altes Parkett neu verlegen

01.05.2008



Hallo,
bräuchte mal Eure Hilfe. Ich habe einen alten Eichenparkett gerettet (400x95x22). Leider sind die Eichenstäbe, von den Bauarbeitern beim Rausriss ziemlich ramponiert worden. Nun habe ich mir die Stäbe rausgesucht, die auf der Trittfläche noch ok sind, jedoch ist leider bei den meisten die Nut komplett zerstört. Nun möchte ich diese Stäbe bei mir auf einem Estrichboden wieder als Fischgrätparkett verlegen. Ist dies möglich und wie soll ich es anstellen?
Anbei ein Foto der Rückseite der Stäbe.





Mit der verbliebenen Menge bekommen sie sicherlich nur einen Teilbereich verlegt, oder?
Oder wurde das Parkett woanders geborgen und Sie wollen es nun in Ihrem Haus verlegen?
Wie stark ist denn das Holz an der genuteten Seite beschädigt?
Evtl. können Sie diese Seiten noch einmal besäumen und nachnuten. Dann stimmen die Proportionen zwar nicht mehr ganz, evtl. ist es aber dann immer noch ganz stimmig. Wenn Sie mehrere Bretter aneinander setzen, schließen diese völlig oder sind viele Fehlstellen sichtbar? Evtl. können Sie auf ein Nacharbeiten verzichten und Sie bekommen das Parkett mit beschädigter Nut und Feder verklebt. Sie könnten das gesamte Parkett aber auch nachschneiden und ohne N+F verkleben. Die Bretter sollten dann maßhaltig sein, das Verlegen sollte mit Bedacht ausgeführt werden.
Mit freundlichen Grüßen
Bernd Kibies



Der Aufwand...



...steht in keinem Verhältnis zum Nutzen. Lesen Sie nur weiter, wenn Sie das akzeptieren:-)

Die Stäbe sollten in Stärke, Breite und Länge auf das gleiche Maß gebracht werden, und dann mit einem Elastickleber auf den hoffentlich planebenen (Höhendifferenzen gleich bzw. kleiner als 2mm) Estrich verlegt werden. Ggf. muß der Estrich noch angeschliffen werden.

Da die Unterseiten recht bescheiden aussehen, würde ich etwas reichlicher abhobeln.

Grüße

Thomas





vorab, danke für die Tipps.
Das Parkett wurde woanders geborgen und ich möchte nun einen Raum mit 12 qm damit verlegen. Die Nut ist nur an der Unterseite gebrochen, die Oberfläche ist gut erhalten und die Seiten in der oberen Hälfte sind auch ok. Mir geht es nun darum, welche Verlegetechnik ich verwenden soll, nageln oder Kleben und was ich beachten muss. Des Weiteren ist mir noch nicht klar ob ich irgendwas bzgl. Trittschall beachten muss.
@Thomas: sofern ich klebe, welchen Elastickleber soll ich nehmen, oder ist das egal und mit welcher Zahnung arbeite ich am besten beim auftragen? Habe hier im Forum mal gelesen, das man Eichenparkett am besten nagelt, damit der Boden noch arbeiten kann. Ist das bei so einem alten Parkett auch zu beachten?



Hallo,



ich bin davon ausgegangen, daß der Estrich gegeben ist. Somit wird es an der Aufbauhöhe für eine Lattung+Unterdielung vermutlich fehlen. Wenn die Nut im Wesentlichen hinüber ist, fehlt für das Nageln ja auch die Substanz.

Soweit keine Fußbodenheizung in's Spiel kommt, tut es auch ein preiswerterer Kleber. Wir arbeiten z.B. gern mit PARAT ELASTIC von Hinterseer. DEr Kleberhersteller gibt immer auch die Zahnung vor.

Grüße

Thomas