Kalkzement-Putz und Glasfasergewebe

03.01.2009



Hallo,

ich habe mich für unseren Innenputz nun für einen einfachen Putz- und Mauermörtel auf Kalkzementbasis entschieden.
Da ich noch eine 100m2-Rolle Glasfaserinnengewebe (Maschenweite 4mm) im Keller habe, möchte ich diese gern verwenden (unregelmäßiges Ziegelmauerwerk mit Fachwerk, zugemauerten Türen ..).
Dazu hätte ich zwei Fragen:
1). Passt die Maschenweite zu einem Wald- und Wiesen Putz- und Mauermörtel wie Maxit Uni oder ist das zu eng? Schwiegervater sagt, früher sei "Karninchendraht" dafür verwendet worden, also sehr weites Metallgeflecht. Eine Alternative?
2). Mir hat ein Freund zu bedenken gegeben, dass das Material natürlich alkalibeständig sein muss. Jetzt habe ich kein Glasfasergewebe im Netz gefunden, das nicht als alkalibeständig beworben wird. Ist Glas da gleich Glas? Ich habe kein Beiblatt für die Rolle.

Kann ich also meine Bestände aufbrauchen?

Viele Grüße,
Alexander



Produktvielfalten



Eigentlich sollte es keine Bedenken geben.
Trotzdem würde uns interessieren, wie alt das Gewebe ist und wieviel Gramm/Material es beträgt.
Es gibt da die verschiedensten Einsatzgruppen. Fassadedämmungsgewebe, Panzergewebe, Feinputzgewebe, reines Putzgewebe usw.
Aber da Sie ja so wieso nur Standart putzen (Hochwertigkeit ist mit diesen Materialien schlecht zu erreichen!), dürfte der Einsatz der Bestandsmaterialien bedenkenlos erfolgen.

Ihr Kalkzementputz ist mit Zusätzen zur "besseren" Verarbeitbarkeit versetzt und somit zwar Stand der heutigen "Technik", aber trotzdem kritisch zu sehen.
Haarrissbildungen werden sichwerlich auftreten, da diese Materialien sehr spannungsreich an der Oberfläche sind.

Bei den Putzen bitte äußerste Vorsicht mit den Marmorfensterbänken. Gut abkleben und einpacken!!

Handwerklicher Gruß
Udo Mühle





Danke für den Querverweis zu meinem Fensterbankproblem:)

Zum Gewebe kann ich nichts groß sagen, außer dass es als Innengewebe ausgewiesen war und eben filigran ist. Es ist etwa ein Jahr alt und stammt aus der Sanierung unseres anderen "Flügels". Da hab ich dummerweise Gipsputz verwendet. Das will ich eigentlich nicht mehr.

Für das hochwertige Finish ist dann übrigens eine Kalkglätte nach 4 Wochen Trockenzeit gedacht. Mir haben mehrere Leute (u.a. ein alter Maurer im Ruhestand) empfohlen, das Geld für Material wie Rotkalk zu sparen. Früher sei ausschließlich mit Kalkzementputz gearbeitet worden, mit guten und langfristigen Ergebnissen. Bei soviel Optimismus UND Gewebe dachte ich, Rissen eigentlich zu entgehen. Ich bin bei den Teilgewerken jetzt schon immer am schauen, nicht nur "Mercedes zu fahren", da unser Budget keinen Puffer mehr hat.
Übrigen bin ich trotzdem noch am Überlegen, ob ich nicht vielleicht doch ein Material wie maxit purcalc 380 als Unterputz nehmen soll. Der Putz im Wohnzimmer muss natürlich gut werden und 30 Jahre bleiben.

Grüße,
Alexander



Alternativen?



Statt des Kalkzementputzes schon einmal an Lehmputz mit weißer Coloroberfläche gedacht?
Hervorragende Eigenschaften und architektonisch sehr gut zur Moderne passend.


