PILZ




Hallo
Ein bekannter hatte ein problem mit einem holzzerstoerenden Pilz , wobei es sich nicht um den echten Hausschwamm handeln soll ,sondern um einen weissen ……?
Er hatte folgenden fehler gemacht.
Einen garagenkeller mit Bauschutt gefuellt (holz, steine ,asbestplatten usw usw.)
In den hohlraeumen ist es dann angefangen zu wachsen . bemerkt hat er ihn , als er im Erdgeschoss oben an einer Wand zum vorschein kam .

PS warum waechst denn in den hohlraeumen ueberhaupt ein pilz ?

Daraufhin wurde der ganze Schutt (knapp 30 tonnen ) ordnungsgemaess endsorgt. eimer fuer eimer .
Hat er selber schuld .
Der ganze freigelegte Keller wurde von einer fachfirma mit dif…M ? behandelt .
Und 1 jahr zur beobachtung leer gelassen.

Dann wurde der keller mit fuellsand befuellt . knapp 40 tonnen .
Wie sieht es denn nun in diesem fall mit einem wiederbefall aus ?
Ohne nahrung kein wachstum ?
Oder wie muss man das verstehen ?
Danke
Mit freundlichen Grüßen
roger



Nahrung, Feuchte usw.



Guten Tag, Nahrung muss natürlich verfügber sein. Das sind Zellulosehaltige Gegenstände wie Holz, Papier usw. von Echtem Hausschwamm ist bekannt, dass er z. B. auch Leder und Kartoffeln nicht verschmäht.
Da es sich um Pilze, nicht um Pflanzen, handelt ist kein Licht erforderlich. der Stoffwechsel fuktioniert wie bei Tieren durch Nahrungsabbau mittels Enzymen und Veratmung.
Da Impliziert, dass Sauerstoff vorhanden sein muss. In der Regel reicht der Sauerstoff auch in verfüllten Kellern oder Baugruben aus. Nur dauernd unter Wasser gelagertes Holz ist hier sicher.
Wichtig zum Holzabbau ist außerdem, dass eine Holzfeuchte über Fasersättigung vorhanden ist. In der Regel also um 28-30 % und mehr. Die Normung sieht deshalb zur Sicherheit bei Stichprobenmessungen den Wert von 20% vor. Da der Echte Hausschwamm in begrenztem Maße fähig ist Wasser von einer Feuchtequelle an das Holz zu transportieren, wurde hier von Dr. Huckfeldt ein Bewuchs ab 21% Holzfeuchte und Holzabbau ab 26,2% Holzfeuchte ermittelt. (BFH Mitteilung Nr. 213).
Fruchtkörper bildet ein holzzerstörender Pilz meist dort, wo etwas Dämmerlicht hinreicht, weil damit aus den Randbedingungen zu erwarten ist, dass die Sporen durch Luftzug weiter verbreitet werden. Sonst hemmt Zugluft das Pilzwachstum eher.
Aus mineralischen Baustoffen und auch Eisen, bezieht der Pilz winzige "Spurenelemente" um seine Stoffwechselprodukte wie z. B. Oxalsäure in Oxalatkristalle umzuwandeln.
Man kann bei Pilzbefall z. B. manchmal angelöste Mineralwolle erkennen.
Prinzipiell muss also natürlich Nahrung vorhanden sein, weiterhin muss eine oder mehrere Feuchtequellen vorhanden sein. Achtung: Feuchtequellen können auch durch Tauwasser gegeben sein.
Eine Sanierung steht und fällt also mit dem Abschalten der Feuchtequelle, bzw. wenn das nicht sicher gewährleistet ist, verzicht auf Holz und andere organische werkstoffe, wie Papier (z. B. Tapete) Stroh usw. im Sicherheitsbereich.
Mit freundlichen Grüßen Ulrich Arnold





danke
dann ist es ja geklaert.
und er brauch sich keine sorgen mehr machen , da jakeinerlei Holz mehr vorhanden war nach aufschuettung.
vielen dank
mfg
roger