Lehmhaus Trockenlegung

28.09.2008



Habe ein 150 Jahre altes Lehmhaus mit Teilkeller Erworben ringsum ist das Haus Feucht ca: 60cm über dem Fußboden. Was habe ich für möglichkeiten dieses Trocken zu legen?





Stahlbleche, Kunstoffplatten oder Bitumenbahn als Horizontalsperre eintreiben oder im Sägeverfahren einbauen.
Anders wird das bei einem Lehmhaus nicht in den Griff zu bekommen sein.

gruß jens



Trockenlegung



Wo bekomme ich die Materialien her (Stahlbleche etc) und was für welche sollen das sein. Wie groß ist der Aufwand?





Is nix für Do it yourself!



Trockenlegung



Wie sonst? Firma? Kosten ca? 70m²





Die Kosten werden hier nach laufenden Metern berechnet.
Was weis ich wo es bei ihnen eine Firma für diese Arbeiten gibt.
Weis ja noch nicht mal wo das Haus steht!

gruß jens



Trockenlegung



es sind ca 36 laufende meter und es steht in 06366 Köthen.



Lehmhaus Trockenlegung



Man kann bezüglich des Problems auch mit einem Porofinfachbetrieb reden: http://www.porofin.de
Hier im Forum ist manchmal Herr Rupnow von porofin aus Berlin aktiv:
http://www.porofin.de/html/vertriebspartner.html
An diesen können Sie sich auch wenden.



@Porofin



Danke Herr Schwätzer für Ihre Empfehlung.

Informieren Sie sich bitte selbst in unserer Infomappe.

http://www.porofin.de/POROFIN_INFOMAPPE_PMD.PDF

Wenn Sie dann der Meinung sind das es für Sie in Frage kommt können wir gerne einen Termin machen damit Sie die Feuchtigkeit aus Ihren Mauerwerk vertreiben können. der Wirkstoff hält übrigens schon seit 1967 dicht, also eine bewährte wie Herr Schröters sagen würde: Eierlegendewollmilchkuhsau.



Trockenlegung



Ist diese Anwendung bei Lehm möglich? Auf ihrer Homepage konnte ich nichts rauslesen.



Porofin



Porofin ist an allen porösen mineralischen Werkstoffen sowie Beton oder Lehm anwendbar. Da wo Wasser hinkriechen kann, kommt auch Porofin hin.





Also Herr König, wie sie sehen empfiehlt hier ein Poro...Vertreter den Anderen!

Machen Sie sich darauf Ihren eigenen Reim!!



@Schröters



Herr Schröters, Verkieselung ist hier nicht das richtige Produkt, da sollten Sie zum Bergbau gehen und das einströmende Wasser stoppen damit die Kumpels ungestört arbeiten können.



lesen sie eigentlich die Beiträge bevor sie darauf Antworten Herr Rupnow



sie haben wirklich keine Ahnung von Bauwerksabdichtungen!
Im Bergbau geht es um drückendes Wasser.
Da wird nicht mit Verlieselungen gearbeitet!

Lehmfeuchte würde ich nicht mit einer Injektion begegnen wollen.
Funktioniert nämlich nicht.
Dem interessierten Laien würde ich empfehlen ihr Produkt nicht für eine Selbstanwendung zu Kaufen und so um die Gewährleistung herum zu kommen. Sondern es von ihnen einbauen zu lassen.
Die Regressforderung nach erfolglosem Einbau wird sie in die Knie zwingen und dann ist endlich Ruhe mit ihrem Jahrmarktgetöse!
Die Rechtslage ist hier eindeutig. Versagen sie bei der Abdichtung kann der Bauherr auf ihre Kosten einen Fachbetrieb damit beauftragen.
Der Schaden kann schnell drei viermal so hochsein wie sie mit ihrer Ölinjektion verdient haben!!

Nur zu, injizieren sie Lehmwände wenn sie genügend Kleingeld und den Mut dazu besitzen.

gruß jens



Trockenlegung @ Jens



Danke! Eine Stahlblecheinschlagung Kostet pro l.m. 300-400€om Fachmann. Ist das OK?





Wie stark ist das Mauerwerk??
300€ in fix und fertiger Arbeit scheinen bei einer 36er Wand gerechtfertigt.

gruß jens



Trockenlegung @ Jens



Es sind 50 bis 60 cmm Wände. Und 36 laufende Meter. Gibt es noch eine günstigere Alternative? Finde auch kaum Anbieter für solch eine Arbeit. Manche schreiben das eine Dehnungsfuge vorhanden sein muß.





