Türumbau




hier kommt eine Frage an die Tischlerfraktion

Auf dem Bild ist die Zwischentür zu sehen, um die es geht. Sie soll erhalten bleiben (findet der Denkmalschutz auch), muss aber an eine andere Stelle, weil hier der Kachelofen den Platz braucht (Zug re auf dem Bild). Wahrscheinlich würde die Tür von der Nähe zum Ofen auch nicht gerade besser.

Mein Vorschlag bei der gestrigen Begehung war, die 'Problemtür' im Zuge der Wiederherstellung des Großen Tores (im Hintergrund, geplant ist ein mehrflügeliges Holztor mit kleinen Rautenfenstern) als zurückgesetzte Innentür zu verwenden. Wenn das Holztor aber offen ist, was wohl meist so sein wird, wird die 'Problemtür' natürlich flugs zur Außentür. Der Archi meint, dass die Tür hierfür nicht geeignet sei (Stabilität, Dichtigkeit und Dämmung), das stimmt natürlich.

Also meine Frage: Kann man die Tür so umbauen, dass sie für diesen Zweck geeignet ist. Ich habe -auch hier im Forum- gelesen, dass man das z.B. mit alten Fenstern machen kann.

Dank und Gruß

Götz

ich schiebe gleich noch ein paar Details nach





hier noch ein detail





und noch eins



Eine Windfangtür --



-- ist eine Windfangtür und keine Außentür und kann auch nicht dazu umgemodelt werden.
-
Mein Vorschlag : Zwischen dem geplanten Tor und der
schönen alten Windfangtür eine Ganzglastür(Anlage) einbauen, damit
dadurch eine Pufferzone entsteht.
-
Grüße, A. Milling





wie gesagt, die Tür muss da wo sie ist weg und drei Türen in Folge an die Stirnseite der Diele kann ich mir auch nicht recht vorstellen.
Dann bleibt eigentlich nur die Lösung die Tür dahin zu setzen, von wo das erste Foto aufgenommen wurde (Durchgang siehe Foto).
Sinnvoll wäre das auch, das Oberlicht könnte aber nur durch eine Kunstgriff untergebracht werden (eine Art verglaster Wanddurchbruch zum Flur im OG. Die Höhe des Fußbodens kann man an der Höhe des Podestes der Treppe re. erkennen).

So richtig überzeugend ist das aber auch nicht und ob das mit den Kopfstreben im Durchgang passt....? Ich glaub's nicht, jedenfalls nicht ohne größere Verrenkungen. Gemessen hab ich aber noch nicht. Auf jeden Fall würde die Tür irgendwie in Einzelteile zerfallen.

Wahrscheinlich braucht's noch eine ganz andere Lösung.

Gruß

G. Ehlerding



Richtig !!! ---



--- Wenn diese Windfangtür als eine Außentür eingebaut werden würde, zerfiele sie binnen kürzester Frist durch Bewitterung in ihre Einzelteile. - Bitte einen weichen Hammer kaufen und den Gedanken ganz schnell damit aus dem Kopf schlagen. - ENDE meiner Durchsage zu diesem Thema. -
Grüße, A. Milling





Schade,schlechte Nachricht.
Trotzdem Danke.

Ende und aus.



