Pflasterarbeiten mit Porphyr

08.07.2005



Ich habe bei einem Kunden im Garten einen Weg aus Porphyr gepflastert. Der gewachsene Boden wurde ausgehoben. Am seitlichen Rand zum Beet wurden Kantsteine in Beton gelegt. Die Porphrsteine 6/8 cm wurden mit einem Gummihammer in ein Sandbeet gekopft, das Ganze danach mit Trasszementmörtel trocken eingefugt und danach gewässert. Der Kunde zahlt nun nicht, da angeblich 2 andere Firmen hier von einem Totalschaden sprechen.(Rutscht, nicht frostfest) Schriftlich äußern diese angeblich vorhandenen Firmen sich aber nicht. Anmerkung: Der Weg ist keinen großen Belastungen ausgesetzt und ich ich habe das Gleiche schon mehrfach so gemacht, ohne Schäden gemeldet bekommen zu haben. Wer hilft mir?



Plattenweg



Die Fugen hätten hier besser auch mit Sand/Splitt o.ä. verfugt werden sollen. Bei einer Verfugung mit Mörtel ist ein Betonuntergrund und die Verlegung in ein Mörtelbett erforderlich. Ansonsten reissen die Fugen früher oder später auf, der Frost tut dann sein übriges...
Viele Grüße



Unabhängig



von der fachlichen Ausführung, die ich nicht bewerten kann. Die Aussagen der anderen Handwerker sind irrelevant.
Leite ein Mahnverfahren gegen den Kunden ein. schließlich hat er Dir den Auftrag, hoffentlich schriftlich, so erteilt wie Du es in Deinem Angebot, hoffentlich schriftlich und detailiert, beschrieben hast.
Wenn ich solche Kunden habe, kommt leider ab und zu vor, dann wollen die meisten einfach nicht bezahlen oder einfach nur den Preis drücken.

Gruß

Martin



Porphyr hat ein Lager...



...möglicherweise meinen die anderen Firmen, daß Du die Pflastersteine falschrum eingebaut hast. Lagerfläche nach oben und unten und Spaltflächen zur Seite hin. Als Untergrund Sand ist unglücklich, da der Sand Wasser speichert und die Steine ständig naß bleiben. Der naße Sand friert hoch und runter. Die Lagerflächen sind ständig im feuchten Milieu.
Hier wäre eine Verlegung mit Edelsplitt und Verfugung mit Steinsand ok gewesen.

Gibt es einen Pflasterer hier, der das bestätigen kann?