Bruchsteinmauer instand setzen

15.10.2010



Hallo,
ich hätte da wieder ne Frage an die Spezialisten...

Bei der Bruchsteinmauer handelt es sich um eine Außenwand
eines ehemaligen Stalles, welcher nun als Werkstatt/Abstellraum genutzt werden soll.
Die Wand wurde während ihres 140-Jährigen Bestehens mehrmals ausgebessert und verputzt, mal mit Kalk- , mal mit Zementmörtel/Verputz. Teilweise sind mehrere Schichten gemischt übereinander.
Ich habe nun angefangen die losen Teile abzuschlagen und
Fehlstellen und Vertiefungen nach Vornässen mit Kalkmörtel und kleineren Steinen auszubessern (Bild 4)
Letzendlich soll die Wand mit Kalkputz (evtl. Solubel)
verputzt werden.
Die Frage ist nun ob festhaftende Zementschichten undbedingt runter müssen,wie in Bild 1+2 zu sehen entstehen
durch das vollständige Entfernen ziemlich große Fehlstellen und Löcher.
Wie erfolgt die weitere Bearbeitung/Putzaufbau,wie lange muß die Ausbesserung trocknen bevor die nächste Schicht folgt?
Ich hab das Gefühl bei den niedrigen Temperaturen dauert das ewig.

(Bild 3 = Bild 1 ausgebessert)

Grüße,
Rich



Kellermauer ausbessern



Alles was fest und tragfähig ist kann dranbleiben.
Solubel als Putz für eine Werkstatt muß nicht sein, nomaler Weißkalk aus dem Baumarkt und Sand tut es auch, ersatzweise Trockenmörtel.
Fehlstellen im Putz egalisieren, mit dem Kellenrücken glätten, nach dem Anziehen mit dem Annetzer verschlichten.
Nach dem zweiten Antrocknen mit Kalkschlämpe (Weißkalk mit Wasser aufgerührt) nochmal mit dem Annetzer überstreichen.

Die Aushärtung bei Luftkalk wird überschläglich mit 1 Tag pro mm Putzstärke gerechnet.


Viele Grüße





Danke für die Hinweise,

ich werde erst mal alle Wände von losem Putz und Unrat
befreien.

Grüße,
Rich