Türumbau



Hallo Götz,
erst mal Gratulation zu dieser traumhaften Tür.
Zu den Gedanken des Um- oder Rückbaus der Türe schließe ich mich meinen Vorrednern (und Archi) an. Es scheint sehr schwierig zumindest aber ein sehr hoher Aufwand zu werden diese Türe ohne Schäden an Gläsern, Holz etc. auszubauen und an anderer Stelle wieder zu errichten.
Muß die Türe wirklich zwingend weg? Sie hatte an ihrer Stelle auch eine Funktion zu erfüllen (Vermeidung Kamineffekt Treppenhaus, o.ä.). Die Türe passt auch insgesamt zum erscheinungsbild Flur.
Die Frage die ich mir stellen würde ist: welche Mögichkeit gibt es, den Ofenbau und den Standort der Türe zu verbinden.
Hast Du schon mal mit dem Ofenbauer gesprochen?
Vielleicht hat er eine Idee, die Gestaltung des Ofens mit der Nutzung der Türe zu verbinden. Ich denke ein guter Ofenbauer hat das drauf und Du würdest Dir viel Zeit und evtl. Ärger verhindern. Wie gesagt, ich bin jetzt nicht der Fachmann für Öfen oder Tischlerei, aber ich habe unzählige Türen restauriert und es geht selten ohne Schäden und dann geht die Suche nach Gläsern, Fachleuten usw erst richtig los. Dazu kommt u.U., dass sie dann am neuen Standort vielleicht nicht so "richtig" zur Geltung kommt.
Vielleicht gehts auch so.
Grüße aus Unterfranken
Günter





Hallo Günter,

ja, das sind alle gewichtige Argumente und eigentlich ist die Tür an dieser Stelle auch sinnvoll, obwohl es ein bisschen düster ist.
(Auf der Zeichnung vom EG genau in der Mitte, der Grundriss ist bei meinen Bildern)

Wenn nur das Problem mit dem Ofen nicht wäre. Die beiden angrenzenden Räume (Küche und Waschküche, je nach Wandbeschaffenheit ggf. auch ein Stück vom Stall) sollen zusammengefasst werden, da Wäre ein Kachelofen zentral und ganz in der Nähe der Züge schon ideal. Wir sind noch am Anfang der Planung, so dass sich auch noch vieles ändern kann.
Ein Ofenbauer wird gerade gesucht.

nebenbei, wenn hier schon jemand ist der Türen restauriert:
Die Farbe (eigentlich sind's vorne und hinten verschiedene Farben) gefällt mir nicht wirklich und vermittelt einen eher bedrückenden Eindruck.
Einfach anders lackieren oder Farbe runter (geht das überhaupt) sehen wie der Untergrund ist und dann mt einer geeigneten Lasur behandeln? Die zweite version wär mir lieber.

Gruß Götz



Ofen - Tür



Hi Götz, das glaube ich erst mal.
Viele Gedanken, Fragen...
Vielleicht ist ein schöner gemeauerter Lehmofen das richtige für Dich. Schau Dich doch mal hier im Forum um. Hier gibt es unglaublich kreative Menschen - Handwerker, die sich in solchen Belangen auskennen und Dir auch umfassend Rat geben können. Nichts gegen Deinen Archi (kenne ihn ja nicht), habe aber selbst die Erfahrung gemacht, wenn Sie nicht oft in Altbauten zu tun haben, kanns verzwickt oder zu Normiert werden. Jede Kreative Frage bringt sie in spontanen Antwort-Zwang, oft nicht reichlich überlegt und schon gar nicht passend zu ALTBAU. Das merkt man häufig erst hinterher:-(
Zu den Türen:
Nun ich würde die Farbe drann lassen. Sieht aus der Ferne alles noch relativ gut aus, bzw. könnte mit relativ geringem Aufwand zum Streichen hergerichtet werden.
Ein Entfernen der Farbe (meist mit Heißluftföhn, anschließen Abbeizer) birgt die große Gefahr, die Gläser zu vernichten, oder Du mußt sie raus "nehmen" und wieder einsetzen, was wiederum in einem nicht so günstigen Kosten-Nutzen Verhältnis steht. Aus der Ferne sieht es so aus, als dass Du lediglich anschleifen mußt und dann kannst Du Farben-Lasuren nehmen, die dann zur geplanten Raumfarbgestaltung passen können. Auch dazu findest Du hier kompetente Personen, die nicht nur Material verkaufen und gut ist...
Also: Entscheidung wie die Räume (Die Treppe bitte nicht vergessen) farblich gestaltet werden treffen (eine dunkle Tür in hellen Räumen kann ein schöner Blickfang sein), Tür so lassen, anschleifen, überlegen ob Du die Türe nicht sogar zweifarbig streichst (bietet sich evtl. durch die Abhebungen und Kasetten an) Farbe aussuchen und viel Spass am Ergebniss.
Bitte Foto wenn fertig nicht vergessen. Viel Spass, Erfolg und Grüße aus Würzburg und Umgebung
Günter





Hallo Günther,

es finde es spannend sich mit anderen interssierten auzutauschen, zunächt einmal Dank dafür.

