Innendämmung mit PUR- Dämmplatten?!?!?

22.09.2010



PUR-DÄMMPLATTE MIT STUFENFALZ

Hallo zusammen,

ich interessiere mich für ein FW- Haus und weiß das es mit den Dämmplatten -> Werkstoff:
Polyurethan-Hartschaum, geschlossenzellig
Beschichtung: strukturierte Reinaluminiumfolie, beidseitig.<-** von innen isoliert ist.
Auf die Isolierung kam dann eine Lattung und Riegipsplatten.

Nun ist die Frage ob diese Isolierplatten gut oder schlecht sind für das FW.

Kann mir jemand weiterhelfen???

Vielen Dank im Vorraus







---Forenreferenz-----------
PUR-DÄMMPLATTE MIT STUFENFALZ -
Hallo zusammen,

ich interessiere mich für ein FW- Haus und weiß das es mit den Dämmplatten -> Werkstoff:
Polyurethan-Hartschaum, geschlossenzellig
Beschichtung: strukturierte Reinaluminiumfolie, beidseitig.<-** von innen isoliert ist.
Auf die Isolierung kam dann eine Lattung und Riegipsplatten.

Nun ist die Frage ob diese Isolierplatten gut oder schlecht sind für das FW.

Kann mir jemand weiterhelfen???

Vielen Dank im Vorraus mehr ...
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Grüße aus Schönebeck





Jo Alex,
nich so oft das gleiche fragen sonst hört keiner mehr hin.

Grüße aus Schönebeck





hallo Oliver,

ja ich weiß aber ich dachte ich melde mich hier wohl
besser an und frag nochmal.

Das mit den Pur- Dämmplatten ist wohl so ne sache.
Ich habe jetzt auch schon ein Buch für FW gelesen und da seht eben auch drin das am besten alles mit Lehmbaustoffen gemacht werden soll.
Dennnoch hat ein Fachkundiger Achitekt gemeint dass das mit den PUR- Dämmplatten auch nicht verkert wäre!?!?!
Deswegen frage ich hier nochmal nach!!!

VG alex





Hallo Alex,

da würd ich mich mit deinem “fachkundigen” Architekten gern mal unterhalten.

Hilft dir nich weiter ich weis, das Zeug hat da aber nichts zu suchen.

Grüße aus Schönebeck
´



Moin Alexander,



mal davon abgesehen, dass du im Zweifelsfall auch noch mehr Geld bezahlen sollst für eine angebliche Verbesserung, wo tatsächlich diese Art der Innendämmung das Haus vor der Zeit dahinrafft:

Willst du wirklich jede Nacht quasi in einer Kühlbox schlafen?

Ich würd's lassen.

Gruss, Boris





Laut Aussage von dem Architekt der bei den " Ödenwälder- Dienstleistungs- Haus" arbeitet und wohl schon 25 Jahre FW- Häuser bewertet, verdunstet diese entstehende Feuchtigkeit im Sommer 10mal mehr wie die sich ansammeln könnte.
Ist da was dran an der Aussage????

Danke



Katze im Sack kaufen



Hallo Alexander,

um welches Produkt handelt es sich da? Ich kenne das eher aus dem Bereich der Aufsparrendämmung im Neubau. Wie alt ist die Konstruktion?

Eine Innendämmung ist immer eine Betrachtung im Einzelfall und wird gewiss selten bis nie vernünftig über eine pauschale PUR-Dämmung gelöst werden.

Problematisch ist vor allem die Verschiebung des Taupunktes in Richtung der ehemaligen Wandinnenseite. PUR-Platten werden wohl kaum hohlraumfrei auf bestehende Fachwerkwände nachträglich aufgebracht werden können und genau in diesen Hohlräumen kann es dann zum Kondensatausfall kommen.

Wenn die PUR-Platten nicht durch die Geschossdecken als Dämmung durchgeführt werden kann im Geschossdeckenbereich Feuchtigkeit (Raumluft) hinter die PUR-Platte geraten. Der Bereich der Durchdringungen der Deckenbalken wird kaum dicht ausgeführt werden können.
Tückisch ist ebenso der Anschluss im Fußbodenbereich des Erdgeschosses, wo ganzjährig niedrigere Temperaturen als die die der Raumluft herrschen.

"Auf die Isolierung kam dann eine Lattung und Riegipsplatten" ==> Geschraubt nehme ich an, das wars dann mit der Alukaschierung. Wenn dort dann noch Steckdosen verbaut wurden kann ich mir gut vorstellen wie es hinter den Platten aussieht.

Bei solchen Konstruktionen habe ich immer ein ungutes Gefühl; trotzdem bewundere ich all jene die ohne Bauteilöffnung Funktion attestieren.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Ah, hab es gefunden, es handelt sich um das Gebäude in O. Bei einer Instandsetzung im Jahr 2009 wird sich da wohl kaum ein durch die Maßnahme verursachter Schaden finden lassen. Wenn es sich um ein denkmalgeschütztes Gebäude handelt (1776) sind alle Maßnahmen mit der Behörde abgestimmt worden. Dann gibt es da auch eine Dokumentation.

Wenn nicht hat der Bauherr gewiss die Maßnahmen dokumentiert und Du kannst alles über Wand und Bodenaufbauten in Erfahrung bringen. Der Sockel scheint zementös verputzt zu sein.

Gruß aus Wiesbaden,
Christoph Kornmayer





Ich bin ja auch der meinung das die Dämmplatten da nix verlohren haben.
Mich machtz es nur stutzig das ein Architekt/ Sachverständiger der dass schon lange macht was anderes sagt!!!
Ok mal davon abgesehen->>

Wer weiß wie viel das kostet pro qm wenn man mit Lehm und Lehmdämmplatten arbeitet.
Ich würde dann die PUR- Platten wieder entfernen und mit Lehm arbeiten.