Herr König, ich will mich hier nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Kenn weder die genauen Örtlichkeiten noch den Wandaufbau. Das Sägeverfahren funktioniert eigentlich immer. Nur bei hartem Naturstein z.b. Granit wird es eng. Allerdings besitzen diese Steine kein Kapillartransport für Feuchtigkeit.
Die Grenzen liegen hier im erdberührten Bereich. Da beim Sägen oder auch beim Blecheintreiben das Blech außen die Vertikalabdichtung und gegebenenfalls den Sperrputz beschädigt.
Überstände des Bleches(außen) könne dazu führen das Wasser oberhalb des Bleches(Fuge zwischen Mauerwerk und Blech) eindringen kann.

Sie sollten mal einen Fachmann kommen lassen und sich vorort beraten lassen.

gruß jens



Garantie auch bei Selbstverarbeitung Herr Schröters



Verkieselungssperren wurden zum stoppen von Wassereinbrüchen aus dem Berg im Tunnel- und Bergbau entwickelt und besitzen dort aufgrund ihrer niedrigen Kosten auch heute noch ihre Daseinsberechtigung. In Wohngebäuden oder überhaupt in Mauerwerk sollten sie nicht verwendet werden, da man mit der Verkieselungslösung bauschädliche Salze ins Mauerwerk einträgt bzw. dort erzeugt. Besonders gut kennen Sie sich nicht aus mit Ihren Produkten Herr Schröters.

Ich habe das mal hochgerechnet, wenn wir von einer 60 cm Wand ausgehen kostet Ihnen das Porofin keine 4000,- €. Sie müssen dann nur noch alle 25 cm 12 mm Bohrlöcher bohren und die Flaschen einhängen. Nur das es erwähnt wurde, wir haben früher auch verpresst mit Maschinen und mit Porofin Press tue ich es heute noch. Das Flaschen Porofin ist die dritte Entwicklungsstufe seit 1967 und dehnt sich drucklos 40-50 cm im nassen Mauerwerk aus.

Ihr Säge bzw. Einschlagverfahren kostet nach Ihren Angaben 10.800,- bis 14.400,-€. Für das was Sie dann Sparen können Sie dann noch andere wichtigen Dinge am Haus finanzieren oder an statt Herr Schröters schön in den Urlaub fahren.

Ich hätte dann gern eine Postkarte.





....falsch!
Das Geld wird nicht gespart, es muß in jedem Fall in die Hand genommen werden. Die Frage ist nur ob der Bauherr ihre Experimente noch zusätzlich finanzieren möchte?

Genau wie eingangs von mir schon vermutet!
Sie wollen dem Laien ihr Produkt zur Selbstverarbeitung aufschwatzen um so die Gewährleistung zu umgehen!!
Hier werden keine Kosten gespart, hier wird Narrenfang betrieben.
Machen Sie doch dem Bauherren ein Angebot zum Einbau?!
Natürlich mit fünfjähriger Gewährleistung!
Wollen mal hören wie der Bauherr so zufrieden ist.
Vielleicht kommt er ja so noch zu ner günstigen Abdichtung. Denn schaffen sie es nich, wie oben erwähnt, finanzieren sie die Blecheintreibung!!

Nur zu.

gruß jens

Achja, im Bergbau kommen vorzugsweise Acrylatgele, PUR und EP Harze zum Einsatz. Druckwassereinbrüche können nicht mit verkieselungen gestoppt werden.
Ich weis nicht wo sie das her haben?
Und ich weis auch nicht was Verkieselungen bei Lehm bewirken soll?



Traumwelten, Sherlock Holmes?



