Probleme mit alte Holzbalkendecke

06.02.2014 Herbert40



Hallo Leute,

ich bin gerade dabei meinen Dachböden auf dem sich schon zwei Zimmer befunden haben neu auf zu bauen.
Der Fußboden bzw. die Geschoßdecke besteht aus Holzbalken und darin Strohlehmwickel.
Der Abstand der Balken ist 1m und das größte lichte Maß liegt bei 4m.
Nun habe ich zwei kleine Probleme.
1. die Strohwickel sind an einigen Stellen so weit abgetreten das die darin liegenden Staken zu sehen sind. Von unten ist die Decke aber in Ordnung und sie hat sich auch nicht von den Staken gelöst.
2. das Schwingverhalten der Decke würde ich gerne etwas verringern. Es ist nicht über maßen groß, aber wenn dort Gläser in einer Vitrine stehen würden sie klappern.

Zu erstens.
Wenn ich alles von oben sauber mache und den alten Lehm etwas aufraue und neu mit Lehm verschmiere, wird sie dieses wieder mit dem alten Lehm verbinden?
Zu zweitens habe ich nicht wirklich eine Idee. Vielleicht hat ja jemand einen Tipp.

Ich danke schon mal in Voraus
Gruß Herbert



Lehmdecke



vielen dank für die Antwort. Das würde aber bedeuten das meine ganze Planung durcheinander kommt. Ich wolle eine AusgleichsSchüttung drauf bringen und dann OSB platten drauf verlegen. :-( das geht dann ja wohl So nicht.



Lehmdecke



der Lehm ist ja schon bündig und die Stacken teilweise über die Balken. Dazu hängen die Balken über die Jahre schon etwas durch. Dieses wollte ich ja so ausgleichen. Dann muss ich wohl noch ne Unterkonstruktion bauen die aber wieder dafür sorgt das meine Treppe nicht mehr passt von der stufenHöhe. :-(



Moin Herbert



Habe hier so eine ähnliche Situation ,Staken liegen auf Leisten und sind von oben und unten mit Strohlehm beworfen,Strohlehm schließt bündig mit den Balken ab ,Dielung liegt auf dem Stohlehm auf.
Zum Großteil hält das so seit Hundertfünzig Jahren,teilweise sind da schon fette Beulen,manches kommt auch von selber runter.
Würden die Balken etwas enger liegen und wäre die Dielung dicker ,würde die auch nicht so sehr auf die Decke drücken.

Meine Lösung Decke ausbauen ,Leisten tiefer setzen,Staken rein ,auf die Staken wiederum eine Leiste setzen damit die nicht nach oben wegkönnen ,Bewurf von oben,bis ein Zentimeter unter OK Balken,nachem trocknen von unten anwerfen,anschließend Feinputz.

Grüße Martin



Lehmdecke



Hallo martin. Genau das wollte ich mir ersparen. Von unten sieht die Decke ja Oha.u So schlecht aus und sie wird noch abge.bogen. Ist nur der Aufbau des Fußbodens oben. Ich werde erstmal die restlichen platten noch oben raus nehmen und dann mal schauen was ich da mache. Das ich die Stacken nicht belasten darf wusste ich noch nicht. Naja muss ich mir etwas anderes einfallen lassen.



Historische



Windelböden wurden oberhalb der Wicklung meist mit Lehm/Sand bis Oberkante Balken verfüllt,so ganz daneben ist das also nicht.
Wobei die Ollen ja auch nicht alles richtig gemacht haben....

Die OSB würd ich aber auf die Balken schrauben und nicht schwimmend auf einer Schüttung verlegen,mußte halt auf m Balken ausgleichen.

Grüße Martin



Lehmdecke



Hallo Martin, da wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. Ich darf dabei nur nicht zu hoch kommen wegen der letzten Treppenstufe. Wenn ich sparLatten nehme und diese in 40 cm abstand auf die Balken Schraube danach 20mm OSB denke ich sollte das ausreichen. Dann komme ich etwa fünf bis sechs cm höher was dann auch schon das höchste ist was es werden darf. Sorry wegen Satzform, ich schreibe im Moment übers Handy :-(