Frage zu einer Betonplatte für einen Kellerabgang ...



Frage zu einer Betonplatte für einen Kellerabgang ...

Morgen zusammen ;)

ich bin gerade dabei, die komplette Rückseite meines Hauses mit einer neuen Terrasse zu versehen. Auf der Rückseite befindet sich auch noch eine Tür in den zweiten Keller.

Diese Tür liegt ca. 50cm tiefer als die spätere Terrasse.
Aktuell habe ich den alten Kellerabgang komplett abgerissen.
Dieser war mit zwei kleinen Mauer aus Ziegel direkt auf den Lehmboden gemauert und dazwischen befand sich vor den Stufen eine kleine Betonplatte vor der Kellertür.

Diesen Abgang will ich nun neu aufbauen. Ich habe nun vor der Kellertür knapp 50cm tief eine Fläche von ca. 1,2*1,2m ausgehoben und bis jetzt mit gut 30cm Schotter (0/32) verfüllt und verdichtet. Darauf will ich eine bewehrte Betonplatte neu erstellen, die als kleiner Vorplatz vor der Kellertüre und gleichzeitig später als Fundemant für die knapp 50cm hohen seitlichen Mauern (als Einfassung für 3 Stufen) dienen soll. Wie dick sollte ich diese Betonplatte ausführen? 10,15,20cm ? ...

Die kleinen Mauern will ich zunächst mit Betonschalsteinen und Bewehrung herstellen. Sie enden dann direkt auf Höhe der Terrasse. Als "Absturtzsicherung" wird dann später, wenn die Terrasse fertig ist, die Mauer durch Mauerblocksteine (von Kann, EHL, Rinn oder sonstwas) nach oben nochmal erhöht und ggf. rechts und links mit einem Geländer versehen.

Hat jemand einen Tipp, ob die geplante Platte hier ausreichend ist und wenn ja, wie stark ich sie ausbilden soll? Folie kommt selbstverständlich unter den Beton und die Mauer werde an den Außenseiten unterhalb der Terrasse auch mit Bitumen gründlich abdichten. Das Ganze ist mit einem Vordach versehen, so dass mir eigentlich kein Regen vor die Türe läuft.

Vielleicht habt ihr ja einen Tipp oder ratet mir zu ganz was anderem ;)

p.s. soll in etwa wie auf dem Bild aussehen (nur in schön ;)) und lediglich mit 3 Stufen) Der Platz zwischen erster Stufe und Tür braucht auch nur 30-40cm groß sein).

Viele Grüße
Sascha





Folgende Dinge kommen mir in den Sinn.
Auch wenns ein Vordach hat, gehört ein Gulli an die tiefste Stelle - man weiss ja nie.
Die Kellertüre bekommt dann wiederum ein kleine Stufe.
Die Anschlüsse zum bestehenden Mauerwerk sind als Dehnungsfuge auszubilden. Wenn der Raum, wo die Tür hinführt, beheizt wird, darf durch den Anschluss die Aussendämmung nicht unterbrochen werden.
Statik sollte bei den Aufbauhöhen kein Problem sein ... 10 cm sind vermutlich genug.

Für das Geländer auf den Seitenmäuerchen kann man gleich die Anker mit eingiessen.

Den Abstand zwischen Tür und unterster Stufe bitte grosszügig bemessen; Türen zu nahe am Fussende der Treppe sind lästig.



danke dir für den Tip ....



.... Die idee mit der Treppe vor der Kellertüre ist in Ordnung, da hast du recht. Das kann ich gleich mit einplanen und macht auf alle Fälle Sinn, damit Wasser nicht gleich durch die Türe läuft ;)

Nur einen Gulli kann ich leider nicht vorsehen. Die Kanalisation liegt leider höher und komplett auf der anderen Seite des Hauses. Ich habe auf der Rückseite keine Chance das Wasser irgendwohin zu transportieren. Auch liegt dieser Kellerabgang wirklich am tiefsten Punkt.

Ich müsste hier dann einen gut 1m tiefen Graben ziehen und mir irgendwo eine Sickergrube anlegen. Und das nur weil es evtl. 1-2 mal im Jahr so stark regnet und sich evtl. ein wenig Wasser auf diesem kleinen Platz sammelt? In 4m Entfernung ist zwar im Heizungskeller noch eine Wasserablauf im Boden, aber dazu müßte ich den kompletten Kellerboden aufstemmen und der ist zum Glück noch in Ordnung und auch schön trocken. Da will ich nichts änern, was noch OK ist ;)

Bis jetzt war an dieser Stelle auch kein Gulli und die alte Bodenplatte hat knappe 40 Jahre gehalten, ohne Folie drunter und nur 5cm stark.

Wegen einem Anschluss der Dämmung brauche ich mir keine sorgen machen, da dieser Keller nicht besonders gedämmt oder beheizt ist. Er besteht aus einer Mischung von Ziegelsteinen im Türbereich und rotem Sandstein im restlichen Sockel/Fundament-Bereich. Dieser war bis jetzt nicht weiter abgedichtet, da wir sehr bindingen Lehmboden haben und das will ich auch so belassen.

Ich habe den Lehmboden im Bereich unter der geplanten Terrasse mit einem ordentlichen Gefälle versehen und immer wieder langenweise verdichtet. Da das bis jetzt so dicht war und wir keine Feuchtigkeitsprobleme im Keller haben, kann man das doch auch bestimmt so lassen. Die zweite Hälfte des Hauses ist allerdings ein Anbau aus 1967. Hier habe ich das Fundament schrittweise freigelegt und mit Bitumen abgedichtet, sowie eine Noppenfolie vorgestellt. Auch dann habe ich den Lehmboden (leicht feucht) lagenweise wieder eingebracht und immer wieder gut verdichtet und mit Gefälle in Richtung Garten versehen. Auf eine Drainage habe ich hier verzichtet, ist aber auch nicht nötig.... war soweit beim ausbuddeln alles OK.

Du meinst also, es wäre besser die beiden Mauer nur mit einer Dehnungfuge zu versehen und nicht durch Mauerwerksanker oder eingeklebte Moniereisen direkt mit dem alten Fundemant neben der Tür zu verbinden? ...

Kann ich die Betonplatte bzw. die vor der Tür geplante Stufe direkt auf das im Türrahmen befindliche Fundament giesen, oder wie mache ich hier den Übergang? Den Abschluss
unten im Türstock bilden aktuell eine Reihe Zieglsteine, die auf dem Sandsteinfundament liegen. Diese waren bisher auch einfach platt mit der alten Beton/Estrichplatte übergossen. Oder muss ich das auch irgendwie trennen ?

Sorry für den vielen Text ;)

Gruß
Sascha