Grüße Udo





Ja, und wir hatten auch schon einen kompetenten Handwerker für ein Angebot auf der Baustelle. Der hat auch Lehm empfohlen. Leider waren die Preise, auch für Rotkalk, sehr deutlich über unserem Budget von 20-30€/m2.



Schwerpunkte setzen



Was nützt eine billigere Entscheidung zugunsten von Raumklima, Materialbeschaffenheit, Qualitätsanspruch, Wohngesundheit etc., wenn ich dafür billigend Einbußen hinnehme, die zu unkontrollierten Rissbildungen, raumklimatischen Einschränkungen und vielleicht auch Qualitätseinbußen durch Garantieansprüche führen?

Sicher ist es sehr wichtig, den finanziellen Rahmen nicht zu sprengen, doch macht es vielleicht eher Sinn, andere Dinge zugunsten gewisser Entscheidungen zu korrigieren und umzuverteilen.
Uns gab einmal eine Kundin eine coolen Spruch mit auf den Weg:
Beim Auto wird alles und überall genauestens abgecheckt und abgefragt und auch investiert und beim Hausbau wird wie im Wochenendeinkauf im Schnelldurchgang entschieden!

Keine persönliche Arroganz damit in Verbindung bringen, sondern eher als lebensnahen Denkansatz betrachten.
Unsere Kunden haben da bisher ganz interessante Infos uns auf unseren weiteren Arbeitsweg bereits mitgegeben.


Was den Preis bei Lehmputz betrifft, so gäbe es da sicherlich auch einige Unterschiede zu erfragen.
Welche Dicke wurde angeboten, welche Materialien, Mitarbeitsmöglichkeit, Oberflächenfinishe usw.?
Denn bei 30,00€ ist man da schon ganz gut mit dabei.

Konstruktive Grüße in den Sonntag,

Udo Mühle





Wie heißt denn der Handwerker?
Evtl. kann ich Ihnen jemand anders empfehlen.
Sie können mich gerne per E-Mail kontaktieren.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies





Hi,

Über die genauen Inhalte von Angeboten oder gar die Identität des Anbieters kann und möchte ich nichts im Internet besprechen. Ich bitte hier um Verständnis.
Der Lehmputz wurde nicht separat angeboten, aber ausgiebig besprochen. Angeboten wurde das Marmorit Rotkalk System in Premien-Ausführug (Mehrschicht, Armierung, ..) bis zur Kalkglätte, also überstreichfähig. Verbunden damit eine hervorragende Beratung.

Leicht mache ich mir die Wahl der technischen Ausführung übrigens überhaupt nicht. Im Gegenteil. Wir haben aber, wie alle außer Bill Gates und Co., ein festes Budget und möchten ein Maximum an zukünftiger Lebensqualität daraus machen. Bröckelnde Wände sind natürlich ein Malus. Aber jetzt den Superpremiumputz an der Wand zu schmeißen und am Ende müssen wir Baumarktlaminat im Angebot kaufen, ist auch nicht vernünftig. Daher möchte ich jetzt einen guten Kompromiß finden. Der darf nur nicht Rotband heißen.

Im Umkehrschluss gefragt: Warum sollte meine Gewebe-Kalk-Zement-Putz-Lösung denn Risse bekommen, wenn die fachgerecht aufgebracht wird?





Ich frage mich immer, warum man, wenn schon im Vorfeld klar ist, daß der eigene Etat sehr begrenzt ist, Handwerker antanzen lässt, sich ein Angebot für eine handwerklich sehr anspruchsvolle Ausführung machen lässt, letzendlich aber die Einfachlösung selber ausführen will.
Manchmal tun mir die Handwerker schon leid.
Nun ja, aber das war ja auch nicht Gegenstand Ihrer Frage.
Gutes Gelingen wünscht,
Richard S. Fuld





