfacher Pinselputz PI mit anschließendem frescalem Kalkanstrich aus; bei Quadermauerwerk empfehle ich eine Neuverfugung.

Viele Grüße



Waschelputz



Eimerware ist i.d.Re. organischer Putz oder Silikatputz als Dekor-o.Oberputz .
Fein-Putz 1mm bezw. Universalputz als Einlagenputz eignet sich auf jeden Fall, muß jedoch anstrichbeschichtet werden.
Herstelleranweisung beachten .
Das was früher im Sockelbereich oft gemacht wurde ist kein "Waschelputz", das ist "Waschputz" .
"Waschelputz" ist ein feinkörniger Modellierputz, nach Wahl mit Traufel o.Kelle strukturiert, nach dem Ansteifen mit der Bürste , Schwamm o.ä. verwaschelt und mehr o.weniger weich strukturiert belassen .



Innenputz



Also ist das eine Art Mittelding zwischen einem dünnschichtigen Oberputz und einer strukturierenden Farbe.
Auf rohem Mauerwerk wohl nicht geeignet.
Dann kann ich auch gleich Pinselputz nehmen.

Viele Grüße

p.s. Ich kenne das als Wischputz.



Waschelputz, Wischputz.....



Ich glaube, wir meinen beide das selbe, der Spitzname wird wohl regional unterschiedlich sein .
Wenn der Verarbeiter Sein Handwerk beherrscht, der Untergrund "Mauerwerk" einigermassen Plan ist und die Putzdicke sich bei etwa 20-25 mm einpendelt, ist es einlagig durchaus machbar .
Ansonsten einmal gleichartig grob vorlegen und ausgleichen .