Ach Herr Schröters,

wie kennen uns doch nun schon eine Weile und haben weiss Gott viele Sätze gewechselt. Ich gehe mal davon aus das Sie kein Kurzzeitgedächnis haben, dann müssten Sie eigentlich wissen das Sie mal wieder richtig Unsinn schreiben. Klar mache ich auch ein Angebot mit Ausführung, warum nicht? Das wird dann immer noch preiswerter als die Bleche eintreiben. Im übrigen, bevor diese Blech ins Mauerwerk kommen informiert sich ein guter Betrieb was für Stoffe im Grundwasser sind. Die Gefahr von Lochfraßkorrosion durch den Gehalt des Grundwassers an Salzen und Huminstoffen (Humin- und Fulvinsäuren) können erheblich sein. Außerdem wir durch das Einschlagen oder Zersägen des Mauerwerks dessen natürliche Struktur zerstört. Das Einlegen von Blechen ins Mauerwerk erzeugt dort außerdem eine Gleitschicht, auf der das Mauerwerk durch Erddruck gleiten, das heißt sich bewegen kann. Das Gleiten des Mauerwerks auf Blech-Horizontalsperren hat in den vergangenen Jahrzehnten bereits zu erheblichen Gebäudeschäden geführt. Schiebeschäden von wenigen Millimetern bis zu 25 cm sind bekannt geworden und mußten nachträglich durch teuere Zusatzbaumaßnahmen repariert werden. Selbst geringe Verschiebungen von wenigen Millimetern (4-5mm) führen bereits zum Abriss der vertikalen Aussenabdichtung und demzufolge wieder zu einem Nässeschaden im Gebäude. Edelstahl der Werkstoffnummer 1.4401 ist zudem durch den geringen Molybdängehalt vor 2% nicht ausreichend beständig gegen Lochfraßkorrosion, hier muss dementsprechend ein höherer Anteil gewählt werden der dann natürlich teurer wird. So ein Betrieb sollte daher eine ausreichend hohe Haftpflichtversicherung vorweisen können.





Herr Rupnow, sie äußern sich immer zu Dingen von dehnen sie nix verstehen.
Die verwendeten Bleche sind Hochlegierte Chrom-Molybdänstähle mit Eignungnachweis!!
Lochfraßkorrosion ist hier nicht möglich!
Allerdings sollten die Bleche nur mit der Säge und nicht mit einer Flex auf Länge geschnitten werden.
Was hat Grundwasser hier in diesem Konkreten Fall mit Lochfraskorrosion zu tun?
Wie kann es hier zu Schubbewegungen oder zum Gleiten kommen wenn die Bleche unterhalb der EG Decke eingesetzt werden?
Wo kamm es zum Gleiten des Mauerwerkes um 25cm?


Ich Frag mich wirklich was sie eigentlich treiben und was sie versuchen zu erreichen bzw. damit bezwecken wollen??
Sie gehen hin verunsichern jeden Kunden der ein feuchteproblem hat indem sie Panik und unwahrheiten verbreiten.
Produkte, wissentlich oder unwissentlich sei mal dahingestellt, falsch darstellen bzw. beschreiben und alles schlechtreden!
Um anschließend ihr Wundermittel aus dem Hut zu zaubern.
Glauben sie wirklich damit einen Markt pflegen zu können?
Glauben sie wirklich das der Verbraucher nachdem er sich ihren Unmut zu anderen Produkten angehört hat noch willens ist sein Problem überhaupt anzugehen?
Vielleicht hinterfragen sie sich und ihre Methoden einmal?!

Und wenn sie sich schon beharrlich weigern Fachlextüre zu lesen. Wie wäre es dann wenigstens mit etwas Lextüre zum Thema Vertriebstaktiken, Argumentationen, Kundenaquirierung und Vertriebswege?

Mensch sie betreiben eine völlig undurchdachte Harakiritaktik und wundern sich das nix geht!!



die drei Affen



einer hört nicht, der andere sieht nicht und der dritte spricht nicht.

Vielleicht ist es noch nicht bis zu Ihnen durchgekommen, aber diese Schiebeschäden gibt es. In der Nähe von Essen in einem Naturschutzgebiet hat sich so ein Haus in Hanglage um 25 cm verschoben. Eine Firma aus Hamburg oder Bremen hat es dann für 1,25 Mio DM zurückversetzt.
Es ist mir schon klar das es Ihnen nicht passt wenn ich diese Schäden anspreche, vielleicht arbeiten Sie ja auch mit diesem System, da will man sich die Einnahmequelle nicht versauen.
Das es Edelstahlbleche unterschiedlicher Güte gibt wissen Sie ja sicher (unterschiedliche Werkstoffnummern). Ich habe lediglich darauf hingewiesen das der jenige welcher sich für dieses schlechte System entscheidet über alle Konsequenzen in klaren ist. Lochfraskorosion gibt es auch bei diesem Edelstahl.
Na ja, Sie sind ja der Fachmann und ich der keine Ahnung hat. Hochmut kommt vor dem Fall.





Sie liegen wieder falsch Herr Rupnow.
Blecheintreiben gehört nicht zu meinem Arbeitsfeld.
Dennoch hab ich es hier empfohlen!
Abdichtungen, Beton & Mauerwerksinstandsetzung, Injektionen und Korrosionschutz schon.