Der Handwerker wusste vor dem Antanzen über den groben Rahmen bescheid. Und das Gespräch ging nicht in Richtung Mercedes sondern Richtung Golf. Das schriftliche Angebot war dann nicht C-Klasse sondern E.
Ich denke auch, dass das Antanzen zum Job eines Handwerkers gehört und ich mich als Kunde nicht rechtfertigen muss. Nur ein dummer Kunde holt nicht mindestens 3 Angebote für ein Gewerk, das mehrere tausend Euro kostet. 20-30€ der Quadratmeter ist auch sicher kein Dumping.
Um die Kontroverse mal etwas auszugestalten: Als Kunde mit gesundem Menschenverstand, fairem Budget und begrenztem Fachverstand ist es unwahrscheinlich schwierig nicht über den Tisch gezogen zu werden und neutrale Informationen zu bekommen.
Da schreibt selbst Herr Konrad Fischer dass reiner Kalkputz selbst von Fachfirmen selten korrekt und ohne Nachbesserung aufgebracht wird (http://www.konrad-fischer-info.de/2kalkfel.htm), renomierte Institute schreiben, dass geringe Zugaben von Zement empfehlenswert sind.
Man kann natürlich Lehm mit Pferdehaar verwenden oder selbst angemischten Kalk mit Magerquark, und ich meine das nicht sarkastisch sondern bewundernd, aber das ist sicher keine Lösung für 80 Millionen Deutsche, sondern für Enthusiasten.
Ich suche eine Lösung zwischen diesen Lösungen und Rotband.
Die einen Handwerker versuchen einem die billige schnelle Lösung zu verkaufen, die anderen eben Premium. Ich finde die alten Techniken sympathisch und ernst zu nehmen. Aber für einen hundert Jahre alten Ziegelbau finde ich eben auch den Kalk-Zement-Putz eine robuste Alternative. Und warum soll der nach einem Finish mit Kalkglätte nicht genauso gut aussehen wie teurere Lösungen?
Ich suche hier im Forum eigentlich eine ausgewogene Diskussion der Vor- und Nachteile technischer Lösungen.





Ach ja,
ich habe noch einmal nach gesehen. Eine Empfehlung hatte ich Ihnen schon am 24.11.2008 gegeben.
Sie hatten die Arbeiten ja auch bei MyHammer ausgeschrieben. Warum machen Sie es nicht einfach, nachdem Sie dort schon sehr gute Erfahrungen gemacht haben, nicht einfach mit den Billigheimern.
Gerne zitiere ich an dieser Stelle mal wieder John Ruskin:
„Es gibt kaum etwas auf der Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen kann und ein wenig billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist auch unklug, zuwenig zu bezahlen. Wenn Sie zuviel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zuwenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Wenn Sie dies tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres mehr zu bezahlen.“ John Ruskin (englischer Sozialkritiker, 1819 - 1900)
Frohes Schaffen wünscht,
Bernd Kibies
PS Wenn Sie schon Konrad Fischer zitieren, dann fragen Sie ihn mal, was er von myhammer hält. Viel Spaß dabei!



Titel



Zurück zum ursprünglichem Bauen - Luxus oder Notwendigkeit?

Mit freundlichen Grüßen
Mladen Klepac





Na ja gut. Führen wir die Diskussion halt weiter. MyHammer: habe ich auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, OBWOHL ich da noch NIE einen Anbieter nur aufgrund des Preises genommen habe.
ABER, ich habe dort auch die Möglichkeit lokale Meister- und Altgesellen-Betriebe zu nehmen und zwar auch den teuersten Bieter wenn ich mag. M.E. eine prima Möglichkeit Angebote einzuholen. Wie gesagt, der Laie kämpft entscheidungstechnisch gegen Billigheimer genauso wie gegen Premium-Lieferanten. Die Kunst ist, den vernünftigen Mittelweg für sich zu finden.

