Idealer Wandaufbau zur Wärmedämmung bei Fachwerkwänden

07.03.2005



Hallo

Also ich hab folgendes Problem,

Ich such einen idealen Fachwerkwandaufbau zur Wärmedämmung.
Das Gefache möchte ich von außen sichtbar lassen.
Die fertige Wand, die nicht schlagregenbeansprucht ist, soll einen
U- Wert von 0,48 W/qm K nicht überschreiten.

Für Lösungsvorschläge währe ich euch sehr dankbar


Mit freundlichem Gruß

Normen



Ideale Fachwerkdämmung



Um einen idealen Wärmedämmwert zu erreichen, empfehle ich Ihnen den Wärmedämmputz von klimasan-perlit. Er wird seit fast 30 Jahren in der Denkmalsanierung als auch im Fachwerkbereich eingesetzt, zeichnet sich durch seine ökologische Zusammensetzung aus, sprich Kalk und Perlitgestein, das durch seinen hohen Luftporenanteil zu hervorragenden Wärmedämmwerten führt. Vorteile: monolitischer WAndaufbau, Dämmwert Lambda-Wert: 0,08
Diffusionswiderstand: 6, Rohdichte 300kg/m³, in Verbindung mit der Wandstärke und Maueraufbau/ Material errechnet sich der U-Wert. Die Fa. Klimasan-Perlit( Kontaktadr. über mein Profil) hilft bei genauen Berechnungen, /Taupunkt usw.)
Meine Tel.nr. finden Sie ebenfalls im Profil,
MfG U.DAhlbüdding



Aus welchem Material bestehen die Gefache,



und wie dick sind sie?



Als Grundinformation habe ich nur folgendes:



Eine Hauslängsseite soll wieder als Sichtfachwerkkonstruktion ausgebildet werden. Das genaue Aussehen der ursprünglichen Fachwerkwand
ist nicht mehr rekonstruierbar.
Daher ist die Gestaltung der Außenwand weitgehend freigestellt.
In dieser Wand sind fünf Fensteröffnungen mit einer lichten Höhe
von 1,10 m eingeplant.
Die fertige Wand, die nicht schlagregenbeansprucht ist, soll
einen Mittleren U- Wert von 0,48 W/qm K haben.
Die Fachwerkkonstruktion wird mit Flachstahlankern an die vorhandenen Querwänden und sonstigen Bauteile angeschlossen.

Für die Hölzer der Fachwerkwand sind folgende Querschnitte vorgegeben

Schwell 14/14 Rähm 14/18 Pfosten 14/14
Riegel 14/14 Strebe 14/14

Im Gunde ist der auf des Gefaches recht variabel
Die Priorität liegt allgemein nur auf den zu erreichenden
Wärmedurchgangskoeffizienten



Gefache und Fachwerk neu



Hallo

Sie schreiben:
Die Priorität liegt allgemein nur auf den zu erreichenden
Wärmedurchgangskoeffizienten

Der "Gerner" beschreibt in seinem Buch: "Schäden an Fachwerkfassaden" ganz gut was alles passieren kann, wenn die falschen Materialien eingesetzt werden!
Vorsicht mit "high tech" im Fachwerkbau und zementhaltigen Putzen und Zaubermitteln (zementanteil<0,00%)
Die klassischen 14 cm kommen von den Ziegelsteinen, die ca. 12 cm breit sind; darauf klassisch ca 2 cm Kalkputz; und das war's!
Wenn Sie jetzt mit Leichtlehmsteinen mauern und den Kalkputz (wie gesagt: reiner Kalkutz) verwenden, haben Sie eine "funktionierende Wand". Die ist war noch nicht ENEV-gemäß, aber langlebig! Dann könnten Sei mit Schilfinnendämmung im Lehmbett und Lehmputz arbeiten und Sie haben beides!
Keine falschen Materialien verwenden - die werden im Nachhinein sehr teuer!

