Asbestplatten - und jetzt ?

29.10.2009



Hallo Leute,
wir haben ein Haus von ca 1930, in dem Holzdielen verlegt sind. In einem Zimmer (ca 9qm) ist auf den Holzdielen ein Bitumenkleber aufgebracht, mit dem solche Flexplatte verklebt wurden. Soweit ich weiß, haben diese einen Asbest-Anteil von ca 15 %. (Habe die Platten schon für eine genaue Analyse zum Labor geschickt und warte auf das genaue Ergebis...) Die Platten lassen sich möglicherweise im Ganzen abheben, oder mit wenigen Bruchstellen. Jetzt stehe ich vor der Frage: Selber machen (mit P3-Vollmaske und Vollanzug...) oder machen lassen. Ich habe mir mal so ein paar Bestimmungen durchgelesen, woraus u.a hervorgeht, dass man die Platten oberhalb und unterhalb mit Wasser besprühen soll. Aber die Asbestfasern trocknen ja auch irgendwann... Ich weiß nicht, was in der Vergangenheit da alles an Asbest gesägt wurde, und unter den Dielen liegt. Gibt es eine Möglichkeit die Hohlräume auszuspritzen mit einer Lackähnlichen Substanz, damit auch später keine "Altpartikel" rausgeblasen werden können...
Und was macht eine fachfirma ? hebt die nur die Platten raus und dann stehe ich vor den gleichen Problemen ?

Wenn jemand Erfahrung hat mit dem Thema wäre ich ihm für das Teilen seiner Erfahrungen sehr dankbar.

Denn es soll ein Kinderzimmer werden, und da möchte ich verständlicherweise kein Risiko eingehen.

Vorab vielen Dank

Beste Grüße

Robert



Ein Fachbetrieb für



Innensanierung saugt nach der Demontage den Staub mit einem
Spezialsauger ab.
Danach sollte eigentlich eine Luft/Staubmessung gemacht werden.
Also innen selber machen ist ein Problem wenn Du es richtig machen willst/must.
Lass mal einen Fachentsorger sich die Sache ansehen.
Kostet ja nichts.





es gibt zwei sorten von Asbesthaltigen Baustoffen, die festgebundene oder lose Partikel enthalten.
Feste Partikel sind z.B. in Wellplatten, Bodenbelägen usw. also alle Baustoffe die hart sind. Solche Stoffe zu beseitigen, bedarf es einer Staubmaske und einem Anzug, das reicht. Die Partikel werden hierbei nur dann freigesetzt wenn man die Baustoffe mutwillig mit der Flex passend macht. Sind also im Normalfall nicht so schädlich, und können ohne weiteres vom Privatmann entfernt werden. Das ganze gerümpel dann in einem BIG-Pack einpacken und Luftdicht verkleben.
Dann gibt es noch die Baustoffe mit losen Partikeln, wie z.B. Wärmedämmung, Brandschutzelemente,Rohrverkleidungen, aslo alles was weich ist. Für solche sachen zu entsorgen empfielt es sich einen Fachbetrieb aufzusuchen.
Aber in deinem Fall genügt die oben beschriebene Ausrüstung, nach möglichkeit noch mit einen Nass-sauger den Boden reinigen. Und gut is.