Ich weis nicht ob man einen fremden Beitrag einfach so übernehmen darf, aber ich find ihn einfach so interessant das ich es mir einfach erlaube !
Versiegelung

---Forenreferenz-----------
Versiegelung -
Die ständigen und äußerst penetranten Anpreisungen vom "Bln.Bbg." (was auch immer das sei) Rupnow seines Mittelchens haben mich so weit gebracht, mal im Internet darüber etwas zu recherchieren.

Ich wollte nun endlich mal wissen, was es damit auf sich hat.
Von Herrn Rupnow bekommt man ja keine anständige Auskunft. Bei meinem letzten Disput mit ihm nach dem geheimnisvollen Wirkstoff hatte er als Antwort nur, ich sollte doch selber den "Chemicker" anrufen.

Das Porofin besteht laut Sicherheitsdatenblatt aus einem "isoparaffinischen Kohlenwasserstoffgemisch"
bzw. ist
ein "Benzin-Kohlenwasserstoff".
Die genaue Kennung als Produkt lautet CAS 90622-58-5.
Das Gemisch ist als Lösungsmittel in vielen Produkten verbreitet, so in Farben, Fußbodenölen (z.B. von Trip-Trap),
Rostlösern usw.
Beziehen kann man es unter anderem von der CBR Cölner Benzin- Raffinerie, die es unter dem Handelsnamen COBEROL B 62 vertreiben (da kriegt man es bestimmt auch billiger als bei Herrn Rupnow).
Ich vermute, das dies die Bezugsquelle des Herstellers Hydro Chemie ist.
Im o.g. Datenblatt ist das Porofin zwar als Lösungsmittel und Kunstharz deklariert, das Lösungsmittel ist aber mit einem Anteil von 99,99% angegeben, der Rest als Aromaten.
Das ist praktisch eine chemisch reine Substanz.
Das Lösungsmittel wird als wassergefährdend und gesundheitsschädlich eingestuft. In einem Mischungsverhältnis von 0,6 - 7 Vol.% in Luft ist das Mittel explosiv bei einer Zündtemperatur von 265 °C und einem Flammpunkt von 62°C.
Seine Dichte beträgt ca. 0,764.
Eine Beimischung von dem berühmten und geheimnisvollen Stoff, der die "Wände der Poren lackiert" findet sich also im Porofin nicht, jedenfalls ist sie nicht deklariert.
Was bleibt, ist eine Art Lampenöl.
Nun habe ich trotzdem überlegt, wie man damit drucklos Wände abdichten kann.
Ziegelwände haben Poren.
Diese Poren werden in 3 Gruppen eingeteilt, in Mikroporen (r kleiner 10 hoch -7), deren Füllung nur unter Druck bzw. in der Gasphase möglich ist, in Kapillarporen (r 10 hoch - 7 bis -4), die sich "freiwillig" durch die Kapillarität füllen und Luftporen (r größer 10 hoch- 4)die auch nur unter Druck zu füllen sind.
Diese Porenarten bilden das Gesamtporenvolumen eines Baustoffes.
Die Kapillarporen bilden das scheinbare Porenvolumen als Teil des Gesamtporenvolumens, dieses Volumen kann nur mit Wasser unter Normaldruck gesättigt sein.
Das scheinbare Porenvolumen ist also immer kleiner als das Gesamtporenvolumen.
Was bedeutet das:
Ohne Druck kann nur in den freien Volumenraum der Kapillarporen drucklos injiziert werden, also bei trockenem Mauerwerk.
Kapillar gesättigtes, also nasses Mauerwerk ist drucklos nicht injizierbar.
Auch der bei Porofin angesprochene osmotische Effekt ändert daran nichts.
Wenn ich ein Mittel in eine wassergesättigte Wand einbringe, muß ich:
- entweder die anderen verbliebenen Poren füllen, das geht nur mit Druck und bringt nichts, da ist ja kein Wasser,
- das Volumen der Wand vergrößern- das führt zu Absprengungen oder
- das Wasser aus den Kapillarporen verdrängen.

Das heißt bei Porofin:
Ich kippe Porofin in die Bohrlöcher und unterhalb läuft das Wasser aus der Wand. Das ist Unsinn.

