Kalk bzw. Lehmputz auf Kalkzementputz

15.01.2012



Guten Abend, habe mich als neues Forumsmitglied angemeldet. Wir haben ein Häuschen gekauft, ca. 60 Jahre alt. Wir würden die Innenwände gerne mit Kalk bzw. Lehmputzen veredeln. Auf dem Mauerwerk (Bimssteine 24 cm) ist ein 1-3 cm dicker Kalkzementputz. Gleichmäßig stark, aber in manchen Räumen 1 in anderen 3 cm stark. Darauf war eine 3mm Gipsspachtelschicht, darauf Tapete. Wo der Gipsspachtel weg ist, ist der Kalkzementputz teilweise sehr kompakt und fest, an anderen Flächen eher brüchig und sandend. Wie kann ich diese Putzschicht verfestigen um sie als Träger für Kalk oder Lehmputze vorzubereiten?



Sanden sollte



kein Problem sein, brüchige Stellen schon. Der neue Putz kann nur so gut wie der Untergrund halten. Also besser ist, diesen zu entfernen und neuen aufzutragen.
Für Kalkputze sollte vorgenässt werden.

Grüße



Seh ich auch so



(Kalk-) Zementputz ist keine Basis für Kalk- oder Lehmaufbau. Anstatt zu hämmern kann man auch abschleifen/ abfräsen, das geht einigermaßen staubarm, mit dem richtigen (Leih-) Gerät.



Neubau Sanierung-Modernisierung



Der Untergrung sollte tragend, saugend und sauber sein.
Ich unterstelle mal: das bei Ihnen verschiedene Putze aufgebracht wurden, entweder von einem oder mehr Handwerker.
Beim sandendem Putz, wahrscheinlich Eigenmischung aus Kalk und Sand wurde womöglich die Pflege vernachlässigt, der Putz ist zu schnell ausgetrocknet, das Ergebnis war nicht zufriedenstellend.Daraufhin wurde die Mischung geändert.
Der Bimsstein, im Vergleich zu Ziegel, nimmt nicht so viel Wasser auf, kann also auch nicht viel abgeben.
Es sollte vor der Sanierung festgelegt werden z.B. Putzeigenschaften, Struktur, Farbe...danach können entsprechende Bauelemente gewählt werden.
Zum Bild.
Verschiedene Untergründe sollten so vorbereitet werden, damit es schlussendlich beim, z.B. Deckputz, oder Anstrich keine Unterschiede gibt.

Mit freundlichen Grüßen
M.Klepac





Besten Dank für die Antworten. Ich habe nochmal genauer hingeschaut. Im Erdgeschoß mit Massivwänden habe ich diesen grauen Putz, zwischen 1 und 3 cm Stärke. Körnung des Zuschlagstoffes etwa 0-4mm (Wie finde ich heraus, welche Art von Putz das ist, Kalkzement, Kalkputz?). Die 2mm starke Gipsschicht, die auf dem grauen Putz war, habe ich abgespachtelt. Der graue Putz ist griffig. Darauf kann ich doch einen Kalkfeinputz oder Kalkglätte auftragen ,oder? Dann gibts im EG Wände in denen Metallrohre für Elektrik waren. Die habe ich aufgrund von Rissen ganz von Putz befreit.
Auf dem Mauerwerk (Innenwände sind aus Ziegel) ist, so meine Beurteilung ein Vorspritz. Kann ich darauf mit Kalkgrundputz aufbauen?
Oder kann ich darauf auch mit Lehm kommen?
Im OG, wo ich Fachwerk in den Wänden habe, kommt unter der Gipsschicht ein sehr weisser, eher luftiger Putz zum Vorschein, ca 2 cm stark. Da würde ich auch nur mit Kalkfeinputz oder Kalkglätte drangehen?!



Lehmputz



hält auf allen griffigen staubfreuen Untergründen und läßt sich auch für den ungeübten einfach verarbeiten.

