Pfosten entfernen in unsichtbarem Fachwerk

12.05.2017


Hallo Community,

In meinem Haus, Bj 1910, möchte ich die Wand zwischen Wohn und Esszimmer im Erdgeschoss öffnen.

Die Wand ist eine unsichtbare Fachwerkkonstruktion mit einem Vertikalstab, Streben befinden sich keine in der Wand.In der Wand befindet sich eine Tür, der Vertikalstab dient als eine der beiden Laibungen. der Türsturz ist in den Vertikalstab eingekerbt gelagert. Die Fachwerkfüllung besteht aus Porenbeton.

Im ersten OG verläuft eine Wand parallel über besagte Wand.

Den Vertikalstab habe ich freigelegt, das Eichenholz ist von der Substanz her in einem gutem Zustand, trotz Porenbeton. Leider aber sehr unansehnlich da auf beiden Seiten eingekerbt.

Mein Vorhaben ist folgendes, ich möchte den Pfosten entfernen, dafür zwei neue Einsetzen.

Momentan hat die Wand eine Länge von 3700 mit einem Pfosten bei 2500. Die neuen Pfosten sollen bei ca. 500 und 2800 verbaut werden.
Da sie unsichtbar werden will ich auf Zapfen verzichten und mit Winkeln kraftschlüssig an den Gurten verbinden.

Die Feldweiten würden sich nicht vergrössern, sondern sich nur verschieben.

Hat jemand von Euch Erfahrungen mit solch einem Unterfangen?

LG Heiko



Trennwand



Da hat sich schon mal jemand an der Wand versucht und sich gesagt ein Pfosten reicht auch um die Wand oben abzufangen solange ich maure.
Jetzt verändern Sie das System noch einmal.
Ob das funktioniert oder nicht kann ich Ihnen- ohne Kenntnis der Gesamtlage auch im OG- nicht sagen. Kann gut gehen, muß aber nicht.
Sie können sich jemand ins Haus holen der davon Ahnung hat und sich Ihr Vorhaben schriftlich! bestätigen lassen. Das verlangen auch die Landesbauordnungen.
Sie können sich das Geld fürs Honorar auch sparen und für den hl. Obius* eine Kerze stiften. Ist billiger.

*Der heilige Obius ist Schutzpatron der Heimwerker und Namensgeber einer bekannten Baumarktkette.




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