Eins ist unzweifelhaft:
In einer wassergesättigten Wand kann ich kein Mittel drucklos injizieren.
In eine trockene bzw. teilgesättigte Wand kann nur soviel eingebracht werden, wie freier kapillarer Porenraum zur Verfügung steht.
Ein Beispiel:
Bei einer Ziegelwand Dichte 1.750 kg/m³ und einem Gesamtporenvolumen von 29% gibt es ein scheinbares (kapillares) Porenvolumen von 19%.(Beispiel aus Remmers Handbuch Gebäudeinstandsetzung 2007)
Wenn das zu 50% wassergesättigt ist, kann ich 95 l Porofin pro m³ in die Wand einbringen. Dann ist die Hälfte der Poren immer noch wassergefüllt, die andere Hälfte (wenn das geheimnisvolle Mittelchen wirkt)wären hydrophobiert.

Üer die Art dieses geheimnisvollen Mittelchens, falls es das überhaupt gibt, kann man nur spekulieren:
1. Ich glaube nicht, das hier ein neuer Wirkstoff beigemischt wird, der nur exklusiv vom Hersteller praktisch als Monopolist vertrieben wird.
Es taucht nirgenwo bei Porofin etwas von einem Patent auf, das dafür Basis wäre.
Also kann es nur ein Stoff sein, den auch andere verwenden.
Dafür in Frage kommen Silikonverbindungen, die es in Dutzenden von Varianten je nach Awendungszweck auf dem Markt zu kaufen gibt; die Hersteller bauen bei Bedarf sicher auch spezielle Silikone.
In Frage kommen Silikone es in zwei Hauptgruppen gibt. Einmal hochviskose, aber schon in geringer Konzentration wirksame Siloxane und niedrigviskose, in hoher Konzentration wirksame Silane.
Eingesetzt werden sie in wässrigen Emulsionen.
Als Zusatz für Porofin käme also nur ein Alkylalkoxysilan in Frage, das über Hydrolyse zu Silanol und dann durch Kondensation zu Siloxan im Baustoff reagiert.
Dann müssten aber davon erhebliche Wirkstoffmengen im Porofin vorhanden sein.
Nach der Porofinbeschreibung funktioniert der Wirkstoff aber durch Verdunstung des Lösemittels und anschließender Immobilisierung auf der Porenwand.
Diese Widersprüche kann weder der Hersteller noch Herr Rupnow lösen.

Wer sagt eigentlich dem Selberbauer, wieviel von dem Mittel er in die Wand bringen muß, um einen Erfolg zu erzielen?
Wer mißt das Feuchteprofil der Wand und stellt die Durchfeuchtung fest? Wer legt dann die Verfahrensschritte und die Mengen fest?

Übrigens, Gewährleistung:
Der Hersteller bietet ein Jahr für professionelle Verkäufer wie Herrn Rupnow und zwei Jahre für Selbstanwender aus das Produkt.
Also auf die Einhaltung der Zusammensetzung nach internem Werkstandard, nicht auf den Anwendungserfolg bzw. die Wirksamkeit.
Den Nachweis der Wirksamkeit z.B. über ein Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialprüfung bleibt der Hersteller schuldig.
Mein Fazit:
Ich glaube, der gleiche Effekt wie mit Porofin kann man auch erreichen, wenn man gewöhnliches Lampenöl aus dem Möbeldscounter in eine bitte nicht zu Feuchte Ziegelwand kippt.
Am besten ist ein oberflächig mit Kondensat vernässter Putz und eine im Kern trockene Wand.
Wenn man dann noch den Empfehlungen des Herstellers folgt und die überschüssige Feuchte durch fleißiges lüften entfernt, müsste es auch mit Lampenöl klappen. Vielleicht klappt es sogar ohne!

Viele Grüße

p.s. Trotzdem möchte ich gern meinen Wissensdurst bezüglich der Titel von Herrn Rupnow stillen, ich hoffe er nimmt mir meinen Beitrag nicht allzu übel.
Ich habe nicht die Absicht, ihm in sein kleines hydrophobiertes Verkäuferparadies zu kacken, ich will nur meinen fachlichen Horizont erweitern. mehr ...
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Die ständigen und äußerst penetranten Anpreisungen vom "Bln.Bbg." (was auch immer das sei) Rupnow seines Mittelchens haben mich so weit gebracht, mal im Internet darüber etwas zu recherchieren.

Ich wollte nun endlich mal wissen, was es damit auf sich hat.
Von Herrn Rupnow bekommt man ja keine anständige Auskunft. Bei meinem letzten Disput mit ihm nach dem geheimnisvollen Wirkstoff hatte er als Antwort nur, ich sollte doch selber den "Chemicker" anrufen.