Grüße



Wandbeschichtung



Auch die "Kalkputze" sind mittlerweile sehr leicht zu verarbeiten. Es gibt sogar schon solche Putze und Kalkfarbe die mit einer Rolle aufgebracht werden können. Verschiedene Zusätze erleichtern hier die Verarbeitung. Industriell, in großen Mengen hergestellt, auch leicht zu beschaffen. Heute hat man schier endlose Möglichkeit eine Wand zu gestalten, auch nach gerade aktuellem Trend -und der Trend von 2015 ist Heute schon bekannt. Eine Wand ist nicht nur eine Wand. Deren Beschichtung hat einen direkten oder indirekten Einfluss auf das Wohlbefinden.
Hier kann man sich in verschiedene Richtungen Gedanken machen…z.B. über die Nutzung; wird es ein Arbeits-, Repräsentations-, oder ein Ruheraum… Wie sieht es in den Folgejahren aus: möglicher Wechsel auf eine andere Struktur oder Farbe…- oder die Nutzung ändert sich ganz, aus einem Arbeitszimmer wird eine Nasszelle oder umgekehrt-z.B..
Neben Herstellung und Nutzung sollte die Entsorgung nicht vergessen werden, denn alles wird irgendwann zu Müll.

Mit freundlichen Grüßen
M.Klepac



Hm...



Wenn ich Kalkputz nicht von Zementputz unterscheiden kann, nicht entscheiden kann, ob der Untergrund taugt / trägt...
...dann würde ich WENIGSTENS EINEN erfahrenen Handwerker, bzw. Maurer hinzuziehen. Ich will Ihren Ehrgeiz nicht bremsen und Ihr Arrangement nicht in Frage stellen, aber ob Sie am Ende nicht an der Falschen Stelle sparen?

Das Forum sieht Ihre Wände nicht.



Wo ein Wille...



Auch wenn der folgende Beitrag keinen Informationswert zu diesem laufendem Thema hat...

angeknüpft an "alteshaus" Ehrgeiz...

Es ist erst ein paar Monate her.
Ich wollte also meinen, Pentium III 8oo MHz 20 GB und glaube 256 MB Ram, von 1999, PC aufrüsten. Keinerlei, null Wissen über Computer, nur:das eigentlich alles irgendwie logisch ist und mit dem Bewusstsein, wenn ich was falsch mache,(eine Weiternutzung war fest geplant), muss ich den wohl wegschmeißen. Wir hatten auch viel schöne Zeit miteinander, auch hier im Forum. Es hätte mich gereut ihn kaputtzumachen, auch wenn ich schon ein neueres Gerät hatte. Die 20 GB Festplatte war zu klein geworden, bei manchen Arbeiten hat er sich viel Zeit genommen.
Also habe ich den Chip von einem anderen PC mit höherer Taktfrequenz, 1 GHz eingebaut, eine bessere Grafikkarte installiert, die Ram auf 1024 MB ausgebaut. Mehr Speicher soll eine 40GB Festplatte aus einem SAT-Receiver zur Verfügung stellen, ein Gehäuselüfter, aus einem weiteren PC, soll für bessere Kühlung sorgen. Die Festplatte aus dem SAT-Receiver wollte er zuerst nicht, hat dann doch, mit dem älteren Betriebsprogramm ME (im FAT Format) formatiert. Die Neuinstallation und Formatierung mit dem neueren XP war keine schweißtreibende Arbeit mehr. Das Bios "geflasht" (da hab ich Blut geschwitzt) - die Übertaktung hat keine merkliche Veränderung gebracht, also belassen. Nach weiteren kleinen Änderungen im Bios (Eigenschutz, Temperatur=alt-neuer Lüfter) kommen auch keine Fehler mehr.- Und er "läuft und läuft"-sogar sehr gut…
Viel Lektüre war nötig und etwas Zeit aber angespornt hat mich das Interesse...

Ich denke, man kann vieles selber machen, sollte sich aber auch über mögliche Konsequenz im klaren sein.Darum:informieren,informieren,informieren...

Mit freundlichen Grüßen
M.Klepac