Dachboden für temporäre Nutzung isolieren /abdichten

10.02.2005



Hallo ich möchte meinen Dachboden zeitweise nutzen z.B. für die Rennbahn meiner Kinder. Ich würde den Dachboden also nur stundenweise heizen nicht ständig bewohnen. Derzeit sieht mein Dachaufbau folgendermaßen aus. Ziegel 120mm PU Hartschaumplatten zwischen den Sparren. Da diese Konstuktion nicht winddicht ist möchte ich sie für einen abgegrenten Teil (ich ziehe z.B.ein OSB Zwischnwand mit Türe ein) des Dachbodens ergänzen.
Ich denke wichtig wäre diesen Teil winddicht zu bekommen und ein bessere Isolierung zu erhalten. Was wäre denn hier eine vernünfige alternative. Ich könnte z.B. EPS Platten mit Nut und Feder Verlegen (sollte winddicht sein und würde die Isolierung deutlich erhöhen) oder Unter die Sparren Holzweichfaserplatten anbringen oder ich bringe eine Dampfbremsfolie / Paier an den Sparren an darauf eine Konterlattung zwishcn die ich Steinwolle oder EPS klemme.
Was ist denn am sinnvollsten bzw. was gibt es noch für Vorschläge?
Gruß
Thomas



Jeder Dämmstoff für seinen Zweck



Bei den beschriebenen PU-Platten zur Dachdämmung streuben sich mir die Nackenhaare. Ein Holzbalken ist nie gleichmäßig gerade gewachsen, somit ist mit einer harten Platte ( z.B. PU, aber auch Styropor ) ein sauberer Anschluß äußerst schwierig herzustellen. Besser ist da in jedem Fall ein fasriger Dämmstoff, der kann sich Unebenheiten besser anpassen.



was bieten sich denn für Fasern an ?



Kann mann eigentlich weichholzfaserplatten streichen?
Das würde den Dachboden freundlicher wirken lassen



Fasrige Dämmstoffe



Also fasrige Dämmstoffe sind zum Beispiel - Hanf-, Flachsdämmung, Mineralwolle u.a.
Holzweichfaserplatten lassen sich nicht gut Streichen - da sie hauptsächlich aus Nadelholz hergestellt werden und sich dann harze und öle in ihnen befinden, die bei einem Anstrich durchschlagen würden.
Eine Verkleidung aus Fermacell oder Rigips ist anzuraten wenn sie die Wand später streichen wollen.