Dachdämmung

04.02.2012



Hallo zusammen,
ich habe kürzlich ein haus gekauft. BJ 1900.
Das Dach war nur teilweise ausgebaut. Bodenisolierung mit OSB-Boden. Dachisolierung mit Untersparren-Dampfbremse, leider wohl nicht ordentlich dicht an den Rändern und ablauf an der Traufe wohl auch nicht sehr ordnetlich. Darunter wurde mit 10cm Syropor-Nut und Feder-Platten gedämmt. Darüber wurde lediglich eine Schicht OSB-Platten aufgeschraubt.
Es gibt also zwischen Ziegeln und der Folie rund 12 cm Luft, dann Folie, dann Styropor, dann OSB. Nun ist das ganze natürlich nicht dicht, was sich bei den kalten Temperaturen deutlich zeigt.
Ich hatt mir vorher nichts dabei gedacht, da es okay aussah, nun muss ich jedoch handeln und Geld für einen kompletten Abriss und Neuaufbau habe ich nicht. Der Schaden hält sich derzeit in Grenzen.
Wie kann ich mir kurfristig eine Galgenfrist ermöglichen?
Ist es übegangsweise rettend, wenn ich eine Dampfsperre von innen einbaue? Oder die gesamten OSB-Platten auf Stoß abkebe? In ein paar Jahren werde ich den geamten Dachstuhl erneuern, aber derzeit ist das noch nicht drin.
Ich suche eine Übergangslösung mit möglichst großer Wirkung.





wenns nur als Notlösung dienen soll, würd ich eine Dampfsperrbahn komplett drüberziehen, alle anschlüsse am Mauerwerk/Überlappungen usw. gut verkleben. Sollte ne Zeit lang helfen.
Woran hast du denn gesehen das es nicht dicht ist?



Danke für den Tipp.



Danke schön, das ist erstmal eine Bestätigung, dass das vorerst wirken würde.
Gesehen habe ich es daran, dass es zwei kleine Tauwasserpfützen gab. Ich habe diese weggewischt und kräftig gelüftet. Am nächsten Morgen kam nicht mehr. Das mit der Dampfsperrbahn habe ich mir schon überlegt, wusste aber nicht, ob das dann hintendran noch übler wird. Aber eigentlich sollte dort ja dann nichts mehr niederschlagen.
komplett neu gemacht werden mussen dann sowieso, das ist klar.