Grüße aus Nürnberg

Florian Kurz



Kalkputz



Hallo nochmal,
ich möchte eins ganz deutlich machen,
Klimasan-Perlit Putze sind reine KAlkputze, deren Sandanteile durch Perlitgestein ersetzt wurden. Dadurch hat dieser Putz 80 % Luftporen und so ergibt sich sein Wärmedämmeffekt.
In der Fachwerksanierung ist wichtig, dass die Fassade atmungsaktiv bleibt, evtl eindringendes WAsser muss durch den Putz vom Holz ferngehalten werden um keine Schäden an der Substanz zu bekommen. Gerade heute werden viele Fehler mit der WAhl der Baustoffe gemacht, die benutzt werden, um Gefachungen auszufüllen, die letztendlich nicht funktionieren und das Fachwerk schädigen. Im Gegensatz zum ursprünglichen FAchwerk in der Zeit seiner Erstehung haben wir mit diesem Putz die Möglichkeit moderne Wärmedämmwerte zu erziehlen, ohne Zusatz von Kunstoffen. MfG U.Dahlbüdding



Kalkputz



Hallo
ich habe Informationen von "klimasan", dass ein Zementanteil vorhanden ist (Angabe: unter 20% ???) und "organische Beimengungen" mit ca 1%!

mfG

FK



Danke für alle Antworten



Nun bei meinem obigen dargelegtem Problem
wollte ich mir Beispielvorschläge oder potentielle Lösungsvorschläge
aus dem netz holen. Dabei bin ich auf diese „ ich muss mal sagen geile Seite“
gestoßen. Ich bedanke mich recht herzlich für die dargelegten Lösungen.
Auf Grund eure Vorschläge konnte ich meine Fachwerkwand so aufbauen, das sie
alle Kreterin erfüllte.

Und zu der Seite muss ich sagen, super das es so etwas gibt!!!

Gruß Normen



Hoppla!!



Na so was! Man sollte sich seiner Informationen schon sehr sicher sein, bevor man sie anderen zu lesen gibt! Ich stelle hiermit richtig:
Klimasan-perlit bietet einen reinen Kalk-perlitputz an, nennt sich klimasan-I rein KAlk, als Innenputz zu verarbeiten.
Im "normalen" Innenputz klimasan-I sind max.5 Gewichtsprozent Zement auf den 15 kg/Sack (=750g), sowie 50 ml Zellulose zur besseren Verarbeitbarkeit.
Auch in den anderen Putzen (W /Wärmedämmung außen; S /Sanierputz; F/ Feuer- Brandschutz) gibt es keine Anteile, die höher liegen.
Diese Angaben sind direkt in Würzburg bei Klimasan-Perlit abzurufen, (Profil), mfG U.DAhlbüdding





Hallo. wir haben interesse an ihre anzeige wir machen seit jahren die Wärmedämmung und viel andre sachen.und auch eine sehr günstige preis für sie stelen.
Z:B:qm für 52 €
Tel.017622686930
Fax.07116749502



zu: Hallo. wir haben interesse.....



...was? Einen gestohlenen qm für 52 EUR !! Und der Ärger, wenn man den dann nachher wieder ausbauen muß :o))) *lolarotf* Also ich weiß nicht!! Nix für ungut FachwerkwAnderl



Hydrophobie



Hallo Normen,

als weitere Möglichkeit möchte ich Dir eine Lotupor-Imprägnierung empfehlen. Im Augenbilck noch ist die für mineralische Baustoffe geeignet, aber in kürze auch an Holz. Ein Kollege verwendet es zwar schon an unbehandeltes Holz und es funktioniert wohl auch, die Verwendung ist aber auf eigene Entscheidung.

Lotupor ist unsichtbar,
ist atmungsaktiv,
ist für Klinker geeignet,
ist auf Putz jeder Art wirksam,
schützt vor Pilz und Algenbefall,
schützt vor Durchfeuchtung auch bei Sturmböen von 120-140 km/h,
schützt vor Frostschäden,
erhält ein gutes Wohnklima,
erhält und verbessert die Wärmedämmung durch Austrocknung der Wand um 100-400 %, kann selbst verarbeitet werden und ist Preiswert.

Demnächst bekomme ich die Thermographischen Messwerte von einem Anwender an einem "schwierigen Fall". Dann veröffentliche ich diese gern auch hier.

Infos auch unter: http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF



Hallo Normen,



bei dem angestreben u_wert kann ich Dir nur die Weichholzfaswerdämmplatte empfehelen die in Lehmmörtel geklebt wird. In einer Diche von 8 cm müßte das mit der angestrebten Wärmedämmung klappen.

Für diesem Aufbau kann ich Dir nur die Wandheizung empfehlen die sich einfach den Aufbau integrieren läßt.

Auf Wunsch gerne mehr.