Platten, Verlegeplatten, Trennwände, Balken, Schlackebeton

15.02.2006



Ich stellte folgende Frage schon, vergaß aber 2 wichtige Aspekte:
Auf die Verlegeplatten müssen noch Stellwände geschraubt werden!
Es sind im Moment noch keine Platten auf den Balken!

Meine erste Frage:
Wir planen unser Dachgeschoss auszubauen. Wir haben eine Holzbalken und dazwischen Schlackebeton, den wie nicht herausmachen wollen. Wir wollen zunächst als Unterkonstruktion Verlegeplatten auf die Balken schrauben. Wir haben nicht viel Platz in der Aufbauhöhe max 50 mm(wegen der Treppe)
Nun folgende Fragen:
Müssen wir irgendetwas zwischen die Balken und die Verlegeplatten legen, damit es nicht knarzt?
Und wenn WAS?
Was eignet sich zur Trittschalldämmung?
Vielen Dank vorab.
Fam.Metzger



Verlegeplatten



bewirken nichts anderes als einen einigermaßen ebenen Fußboden zu erzeugen. Im Hinblick auf den Schallschutz bringen sie aber zu wenig Masse. Ich empfehle bei Begrenzung der Fußbodenaufbauhöhe auf 50 mm in der regel folgenden Aufbau:
Rockwool Trittschalldämmmatte 13/10 (komprimiert)
Aqapanel Nut- und Feder (zementgebundene Platten, werden geklebt und miteinander verschraubt, ansonsten aber schwimmend verlegt)
Oberbelag bis 15 mm nach Wahl.

Es kann mit einem Trittschallverbesserungsmaß von etwa 12 dB gerechnet werden, Gewicht und Resttragfähigkeit der Decke sollte vorher kalkuliert sein. Knarzen wird es nicht.

Gutes Gelingen



Trennwände



vergaß ich zu erwähnen, sollten vorher aufgestellt werden. Die Metallbodenprofile kann man mit einem Streifen geschlossenzelligen PE-Schaum vom Boden trennen, um keinen Körperschall zu bekommen.

Gruß





Vielen Dank,
aber wenn man die Trennwände vorher stellt, müssten wir sie teilweise auf den Schlackebeton stellen.
Ist sowas sinnvoll?

2. Die Verlegeplatten haben wir schon Jahre auf dem Dachboden. Wir möchten natürlich jetzt kein neuen Platten kaufen.

Gruß P. Metzger