Feuchte Wand

21.11.2005



Hallo,
vor 1 Jahr haben wir ein altes Haus gekauft, BJ ca. 1920.
Es ist zwar saniert worden, aber anscheinend nicht von einem Fachmann. Der Gewölbekeller ist sehr feucht, man kann schon naß sagen, aber kein Wunder, die Lüftungsschlitze waren abgedichtet. Ganz langsam wird es da unten besser, aber das ist nicht das Problem. Im Heizungraum haben wir nach Entfernen der Öltanks den Putz von den Wänden gehauen, da es auch hier feucht war. Man konnte sofort die Feuchtigkeit riechen, nachdem der Putz entfernt wurde. Auch hier wird nun gelüftet und es wird langsam besser.
Nun habe ich aber gestern im Esszimmer, das genau über dem Heizraum liegt festgestellt, daß ein Riß in der Wand ist und wenn man dagegen klopft, hört es sich hohl an. Also ist es auch hier feucht. Ich kann mir jetzt nicht vorstellen, daß dies mit dem Heizungsraum zu tun hat, sonder vermute, daß diese vom Außenbereich kommt. Wie kann man das am besten feststellen, welche Ursachen diese Risse haben, bevor das Ganze ausartet und vor allem, wer gibt einem einen kompetenten Rat, ohne gleich etwas verkaufen zu wollen?
Viele Grüße
Petra



Risse unklarer Ursache



können nur von einem Architekten oder Statiker bei einer Ortsbesichtigung beurteilt werden.
Rufen Sie jemanden in Ihrer Nähe an und fragen Sie ihn, ob er das für Sie macht.
Adressen gibt es über die Bundesarchitektenkammer und deren Linkliste.

Gruß
Dietmar Beckmann



Riß freiklopfen



Hallo Petra,
wie ja schon bei Euch geschehen, habt Ihr den Putz abgeklopft und alles abtrocknen lassen. Im Eßzimmer würd ich da bei dem Riß wo`s hohl klingt auch mal den Putz abklopfen und nachsehen, wies drunter aussieht.
Dann ist die Ursache vielleicht klarer zu erkennen? Vielleicht ists darunter ja gar nicht naß? Immerhin gabs auch nach 1920 noch einen Krieg, der manchmal auch Hausrisse verursacht hat.
herzl. Grüße
Klaus Schillberg