aufsteigende Nässe

22.06.2010 Schöni



Hallo,

wir haben ein altes Haus und wollen unsere Außenwand dämmen.
Im unteren Teil der Wand (ca.1,30 m unter der Erde) befindet sich nur ein Abstellraum (Höhe ca.2 m). Nach einer Decke von etwa 30 cm. liegt darüber ein Wohnraum.

Die Wand soll nun gedämmt werden. Die Dämmung (ein diffuionsoffenes System µ 10/40) werde ich etwa 30 cm unter der Kellerdecke beginnen. Soweit so gut.

Den Sockel in Höhe von ca 40 cm wollte ich einfach frei lassen. Nun habe ich den alten Putz entfernt und die Steine dahinter sind nicht schön (mittelgroße Bruchsteine ca. 20 x 10 cm).

Kann ich auf den unteren Teil eine Perimeterdämmung (Dämmplatten µ 40/100) anbringen. Ich habe Angst die Wand zu zu machen und ein Problem mit Nässe zu haben. Der vorherige Putz war ein Zementputz. Da zog keine Feuchtigkeit bis zum Wohnraum (im Winter ev.20 cm über der Erde; also immer noch weit unter dem Zimmerboden und unkritisch)

Der Abstellraum hat keinen Putz und kann Atmen. Ich möchte vermeiden, dass ev. Feuchte durch die Sockeldämmung der Wand höher steigt.

Wie hoch kann denn Feuchte steigen ?





Hallo,

Bei Bruchstein hält sich der Feuchtetransport in Grenzen, oft findet dieser Transport mehr im Putz statt.
Ich würde dennoch den Sockel nur verputzen.

Grüße aus Schönebeck





vielen Dank.

was nimmt man am besten zum Verputzen ?





Ein Reinkalkmörtel währe hier die beste Entscheidung, da er diffusionsoffen ist kann die Verdunstung von Feuchte aus dem Baugrund ungehindert und sofort über dem Gelände beginnend stattfinden.

Grüße aus Schönebeck



Putz



Ich würde PS20 oder PS50 Luftkalkmörtel von der Firma Solubel nehmen .Das Produkt ist von der Materialprüfanstalt geprüft worden ist Frost und Tausalzbeständig.

LG .P.Schneider





Das wiederum währ mir zu teuer.

Grüße aus Schönebeck





was ist denn der Unterscheid wzischen Luftkalkmörtel und normalem Kalkmörtel. Gibt es das Im Baumarkt ?





Im Baumark bekommen Sie das nicht, selbst wenn so etwas auf dem Sack steht ist es nicht drin.
Luftkalkmörtel bildet gegenüber einem “normalem” Kalkmörtel ein größeres Porenvolumen.
Halte ich für den Verputz vom Sockel im Außenbereich nicht unbedingt für einen Vorteil.
Im Kondensatanfälligen Innenbereich hingegen schon.


Grüße aus Schönebeck





wie kann ich denn selbst Kalkmörtel herstellen um die Fugen zu schließen. Ich bekomme bei mir im Baumarkt oder sonst wo soetwas nicht. Die kennen das noch nicht mal (schwach)

Ist es Sinnvoll Trass für die Fugen beizumischen ?