Das Porofin besteht laut Sicherheitsdatenblatt aus einem "isoparaffinischen Kohlenwasserstoffgemisch"
bzw. ist
ein "Benzin-Kohlenwasserstoff".
Die genaue Kennung als Produkt lautet CAS 90622-58-5.
Das Gemisch ist als Lösungsmittel in vielen Produkten verbreitet, so in Farben, Fußbodenölen (z.B. von Trip-Trap),
Rostlösern usw.
Beziehen kann man es unter anderem von der CBR Cölner Benzin- Raffinerie, die es unter dem Handelsnamen COBEROL B 62 vertreiben (da kriegt man es bestimmt auch billiger als bei Herrn Rupnow).
Ich vermute, das dies die Bezugsquelle des Herstellers Hydro Chemie ist.
Im o.g. Datenblatt ist das Porofin zwar als Lösungsmittel und Kunstharz deklariert, das Lösungsmittel ist aber mit einem Anteil von 99,99% angegeben, der Rest als Aromaten.
Das ist praktisch eine chemisch reine Substanz.
Das Lösungsmittel wird als wassergefährdend und gesundheitsschädlich eingestuft. In einem Mischungsverhältnis von 0,6 - 7 Vol.% in Luft ist das Mittel explosiv bei einer Zündtemperatur von 265 °C und einem Flammpunkt von 62°C.
Seine Dichte beträgt ca. 0,764.
Eine Beimischung von dem berühmten und geheimnisvollen Stoff, der die "Wände der Poren lackiert" findet sich also im Porofin nicht, jedenfalls ist sie nicht deklariert.
Was bleibt, ist eine Art Lampenöl.
Nun habe ich trotzdem überlegt, wie man damit drucklos Wände abdichten kann.
Ziegelwände haben Poren.
Diese Poren werden in 3 Gruppen eingeteilt, in Mikroporen (r kleiner 10 hoch -7), deren Füllung nur unter Druck bzw. in der Gasphase möglich ist, in Kapillarporen (r 10 hoch - 7 bis -4), die sich "freiwillig" durch die Kapillarität füllen und Luftporen (r größer 10 hoch- 4)die auch nur unter Druck zu füllen sind.
Diese Porenarten bilden das Gesamtporenvolumen eines Baustoffes.
Die Kapillarporen bilden das scheinbare Porenvolumen als Teil des Gesamtporenvolumens, dieses Volumen kann nur mit Wasser unter Normaldruck gesättigt sein.
Das scheinbare Porenvolumen ist also immer kleiner als das Gesamtporenvolumen.
Was bedeutet das:
Ohne Druck kann nur in den freien Volumenraum der Kapillarporen drucklos injiziert werden, also bei trockenem Mauerwerk.
Kapillar gesättigtes, also nasses Mauerwerk ist drucklos nicht injizierbar.
Auch der bei Porofin angesprochene osmotische Effekt ändert daran nichts.
Wenn ich ein Mittel in eine wassergesättigte Wand einbringe, muß ich:
- entweder die anderen verbliebenen Poren füllen, das geht nur mit Druck und bringt nichts, da ist ja kein Wasser,
- das Volumen der Wand vergrößern- das führt zu Absprengungen oder
- das Wasser aus den Kapillarporen verdrängen.

Das heißt bei Porofin:
Ich kippe Porofin in die Bohrlöcher und unterhalb läuft das Wasser aus der Wand. Das ist Unsinn.

Eins ist unzweifelhaft:
In einer wassergesättigten Wand kann ich kein Mittel drucklos injizieren.
In eine trockene bzw. teilgesättigte Wand kann nur soviel eingebracht werden, wie freier kapillarer Porenraum zur Verfügung steht.
Ein Beispiel:
Bei einer Ziegelwand Dichte 1.750 kg/m³ und einem Gesamtporenvolumen von 29% gibt es ein scheinbares (kapillares) Porenvolumen von 19%.(Beispiel aus Remmers Handbuch Gebäudeinstandsetzung 2007)
Wenn das zu 50% wassergesättigt ist, kann ich 95 l Porofin pro m³ in die Wand einbringen. Dann ist die Hälfte der Poren immer noch wassergefüllt, die andere Hälfte (wenn das geheimnisvolle Mittelchen wirkt)wären hydrophobiert.

