Platten, Wände, Wand, Vorsatzschale, Schalldämmung

19.12.2006



Hallo,
ich wohne auf dem Erdgeschoss in einem Altbauhaus. Meine Wände sind sehr hellhörig. Wie kann ich meine Decke und die Wände dämmen?

Im Voraus sehr dankbar,

Tanja



Schalldämmung



Moin- 32x abgerufen- keine Antwort! Das allein zeigt, Sie haben ein Problem, das so lala nicht lösbar ist.
Prinzipiell geht das mit inneren Wandvorsatzschalen und
Trockenestrichplatten schwimmend verlegt.
Zu Einzelheiten muss Sie ein Bauphysiker/Tragwerksplaner nach Ortsbesichtigung beraten.
Jeder der hier im Forum mehr dazu äußert, pokert nach meiner Meinung auf Ihre Kosten! ... Und was sagt der Vermieter, falls Sie nicht Eigentümerin der WE sind?
Gruß M. Lüdicke



Wand



Jetzt sag ich trotzdem mehr:
Der Hinweis von Martin Lüdicke ist ganz wichtig. Ohne Einverständnis des Eigentümers natürlich keine Baumaßnahme.

Wenn sich eine berührungslose Vorsatzschale, oder eine auf Federstreifen nicht machen läßt, was meistens der Fall ist bei unzureichendem Schallschutz, dann kann eine punktweise (nicht flächig) angeklebte Vorsatzschale aus einer Mineralfaser-Putzträgerplatte noch etwas verbessern. Man muß sie dann noch gut verputzen. Damit kann man +3 bis +5 Dezibelchen schaffen, nicht die Welt, aber eine kleine und hörbare Verbesserung. Der Nachteil ist der, daß dies ungefähr 8 cm Platz beansprucht, der natürlich später auch nicht vermietet werden kann.
Ähnliches beim Boden, hier aber wesentlich effizienter:
PERLCON-Floor Platten auf eine Trittschallunterlage oder gleich die Kombi-Platten (Knauf) verlegen. Vorteil: geht schnell, ist wasserdicht und nebenbei F90 von oben.
Das Gewicht hält sich in Grenzen, sollte aber schon alles wackeln und sich bei jedem Schritt durchbiegen, wäre wohl eher eine Balkenverstärkung angesagt oder besser: ein Umzug.

In der Hoffnung, nicht auf Ihre Kosten gepokert zu haben.

Grüße vom Niederrhein