Fragen wir mal anders herum. Werden interessierte Laien hier aus dem Forum geschimpft, wenn Sie nicht bereit sind Enthusiasten-Lösungen zu akzeptieren? Ich würde hier gerne eine Untere bis Mittlere-Mittelklasse-Lösung TECHNISCH diskutieren, stattdessen wird mir hinterher recherchiert, was ich irgendwann mal bei Myhammer eingestellt habe. Wenn Sie meine Ausschreibung übrigens richtig anschauen, ist der Vororttermin für den persönlichen Eindruck des Handwerkers zwingende Voraussetzung für die Vergabe gewesen.

Gibts hier einen Verkaufs- oder einen ehrlichen Beratungs-Fokus im Forum? Schade drum, wenn so sinnvolle Communities ins Einseitige kippen.
Aber ich habe schon eine Menge erfreulichere Posts eingestellt, mit tollen und NEUTRALEN Antworten. Ich bleibe fachwerk.de-Fan, weil mir die Stoßrichtung "alte Lösungen" gefällt. Aber ich höre mir auch gern die Ausführungen alter Hand- und Heimwerker an, die Funktion UND Preis im Blick haben. Und die sagen, dass die berühmte "Schippe Zement" eher positiv ist. So wird seit 100 Jahren gebaut und die Häuser stehen auch noch.
Gips stehe ich aufgrund der Schimmelproblematik kritisch gegenüber und ein wenig atmen soll die Wand auch.

Ich bitte dies hier so stehen zu lassen und nur noch zu posten, wenn mein ursprüngliches Problem besprochen wird. Gern auch mit kritischen Anmerkungen zur technischen Ausführung, wenn diese objektiv und mit Argumenten unterlegt sind. Ich denke mal, das ist im Sinne der meisten Benutzer und der Betreiber des Forums.



Kalkzement-Putz und Glasfasergewebe



Hallo Alexander,

als erstes habe ich drei Fragen.

"...dass die berühmte "Schippe Zement" eher positiv ist."

1. Auf was positiv?Was meinen Sie?
2. Schippe Zement auf was?

Grüße
Mladen Klepac



Mal zum Anfang,



Glasfasergewebe, das für Innenputz deklariert ist, ist für alle Innenputze geeignet. Es gibt eigentlich keine Stoffe in Mörteln, die Glasfasergewebe beeinträchtigen können.
Lediglich die Maschenweite von 4mm erfordert mehr Aufwand bei Mörteln mit gröberem Korn beim einbetten.
Bei den preiswerten Putz- und Mauermörteln werden Kalke, Zemente und Flugaschen eingesetzt, Kunstharzvergütungen sind in der Regel nicht dabei, deshalb sind diese Mörtel auch nicht maschinengängig.
Und in der Preisklasse 20-30 € lässt sich Kalk- oder Kalkzementputz als Handputz durchaus realisieren.
MfG
dasMaurer



Kelle Zement



Wie gesagt stehe ich den alten Techniken sehr neugierig gegenüber. Von den Vorteilen reiner Kalkputze ohne Zementzuschlag weiß ich aus der Internetrecherche.

Im persönlichen Gespräch allerdings erfahre ich eher Kopfschütteln. Nachfolgend die Leute, die von der "Kelle Zement" positiv denken:

1) Ein Baustoffingenieur - der zugegeben im Zementwerk arbeitet
2). Ein alter Mauerer im Ruhestand, der mich spontan auf der Straße beraten hat, als meine Baustoffflieferung abgeladen wurde
3). Der Vater eines Freundes der im Berliner Raum auf Altbausanierung (übrigens auch Lehmbau) spezialisiert ist und eher zu der Sorte Handwerker gehört, der eine Wand "durchrechnet" bevor er sie baut
4). Mein geschätzter Schwiegervater, der wirklich über sehr gute Kenntnisse über die Bauweise vor einigen Jahrzehnten hat. Der schwört übrigens auf sogenannten Karbidschlamm als Zusatz, den es allerdings heute wohl nicht mehr gibt (Was wohl auch seinen Grund hat).

