bodenkonstruktion!

16.01.2003



ich habe einen guterhaltenen dielenfußboden,den ich aber mangles bautechnischer stabilität verstärken möchte.gleichzeitig möchte ich aber auch noch eine höhere Trittschalldämmung erzielen.die gängigste variante,die man an allen ecken angeboten bekommt,ist die schwimmende verlegung von spanplatten.nun habe ich aber das problem,daß bei meinem alten haus wohl etwas bei der balkenkostruktion gespart wurde.der boden federt komplett relativ stark nach-die ganze konstruktion-nicht nur die dielen.ich habe schon meine Erfahrung mit gewissen konstruktinonen gemacht.ein Zimmer habe ich mit spanplatten auf einer Trockenschüttung gebaut-schwimmende verlegung also,bei einem weiteren habe ich die spanplatten einfach direkt auf die holzdielen verschraubt-resultat:die trittschalldämmung ist wohl bei dem zimmer mit trockenschüttung etwas besser,aber die gesamte stabilität der Decke eindeutig bei den verschraubten spanplatten!!!ich erkläre mir das so,daß sich die decke,durch die verschraubung verspannt und sich ausgleichend stabilisiert.bei den anderen zimmern hätte ich mir gedacht,daß es machbar wäre,auch trotz verschraubung bessere trittschallwerte hinzubekommen.ich habe mir gedacht,daß ich ganz gute ergebnisse erzielen könnte,wenn ich einfach trittschalldämmplatten unter den spanplatten verlege und diese dann gemeinsam verschraube...so dürfte ich ja eigentlich nur eine schallbrücke an der stelle der verschraubung haben.

...stellt sich natürlich immer wieder die frage von aufwand und nutzen...

...der einfachkeithalber vielleicht auch einfach nochmal zwei konkrete varianten,die mir so im hinterkopf herumschwirren...welche is die sinnvollere...?

28mm spanplatten direkt verschraubt...(...einfachere,billigere konstruktion...durch große stärke der platte-akzeptable stabilität und dämmwirkung...)

...oder ca. 5mm trittschalldämmplatten mit 18mm osb-platten darüber geschraubt (eine kombination von gutem dämmeffekt und hoher stabilität durch stabilere osb-platten...)

...so weit meine gedankengänge...

...bin in sachen bauphysik ein laie,daher meine fragen in die fachkundige runde...klingt zwar alles etwas nach kompromislösung,aber ich denke,daß tut's...der aufwand,was an der Statik meines hauses durch einziehen neuer Deckenbalken zu ändern,ist mir einfach zu groß...

m.f.g.

ludwig



Aufbau Boden



Hallo,
Verschraube eine 18er OSB Platte auf den Boden, danach wird eine 6 mm Weichfaserplatte/Tittschallplatte aufgelegt und dann ist es egal was Du machst, ob OSB 15mm (schwimmend) oder Teppich. Die Hohlräume zwischen den Balken würde ich mit Cellulose dämmen, sprich Diele hoch und auffüllen bis zum Rand.
MfG J. Frase



@jörg



...danke erstma bis hier her...

...klingt recht einleuchtend,diese variante-rein akkustisch betrachtet...aber kann es nicht probleme geben,wenn man die trittschallplatten direkt einer hohen punktbelastung aussetzt...z.b.durch stuhl-oder schrankbeine...?...und ist diese variante mit ihren eigenschaften der 28er Spanplatte sehr überlegen...???...würde preislich nämlich einiges ausmachen,da ich gerade die spanplatten extrem günstig bekommen könnte...

mfg.ludwig



bodenkonstruktion



wenn der Boden komplett stark nachfedert, dann würde ich empfehlen, zuerst die Unterkonstruktion zu verstärken d.h. die tragende Balkenlage. Denn wenn nach eigener Aussage ("wurde bei der Balkenkonstruktion gespart") zu schwach ist, darf sie nicht noch zusätzlich mit Spannplatten etc. gewichtsmäßig belastet werden. Habe dies selber so gemacht und im gleichen Atemzug auch die alte Lehnschüttung entfernt. Zusätzlich mußte bei uns noch ein 7m Doppel-T-Träger eingezogen werden.
ich würde auf jeden Fall einen Statiker fragen !.
Mit freundlichen Grüßen
Jens Heinemann



@heinemann



...denke,daß ist nicht notwendig-will ja keinen tanzboden bauen...alte hütte bleibt ne alte hütte...die paar spanplatten werden das ding schon nicht zum einsturz bringen...habe in einem anderen zimmer auch schon gute resultate damit erzielt,mir gings jetzt nur noch mal um eine optimierung dessen...

mfg.ludwig