Innenausbau - Lehmbauplatte




Hallo

Eine Frage an die Lehmbauprofis

Ist-Situation:
Die Innenbeplankung der Außenwände, Innenwände sowie der Decke wurde in meinem Haus mit Gipsbauplatten durchgeführt.
Wandaufbau – von Außen nach Innen
Thermofassade
Holzplatte
125 mm Trägerwerk mit Dämmung
Holzplatte
Gipsbauplatte

Wandaufbau – Innen
Trägerwerk
Beidseitige Beplankung - eine Seite Holzplatte und Gipsbauplatte
- andere Seite nur Gipsbauplatte

Decken – abgehangen

Aufgrund einer Beratung, wurde mir vorgeschlagen, diese Beplankung gegen eine Beplankung mit Lehmbauplatten auszutauschen.
Grundsätzlich halte ich Lehm für einen prima Baustoff.

Frage:
Erreicht man mit einer 16 mm Lehmbauplatte tatsächlich eine wesentliche Verbesserung der raumklimatischen Situation.
d.h. Aufwand – Nutzen – Verhältnis ?



Mit freundlichem Gruß
Chons



Lehmbauplatte



Nein.
Die Menge des Lehms ist zu gering.
Außerdem ist eine Gipsbauplatte auch nicht so schlecht wie manchmal ihr Ruf.
Hinsichtlich seiner Sorptionseigenschaften und seiner Diffusionsfähigkeit ist Gips mit Lehm vergleichbar.

Viele Grüße



Naja,



angeblich soll ja bereits ein Anstrich mit Lehmfarbe was bringen. Und eine 16mm starke Lehmbauplatte mit anschliessendem Feinputz entspricht einem Lehmputz und hat schon Auswirkungen auf das Raumklima. Ob sich aber ein Austausch lohnt, wage ich zu bezweifeln. Wenn von Anfang an eine Lehmbauplatte statt Gipsplatte eingebaut worden wäre, hätten sich die Mehrkosten wohl gelohnt, aber den bezahlten Gipskarton jetzt teuer entsorgen und dafür die Lehmbauplatte würde ich mir verkneifen. Zumal die Diffusionsfähigkeit ohnehin durch die Span- oder OSB-Platte und die darunter angeordnete Dampfsperrfolie unterbunden ist.
MfG
dasMaurer



Danke Danke



@ Herr Böttcher,
@ Herr Warnecke,

Danke für die Antworten - mein Bauchgefühl wurde daher bestätigt

Tadelakt - na prima -
plane gerade die ersten Startversuche