Seltsame Pforte

02.10.2020 Christof

Seltsame Pforte


ich darf mich kurt vorstellen: Ich saniere gerade ein altes Bauernhaus aus dem Jahr 1764. Es entstand mit 19 anderen Häusern in sehr ähnlicher Bauweise nach dem großen Stadtbrand.

Im ersten Stock fand sich vorgestern mitten in einer Innenwand eine Art Gewände aus behauenen Steinen. Es sieht aus wie eine kleine Pforte, oder ein barockes Fenstergewände. Es ist 117 cm Hoch und 74cm breit.

Was ist das? Eine Öffnung für eine Feuerstätte? Separater Zugang für Hobbits?

Dankbar für alle Anregungen,

Christof.



Das könnte



z.B. ein ehemaliges Fenstergewand sein, das man - einfach eben weil es da war - nach Rückbau aus einer Außenwand im Innern verbaut hat, um Steine zu sparen. Generell wurden ja oft Altbauteile neu verbaut. Was das angeht waren wir früher meist "fortschrittlicher" im Receyceln als heute.

Im Außenbereich wurden derartige Öffnungen links oder rechts neben Scheunentoren aber auch oft als Hundepforten eingebaut. Sie wurden verbaut damit der Hof- und Wachhhund auch bei geschlossene, Hoftor nach draußen konnte.

Ist es ein Stadt- oder Landhaus?



Seltsame Pforte



Vielen Dank für die Überlegungen. Das ist zumindest möglich. Allerdings ist es so, dass überall sonst im Haus, die Wände mit Staken und Lehm aufgebaut sind, nuri in diesem einen Gefach ist es anders. Ich glaube Staken und Lehm wären sie schneller fertig gewesen, als mit diesem Gewände. Aber weiß.

Unmittelbar neben diesem Gefach ging mal ein Schornstein durch das Haus. Vielleicht war es auch die Tür einer Räucherkammer.

Land- oder Stadthaus? Es steht zwar in einer Stadt, aber faktisch war dieses und alle anderen Häuser Bauernhäuser und als solche auch angelegt.

Viele Grüße, Christof.




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