Ich glaube, dass wir eigentlich schon ganz gut aufgestellt sind, obwohl jede neue Idee hilft, auch wenn man sie schließlich nicht verfolgt.

Der Archi ist gelernter Zimmermann, ist ein angenehmer Zeitgenosse und macht Sachen wie diese: http://www.enno-reinstorf.de/images/wrede_gross.jpg
(ich hoffe das darf man hier verlinken).

Handwerkliche Ofenbauer gibts mehrere in der Gegend, da ist das letzte Wort aber noch nicht gesprochen und den Denkmalschützer würde ich sicher auch noch ein zweites mal 'reinlassen.

Zur Tür: 2-farbig hätte ich auch gemacht. Ich denke, dass ich damnächst an einer unsichtbaren Stelle dem Anstrich mal auf den Grund gehen werde und dann überlege wie's weiter geht. Schleifen mit und ohne Maschine ist auch nicht risikolos insbesondere an den Kittfugen und chemisch entlacken ist eigentlich igitt.

Zur Treppe (siehe Bild): die wird tatsächlich im oberen Anteil ausgetauscht und eine Etage höher eingebaut, weil sie von der Steigung und Geometrie dort eigentlich viel besser passt, zudem ist dort jetzt nur ein Provisorium.
Eigentlich gehört die Treppe historisch auch gar nicht an diese Stelle (siehe Ausschnitt in der Decke), sie ist extrem steil und hat oben ein viel zu großes Podest. Außerdem ist sie unten umgebaut und gestückelt.
Wahrscheinlich ist das Haus etwa 1910-1920 innen umgestaltet worden, als durch Ein-Heirat anderer Raumbedarf entstanden ist.

Erfolge werde ich melden, kann aber noch eine ganze Weile dauern weil die Vorbesitzerin noch nicht ausgezogen ist.



Hallo GEhlerding,



wenn der Ofen an den PLatz oder in die Nähe der Tür rücken soll, was willst du dann mit dem Ding?.
DerOfen heizt dann anscheinend das Treppenhaus ein Stück weit mit und auch die oberen Zimmer, was ja auch nicht schlimm ist, wenn es üerall etwas wärmer ist.

Ich würde sie ganz heraus nehmen. In der Nähe des Ofens wird sich selbst die alte trockene Tür noch ganz schön verziehen (ich spreche aus Erfahrung) und nutzt da dann auch nichts.

Gruß J. Simon



@Joachim Simon



das war ja mein ursprünglicher Gedanke, dass die Tür in unmittelbarer Nähe zum Grundofen nicht besser werden wird und auch nicht wenn im hinteren Teil der Diele an Fußboden und Wänden gearbeitet wird.
Beim Umsetzen wird sie aber wohl auch leiden und einen idealen Platz dafür gibt's auch (noch?) nicht.

Ganz 'rausschmeißen will und darf sie aber nicht.

also: weiter gut nachdenken.....

Gruß G.Ehlerding



Hallo Götz



deine Argumentation ist zwiespältig. Erst willst du sie nach vorne umsetzen, dann sagst du, sie darf nicht raus. Wie denn nu??
Meine Hütte steht auch unter Einzeldenkmalschutz, da hat aber keiner gesagt, was ich drinnen drin lassen muss und was nicht.

Wenn dich die Tür stört, bau sie aus und hebe sie auf, habe ich mit mehreren Türen auch gemacht und wenn du weißt, was du damit anfangen willst, bau sie halt woanders ein. Aber ich würde meine Planung nicht von so einer einzigen Tür abhängig machen.