Üer die Art dieses geheimnisvollen Mittelchens, falls es das überhaupt gibt, kann man nur spekulieren:
1. Ich glaube nicht, das hier ein neuer Wirkstoff beigemischt wird, der nur exklusiv vom Hersteller praktisch als Monopolist vertrieben wird.
Es taucht nirgenwo bei Porofin etwas von einem Patent auf, das dafür Basis wäre.
Also kann es nur ein Stoff sein, den auch andere verwenden.
Dafür in Frage kommen Silikonverbindungen, die es in Dutzenden von Varianten je nach Awendungszweck auf dem Markt zu kaufen gibt; die Hersteller bauen bei Bedarf sicher auch spezielle Silikone.
In Frage kommen Silikone es in zwei Hauptgruppen gibt. Einmal hochviskose, aber schon in geringer Konzentration wirksame Siloxane und niedrigviskose, in hoher Konzentration wirksame Silane.
Eingesetzt werden sie in wässrigen Emulsionen.
Als Zusatz für Porofin käme also nur ein Alkylalkoxysilan in Frage, das über Hydrolyse zu Silanol und dann durch Kondensation zu Siloxan im Baustoff reagiert.
Dann müssten aber davon erhebliche Wirkstoffmengen im Porofin vorhanden sein.
Nach der Porofinbeschreibung funktioniert der Wirkstoff aber durch Verdunstung des Lösemittels und anschließender Immobilisierung auf der Porenwand.
Diese Widersprüche kann weder der Hersteller noch Herr Rupnow lösen.

Wer sagt eigentlich dem Selberbauer, wieviel von dem Mittel er in die Wand bringen muß, um einen Erfolg zu erzielen?
Wer mißt das Feuchteprofil der Wand und stellt die Durchfeuchtung fest? Wer legt dann die Verfahrensschritte und die Mengen fest?

Übrigens, Gewährleistung:
Der Hersteller bietet ein Jahr für professionelle Verkäufer wie Herrn Rupnow und zwei Jahre für Selbstanwender aus das Produkt.
Also auf die Einhaltung der Zusammensetzung nach internem Werkstandard, nicht auf den Anwendungserfolg bzw. die Wirksamkeit.
Den Nachweis der Wirksamkeit z.B. über ein Prüfzeugnis der Bundesanstalt für Materialprüfung bleibt der Hersteller schuldig.
Mein Fazit:
Ich glaube, der gleiche Effekt wie mit Porofin kann man auch erreichen, wenn man gewöhnliches Lampenöl aus dem Möbeldscounter in eine bitte nicht zu feuchte Ziegelwand kippt.
Am besten ist ein oberflächig mit Kondensat vernässter Putz und eine im Kern trockene Wand.
Wenn man dann noch den Empfehlungen des Herstellers folgt und die überschüssige Feuchte durch fleißiges lüften entfernt, müsste es auch mit Lampenöl klappen. Vielleicht klappt es sogar ohne!

Viele Grüße

p.s. Trotzdem möchte ich gern meinen Wissensdurst bezüglich der Titel von Herrn Rupnow stillen, ich hoffe er nimmt mir meinen Beitrag nicht allzu übel.
Ich habe nicht die Absicht, ihm in sein kleines hydrophobiertes Verkäuferparadies zu kacken, ich will nur meinen fachlichen Horizont erweitern.

Immer vorher Gehirn einschalten
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Ingenieurbüro Georg Böttcher



wer lesen kann ist klar im Vorteil



Herr Lingl,

bevor Sie sich mit soviel Energie daran machen Ihre Verständnislosigkeit zu präsentieren, sollten Sie doch mal bitte genau die Dokumentation im Internet richtig durchlesen. Einige der hier von Ihnen genannten Punkte sind dort genau beschrieben und sind völlig überflüssig in Frage gestellt. Was soll das. Ihre teils gewöhnliche Schreibweise ohne jegliches Niveau beweist doch mal wieder das Sie hier was ganz anderes vor haben. Lesen Sie in der Infomappe genau, dann werden Sie lesen können das wir als Wirkstoff einen Kunststoff verwenden, ein reaktives wohlgemeint, kein Silikon etc. Sicher könnten wir auch mit Waschbenzin als Lösemittel arbeiten, funktioniert auf Grund seiner niederen Oberflächenspannung zu Wasser auch, aber das stinkt, Porofin nicht. Und warum und wie Porofin die naturgesetze ausnutzend auch in einer wassergefüllten Pore sich hervorragend drucklos ausbreiten kann ist klar beschrieben. Bitte unterbrechen Sie Ihre Selbstdarstellung und Lesen ganz genau. Wenn Sie es wirklich so genau wissen wollen wie Sie tun, dann kaufen Sie sich doch eine Flasche, nicht bei mir, nicht das Sie am Ende glauben ich will mit den Gewinn auf Ihre Kosten in den Urlaub fahren.

