28 cm dicke Giebelmauern von innen optimal aufbauen,

10.04.2013 Karli



ich habe mich nun Stundenlang umgelesen und informiert und immer noch bin ich unschlüssig über meine Innenwandgestaltung.
Die Daten:
Dachgeschoss 3og. 9m x 10m und 3,90m hoch wird ein Wohnzimmer mit 4Roto Dachfenster und 2 Giebelwandfenster und sichtbaren Kehlbalken und Mittelpfetten. 230mm Zwischensparren Klemmfilz davon 30 mm Unter Sparren Klemmfilz. Dann Gipskarton und Struktur Rauputz. 1Holzkamin mit 8kw und 3 Heizkörper davon 2 unterhalb der Dachfenster und einer an einer Giebelwand. Mauer ist bj50 mit 28cm Lochziegel von Aussen dem bj entsprechend verputzt. Aufgrund der Höhe des Raumes mache ich mir Gedanken zwecks Lüftungsverhalten (Wandschimmel) und wollte auf den Giebelmauern einen 3cm Haga Thermoputz oder 4cm Baumit Dp85 Grundkalkputz aufziehen. Was würdet Ihr an den Giebelmaurn machen? Vorher war da in einem geteilten Raum einfach eine 3cm dicke Styropor Schicht an der Giebelwand mit Gipskarton und Klemmfilz an den Sparren ohne Dampfbremse mit Holz verkleidet ca 20 Jahre. War alles (gott sei Dank) trocken und Schimmelfrei. Da das Haus vermutlich nicht von Aussen gedämmt wird, hätte ich auch nichts gegen eine ca 3cm Dämmung von innen unter Berücksichtigung der Taupunkt Verschiebung in der Mauer.Danach soll da auch ein Edel/Struckturputz/Reibeputz darauf kommen. Alle Tipps sind willkommen.





Über den Schimmel müssen Sie sich keine Gedanken mehr machen, wenn Sie eine bedarfsgesteuerte Lüftung einbauen. Z.B. mit einem Einzelventilator von aereco 80 m³/h, feuchtegeführt.
Wie Ihr Holzofen Zug bekommen soll, ist mir aber ein Rätsel bei der fehlenden hydraulischen Druckdifferenz, außerdem weiß ich nicht, was Sie bei einem vollgedämmten Dachboden mit 8 kW wollen. Steht das Haus in Badisch Sibirien oder auf der Höhe bei Meßstetten ?
Bei der Innendämmung würde ich einerseits nicht zu dickes Material wählen, andererseits auch die Gefahr des Schüsselns minimieren wollen.Es sollten also ziemlich genau 5 cm sein, Holzweichfaserplatte.

Grüße vom Niederrhein



Holzweichfaserplatte



das mit dem Lüfter wäre eine Überlegung wert weil ich nicht die Gefahr sehe das mein altes Haus zu dicht wird sondern weil aufgrund der Relation Größe zu Fensteröffnungen ev. Ecken kein richtiger Luftaustausch erhalten. Der Holzkamin ist jetzt schon im OG und weil da 3 Schlafzimmer/Kinderzimmer werden, kommt der ins DGS. Der Kamin hat eine Nennleistung von 4-7KW (nicht 8Kw hatte das falsch in erinnerung)und ist für ein Raumheizvermögen von 116 Kubikmeter ausgelegt. Da ich im Gachgeschoss 176Kubikmeter mit einem Teiloffenen Treppenhaus habe mache ich mir da weniger Sorgen. Ausserdem bestimmt die Holzmenge die Leistung.
Die fehlenden hydraulischen Druckdifferenz verstehe ich niicht ganz. Der Kamin hat eine Gesamtlänge von 13m und ist 22 mal 24 cm. Oberhalb des Holzofens sind noch ca 3,80 m Schornstein. Der Raum ist gros genug für die nötige Luft da es ja kein Passivhaus wird. Ferner gibt es noch die möglichkeit eine externe Verbrennungsluftzufuhr für raumluftunabhängigen Betrieb zu schaffen was aber mit sicherheit nicht notwendig sein wird.

Aber zu meiner Anfangsfrage. Wie werden die Holzweichfaserplatten aufgebaut also von der blanken Lochziegelmauer nach innen? Sowas wie 1cm Lehmputz/Kalk oder Zementputz oder gar kein Putz, Kleber , Platten , Grundierung , Flexkleber ,Armierungsgewebe Edelputz .... Sowas währe schon hilfreich und auch ob jemand an den Dachflächen die Dampfbremse unter den Zwischen Sparren Klemmfilz und als Abschluss auch die Holzfaserplatten anstatt den Gipskarton genommen hat.
MFG