Parkett, verlegen, Fuge

03.10.2016 Skylite



Hallo liebe Fachleute,

ich hoffe das ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt. In meiner Wohnung will ich Parkett verlegen. Die Wohnung ist im Altbau und hat cirka 130 QM. Unter dem Parkett habe ich Schallschutzplatten Verlegen lassen, da ich möchte das die Nachbarn unter mir Ruhe haben. Die bestehen aus mit QuarzSand gefülltem Pappkarton (Phonestar). Das Parkett ist Esche Landhausdiele von Admonter, cirka 2 Meter lang und Klickparkett. Das soll dann schwimmend verlegt werden. Für mich stellen sich nun ein paar Fragen auf die ich bisher merkwürdigerweise von verschiedenen Fachlauten (Parkettverleger) sich jeweils widersprechende Antworten erhalten habe.


Erste Frage: Verlegerichtung:

Im Anhang habt ihr einen Grundriss der Wohnung und ausgehend vom Wohnzimmer das länglich geschnitten ist und cirka 11.20 Meter lang und 5 Meter breit, die Fenster auf der längsseite vorne will ich das Parkett dann auch in die anderen Zimmer verlegen. Soll ich das Parkett also zu den Fenstern hin legen und den langen Raum daher breiter wirken lassen und auch den Lichteinfall damit vorteilhaft auf das Parkett werfen lassen oder längs und damit die natürliche Raumlänge betonen?

Zweite Frage: Fugen

Das nächste Problem wäre dann nämlich die Frage ob ich eine Fuge mitten im Wohnzimmer brauche. Bei Verlegung längs heißt es 10 Meter gingen Fugenfrei, bei Verlegung zum Fenster hin laß ich etwas von 7-8 Metern. Bin ich somit dann nicht gezwungen längs zu legen wenn ich eine Fuge im Raum vermeiden will?

Kann ich es riskieren wenn 10 Meter problemlos fugenfrei verlegt werden können, es auch bis auf 11.20 zu wagen? Eine Fuge im Raum will ich definitiv vermeiden. Ich habe da schon alles mögliche gehört, die einen sagen die Fuge müsse sein und niemand würde das heute anders machen, während mir in zwei Fachladen eindeutig versichert wurde das wäre nicht nötig da es ja Fertigparkett ist und das ist Querverleimt und dehnt sich kaum bis gar nicht aus...

Ja was tun?


Dritte Frage: Schallschutz

Durch die Schallschutzplatten ist das Parkett entkoppelt und der Schall wird recht gut geschluckt. Mit den Leisten jedoch wird das Parkett mit der Wand verbunden und somit der Schall über die Wand weitergetragen.


Bisher konnte mir niemand sagen wie man das sinnvoll vermeiden kann... Habt ihr eine Idee?

Für die Fugen soll Kork ja ganz hübsch sein, habe aber gehört das geht nur bei verklebten Parkett. Bin ich jetzt auf die super hübschen Metallfugen angewiesen? Die müssen ja soweit ich weiß dann an jeder Türe angebracht werden da ich nicht durchgängig verlegen kann?

Wenn ihr mir irgendwie weiterhelfen könnt wäre ich euch super dankbar, im Moment bin ich etwas ratlos...


Danke
:)



Kompetenter Parkettfachmann



Ich kann jetzt nur auf Kompetenz bauen und die diesen Fachmann wärmstens empfehlen.

http://www.parkett-procopius.de/

FG Udo





Irgendjemand eine Idee?
:(





Fachfirma suchen und ausführen lassen....dann hat man auch die Gewährleistung und DIE das Problem, wenn es nicht funktioniert.
Wir haben einen ähnlich großen Raum und fugenlos, schwimmend allerdings noch kein Klickverfahren, mit Verlegerichtung zum Fenster verlegt.
Inzwischen haben wir vieeele Fugen an vielen verschiedenen Stellen. Wir haben es selbst gemacht und würden das bei einem so großen Raum nicht noch einmal machen.
Fachman ins Boot holen, der schon sehr lange am Markt ist - in Berlin ja kein Problem - und dann auf seinen Rat hören.
Bei uns sind es die im Estrich liegenden Heizungsrohre, die den Boden unterschiedlich erwärmen und dann zusammen mit den natürlichen Schwankungen der Luftfeuchtigkeit für jahreszeitlich unterschiedlich große Bewegungen im Naturmaterial Holz sorgen.