Die Aromen sind übrigens nur ein Sicherheitswert, unser Lösemittel ist ein zu 100 % hochwertiges, hochreines synthetisch hergestelltes Paraffinöl welches verdunstet wenn es seinen Job -die Verteilung im nassen Mauerwerk- getan hat. Ein Paraffinöl welches Sie auch in Babyölen, Chremes, Medikamenten usw. finden.

Sie sind ja nun Maler- u. Lackiermeister, die Physik der Oberflächenspannung, der Kapillarbewegungen usw. sollte Ihnen eigentich nicht ganz unbekannt sein. Leider tun Sie aber so, ich frage mich: wie haben Sie da eigentlich Ihre Meisterprüfung geschaft? Zu meinen Kunden gehören auch Malermeister, die finden unsere Produkte toll und wenden diese auch an, erfolgreich. Haben Sie vielleicht Ängste weil wir unsere Lotuseffekt Imprägnierung an Fassaden 20 Jahre garantieren? Muss man ja nicht mehr so oft streichen, gehen vielleicht die Gewinne in den Keller? Wer so denkt handelt nicht im Interesse des Kunden.

Lesen Sie in der Infomappe, da steht alles wichtige. Wenn Sie das dann immer noch nicht verstehen was sogar meine neun jährige Tochter versteht, kann ich Ihnen auch nicht mehr helfen.

Gute Nacht.





Langweiler !



Hach..



Und die Frage wurde immer noch nicht beantwortet!! Vielleicht lasst ihr mal das Bekriegen und feilt an einer guten Lösung. Würde mich im Übrigen auch mal interessieren..



Trockenlegung



Hallo Britta,

Ihr wollt sicher alles alleine machen um Geld zu sparen. Auch wenn hier gleich alle wieder rumpöbeln, ich kann Dir nur empfehlen eine Porofin Horizontalsperre einzubauen. Die geht bei allen porösen mineralischen Baustoffen wie auch Beton oder Lehm. Wenn Ihr Eure Teilunterkellerung trocken bekommen wollt gibt es die Möglichkeit mit Porofin auch Vertikalabdichtungen von innen zu machen, wo Ihr von außen rankommt müsst Ihr selbst entscheiden ob Ihr es herkömmlich oder mit Porofin machen wollt. Bohrlochabstand immer 25 cm, geht ganz einfach. Wenn Ihr wollt betreue ich Eure Objektsanierung ohne weiteren Kosten. Die Kosten für Material, egal was Ihr wirkungsvolles machen wollt werdet Ihr bei diesem Problem eh nicht einsparen können. Die Arbeiten sollten vor der Winterzeit beginnen weil bei kalten Wetter das Bauwerk am schnellsten trocknet. Wenn Du nun wissen möchtest was das Kostet schicke mir bitte eine Grundrisszeichnung mit Wandlängen und Wandstärken. Daran errechne ich den Bedarf. Ihr müsst nicht alles auf einmal machen, aber Ihr solltet beginnen bevor der Winter da ist und Euch die Heizkosten auffressen werden.

Ich war gestern in Lübz (MV) und der Kunde hatte schon reichlich Angebote für sein Feuchteproblem, als er hörte was Ihm Porofin kostet zur Behebeung seines Problems hat er mich vorwurfsvoll gefragt warum das so nicht bekannt ist, dass es soetwas wie Porofin gibt. Nun, zum Teil ist es die gute Lobbyarbeit einiger Mitbewerber und Ihrer Organisationen. Schicke mir Deine Daten per Email dann schicke ich Dir erst einmal ein Porofin Handbuch, kostenlos, in etwa wie die WTA e. V. Richtlinien nur viel genauer und mit Hinweisen zur Fehlervermeidung.

Ich hoffe jetzt Deinen Wunsch entsprochen zu haben, jetzt musst Du selbst wissen was Du machen willst. Lasse Dich von dem Rudelverhalten einiger Mitglieder nicht verführen, wenn Du Erfahrungsberichte haben willst gehe auf www.porofin.de und gehe ins Gästebuch. Einige Kunden kannst Du eine Email schicken und diese nach Ihren Erfahrungen fragen. Die haben alle keine Gewinninteressen.

Viel Erfolg
porofin.bb@online.de