Bodenklappe




Hallo Forum!

Wir wollen unseren Kellerabgang über eine ebenerdige Bodenklappe schließen (Maße: 0,85m x 2,25m).

Hat jemand eine Idee, wie und aus welchem Material wir diese Klappe bauen können?

Vielen Dank!
Michael





Aus Holz, mit einem an den Wänden befestigten Rahmen zur Auflage, mit einer Nut am Rand und eingelegter Gummihohlprofildichtung, und einem Gegengewicht, weil ein begehbarere Deckel in dieser Grösse doch recht schwer wird.



Gegengewicht



Danke für die Idee!

Den Vorschlag zum Aufbau der Bodenklappe habe ich verstanden (und traue ihn mir zu), aber eine Frage stellt sich mir noch:
Wie könnte man dieses Gegengewicht ausführen?

Vielen Dank!





a) ein dünnes Drahtseil von der Vorderseite der Klappe aus über eine an der Decke befestigte Rolle führen und ein Gewicht dran hängen
b) auf der Unterseite der Klappe ein Kantholz befestigen und bis weit hinter das Scharnier führen, um welches sich die Klappe dreht, und daran ein Gewicht befestigen
Die zweite Lösung ist besser, weil man das Gewicht von oben her nicht sieht und weil die Sache immer ausbalanciert ist, d.h. man die Klappe mühelos anheben kann; die erste Lösung ist leichter auszuführen.
Man kann sich auch mit einer passenden Gasfeder (von einer Autoheckklappe) behelfen.



Eine sehr leichte und stabile Kellerluke --



kann man aus einer Sandwich - Verbundplatte herstellen, welche man hauptsächlich für wärmegedämmte Füllungen bei
Holzhaustüren verwendet. --
- Einen ordentlichen Massivholzrahmen um die besagte
Platte herumbauen, Bänder montieren und als Öffnungsunterstützung Kofferraumdeckel - Gasdruckfedern
beim Auto - Schrottfried besorgen.- oder den Suchbegriff
zur Suche verwenden. -- Sind nicht teuer die Teile.
- Mit besten Grüßen aus Ostelbien, Andreas Milling



Geteilte Platte



Holzplatte, klar lackiert, in der Mitte geteilt, mit Schanier in der Mitte und hinten (zur Treppe).
Im Boden eine Nut rechts und links am Rand.
Am Ende des Brettes (im Bild links) rechts/Links zwei Rollen, die auf der Nut laufen.
An der Treppe etwas zum Einrasten anbringen (gibts z.B. für Türen).
Nun entweder einen Seilzug anbringen (Seil mit Umlenkrollen), in der Mitte am zweiten Brett, oder Greiflöcher einfräsen.
Da nun die Rolle das meiste Gewicht der Platte trägt und zudem die Platte geteilt ist, muss zum Hochheben nicht mehr so viel Kraft angewendet werden (Gegengewicht entfällt).
Unterhalb der Bretter dann noch an den Enden jeweils Magnete anbringen, so dass die Platten auch Kopfschonend zusammenhaften, wenn sie hochgezogen werden.



Danke an alle!



Vielen herzlichen Dank für die zahlreichen Antworten!

Wir überlegen, ob wir die Stoßdämpferlösung von Herrn Paulsen und Herrn Milling umsetzen, oder die geteilte Klappe von Herrn Wagner.

Wahrscheinlich wäre ein Konstruktion mit Gegengewichten passender für einen Altbau, aber wir haben bereits bei der Treppe gegen unser Motto "Altes erhalten" verstoßen. Die einfacheren Lösungen sehen optisch sicherlich sehr schön aus und passen sehr gut zur Treppe.

Danke nochmal!



Eine Alternative noch



Hallo,
mir ist dann noch eine Idee gekommen.

Geteilte Abdeckung
1. Links eine große Klappe mit Scharnieren an der Wand (bzw. etwas Abstand, z.B. durch Balken an der Wand, damit die Klappe hinterher "schief" steht), die so breit ist, dass man sie bequem hochheben kann ohne an die Treppe zu stoßen.
2. Je nach dann noch verbleibender Kopfhöhe beim runtergehen rechts ein "festes" Endstück aus Holz, oder eines, das man zur Treppe hin hochklappen und dann befestigen kann (Magnet, oder Hacken, oder ...)

Und dann hätte ich noch eine ganz andere Lösung.
(so gesehen, wie wenn man die Treppe runtergehen will)

vorne, Links, Rechts - Auflegerahmen mit "Feststelldelle" (Erklärung folgt) in etwa der Mitte.

Multiplexplatte bei der links und rechts etwa 3-5 cm breite Streifen abgeschnitten sind - bis etwa zur Mitte. Die werden wieder mit Schanieren an den Schnittstellen in der mitte an der Platte befestigt.
Die ganze Platte hat ein Scharnier zur Treppe hin.

Hebt man diese Platte jetzt hoch, klappen die Streifen links und rechts runter und können in der "Feststelldelle" in der Mitte arretiert werden, so dass die Platte Oben bleibt.
Vorteil dieser Lösung - es werden keine Gegengewichte (ok, die Platte ist trotzdem schwer), Feststellhacken oder ähnliches benötigt sondern im unbenutzen Zustand liegt das Ding einfach Plan auf dem Boden.

Sollte das ohne Zeichnung nicht verständlich gewesen sein, kurze PM (private Mail).

Jan