Konsens bei diesen Leuten ist, dass ein Zementzuschlag von 5-20% (verschiedene Ansichten) der mechanischen Belastbarkeit und der Verarbeitbarkeit nutzt.
Weiterhin ist Konsens, dass Sackware vorzuziehen ist, da das verarbeitete Material dann homomgen ist.

3 der 4 Leute empfehlen einfachen Putz- und Mauermörtel aus dem Baumarkt, da alles andere .. Zitat des Maurers "Quatsch" .. sei. Als ich ihm vom Marmorit Rotkalk-System erzählt habe, hat er mir erklärt wie das früher gemacht worden sei. Leider habe ich es mir nicht aufgeschrieben, Schade. Der Kalk sei selbst angerührt worden, immer mit der "Kelle Zement" oder auch Gips. Für eine vollkommen glatte Wand sei "Düsseldorfer Schlämme" angerührt worden und das Ergebnis sei genau das von mir gewünschte.
Jetzt ist mir natürlich wichtig, dass die Wand zumindest in Maßen feuchtigkeitsregulierend ist, schimmelabweisend und langzeitstabil ist.

Aktuell überlege ich eben, ob ich mein feines Glasfaser-Gewebe in den Kalk legen kann (ob es also eventuell zu feinmaschig ist und ob Glasfaser IMMER alkaliresistent ist).

Danke daher für die Antwort von Herrn Warnecke!



Naja,



der reine Kalkputz ist in Verruf geraten, weil aus Kostengründen gern am Kalk gespart wurde. Bei einem korrekten Mischungsverhältnis erreicht Kalkputz durchaus eine Oberflächenfestigkeit, wie man sie von einem Kalkzementputz erwartet.
MfG
dasMaurer



Kelle Zement



Sie haben gemischtes Mauerwerk und Fachwerk.
Mag sein dass es im Moment so aussieht, es sei einfacher mit hydraulischen Zuschlägen zu arbeiten.
Meiner Meinung nach sollte aber genau das nicht im Vordergrund stehen.Ein reiner Kalkputz hat genügend Festigkeit aber auch Elastizität!
Während Kalk in Jahrhunderten abbindet, ist der Abbindeprozes bei Zement nach 20, 25 Jahre beendet, tot.Ja ich weiss: eine Wand atmet nicht, das fachwerk lebt nicht u.s.w.
Uber das Fachwerk würde ich nicht nur Gewebe einbauen.
Gedanken über Anstrich machen auch den in der Zukunft.

Grüße
Mladen Klepac



Enthusiasmus



Werden interessierte Laien hier aus dem Forum geschimpft, wenn Sie nicht bereit sind Enthusiasten-Lösungen zu akzeptieren?

Nanu XimmiX?
Wohlwollenderweise empfiehlt man doch genau das, was man für das allerbeste hält. Der eine meint halt reinen Kalkputz, der andere Lehmputz, der nächste vielleicht ganz was anderes.

Zu Ihrem Anliegen: Oft genug habe ich auch Kalkzementputz (oder Kalkputz mit der berühmten Kellenspitze Zement) gesehen, der absolut einwandfrei und rißfrei war. Mir sind ausschließlich alkalibeständige Glasfasergewebe bekannt (es mag aber auch andere geben).

Man kann natürlich Lehm mit Pferdehaar verwenden oder selbst angemischten Kalk mit Magerquark, und ich meine das nicht sarkastisch sondern bewundernd, aber das ist sicher keine Lösung für 80 Millionen Deutsche, sondern für Enthusiasten.
Ich suche eine Lösung zwischen diesen Lösungen und Rotband.


Auch wenn Sie es nicht hören wollen (aber manchmal bin ich hartnäckig):
An ihrer Stelle würde ich mit reinem Kalkputz arbeiten– es geht auch ohne Pferde- oder Dachshaar ))).
Falls Sie sich nicht herantrauen: Hier im Forum sind Experten, die sich darauf verstehen!

Viele Grüße und gutes Gelingen (auf welche Art und Weise auch immer)
Marita Kerr