Außenputz "flicken"

25.08.2013



Hallo.

Ich habe ein Fachwerkhaus Bj. 1804 gekauft und schlage mich mit diversen Bausünden rum. Unter anderem wurde der Keller (Sandstein) mit einer dichten Farbe und einem Kunststoff-Dekoputz erstickt, so das schön die untersten Schwellen weggegammelt sind. Dadurch hat sich das Haus gesenkt und den Außenputz an der einen Ecke nach außen gedrückt. Im Hohlraum haben sich zeitweise Wespen sehr wohl gefühlt.

Jetzt ist der Außenputz an der betrefenden Ecke auf rund 2qm entfernt. Die Balken hat ein Zimmermann gegen neue Eichenbalken (das ganze Fachwerkt ist auch Eiche) getauscht. Das Gefacht hat ein Handwerker mit Lehmsteinen quasi neu "ausgemauert". In diesem Zustand ist die Ecke jetzt.

Vor dem Winter würde ich gerne den Außenputz wieder richten. Das Problem ist das 90% des Haus mit einem Kalk-Zementputz (als Armierung Schilfrohr) zugekleistert ist. Ich habe schon gelesen das dies absolut nicht der richtige Putz für ein Fachwerkhaus ist. Ich habe allerdings nicht das nötige Kleingeld um den ganzen Außenputz zu erneuern.

Jetzt frage ich mich wie ich die 2qm am besten hinbekomme. Ich bin kein Handwerker, da ich in der Vergangenheit aber immer wieder IMENSE Probleme mit Handwerkern hatte möchte ich es selbst machen.

Vom Bauchgefühl würde ich jetzt Schilfrohrmatten gegen die Balken nageln und eben wieder einen Putzmörtel auftragen. Am Ende den Dekorputz und dann weiß streichen.

Gibt es alternativen? Wohl gemerkt, die Geldsituation ist angespannt! Der Außenputz fehlt schon ein Jahr, im letzen Winter habe ich einfach eine alte Dachfolie davor genagelt damit der Regen nicht so gegen den Lehm passelt. Diesen Winter möchte ich es doch (trotz schmalen Geld) besser regeln.

Grüße

Guido



Moin Guido,



haste mal ein Foto - meine Glaskugel is' grad in der Werkstatt....;-)

Gruss, Boris