Gruß
Joachim Simon



Anderer Raumbedarf



ist gut... bei meinen Verwandten in der Altmark wurde 1937 bei der Einheirat die Treppe wo anders hingesetzt, der Familiensaga nach einfach nur, weil für die neue Frau was gebaut werden mußte, basta! Vorher gab es eine vermutlich relativ steile einmal gewinkelte Treppe direkt in der Diele ins Zentrum des OG. Jetzt gibt es eine halsbrecherisch steile gerade Hühnerleiter im hintersten Winkel.

Zum Ofen: wäre der an der Stelle des derzeitigen Waschofens nicht viel besser aufgehoben als in der Diele? Damit wäre das Türproblem auf einen Schlag gelöst!



@ Joachim Simon



ja, so isses eben.

wie Du siehst, lese ich eure Antworten, ändere manchmal meine Meinung und bin mir aber jetzt auch noch nicht sicher, was ich machen werde.

Wenn ich das alles schon wüsste hätte ich ja gar nicht gefragt, das ist eben das Problem!

Ich fasse mal zusammen:

- Umbauen geht nicht
- Ausbauen ist ein Risiko
- Entlacken ist ein Risiko
- da stehen lassen, wo sie ist, ist ein Risiko
- Den Grundofen wo ander hin, macht auch keine Sinn
- der Denkmalschutz möchte nicht nur über die Farbgebung von Tür und Treppe informiert werden, sondern auch über das Muster der vorgesehen Zement-Fliesen. Wenn ich das rehbraune Ding auf dem Dachboden verpacke und einen schönen Kachelofen bauen lasse, den ich später wieder rückbauen muss ist das ja auch nicht der Hit.

Außerdem: ich möchte die Tür sehen.

also: ich habe noch keine gute Idee.

Im Moment denke ich darüber nach ob das Hoftor anders gestaltet werden kann und das rehbraune ding doch als Windfang in Frage kommt.
Mal sehen

späte Grüße

Götz



Aber



wieso soll der Ofen unbedingt in die Diele und nicht in den zu heizenden Raum Küche/Waschküche? Dort ist er gleich nah an den Zügen, ist dort wo die Wärme gebraucht wird und stilmäßig paßt er in den Wohnraum auch besser, Öfen in Vorräumen sind mir eigentlich historisch keine bekannt (von außen beheizbare Kachelöfen zähle ich da bewußt nicht mit, der dekorative und überwiegend heiße Teil steht ja trotzdem im Zimmer).



@ Kellergassenkatze



Ich skizziere mal meine Idealvorstellung:

der Ofen soll nicht in der Diele stehen, sondern in der neuen Küche (ehemals Waschküche/Küche, das wird unser neuer Mittelpunkt), er soll aber die Wand zur Diele durchbrechen (das geht) und von beiden Seiten zu beschicken sein (das geht auch). Pellet Modul für den Dauerbetrieb (gibt es), Silo im alten Zwischenboden über dem alten Stall (210/190 cm Höhe, geht auch).

Die Diele links im Grundriss bekommt einen Boden aus Zementfliesen (wenn nötig auch Fußbodenheizung, hängt vom Heizungskontzept ab), das Tor muss rekonstruiert werden. Entweder massiv mit zurückgesetzter Haustür oder mit mehr Glas und dem vielzitierten Windfang.

Zusammenfassung von Kammer/Kammer ( im Süden/unten im Grundriss, + 75 cm über Fußboden der Diele wegen Keller), Öffnung der Fächer zur Diele, damit könnte der Ofen auch für diese Räume reichen.

Abtrennung vom Anteil rechts im Grundriss: Kammer, Kammer, Stube, Dusche und anteiliger Flur für die Oma, eigener Eingang, ebenerdig (wichtig).

Dann muss noch ein Duschbad / Klo in's Erdgeschoss, damit die Oma nicht immer die Gäste auf Klo lassen muss.

so, .....

und jetzt kommt die rehbraune Tür!

Vielen Dank für Euer Interesse und Eure Vorschläge,

Ich muss jetzt in's Bett

liebe Grüße

Götz