Altes Eichenparkett - neuer Abschluss

06.08.2011



Hallo,
ich mal wieder mit unserem alten Haus und neuer Frage.
Unser Haus besitzt ein Wohnzimmer mit altem Eichenholzparkett im Fischgrätmuster. Vor einiger Zeit wurde ein neuer Ofen gesetzt und hierfür (leider, leider) ein Teil des Parketts drumherum ausgesägt und Estrich aufgegossen. Danach sollte gefliest werden, was nier erfolgt ist.
Nun haben wir uns überlegt, dass wir doch lieber wieder an das Parkett "anstückeln" lassen wolen und den Estrich abtragen lassen u. einen "Kranz" um den Ofen legen lassen. So dass es harmonisch aussieht und auch zur historischen Optik passt. Wir möchten das von einem Bodenleger machen lassen. Da ich aber ungern unvorbereitet bin, frage ich nun Euch, was gibt es da für Legemuster?
Hat jemand eine Idee? Einen Vorschlag wie sowas aussehen könnte? (Das Haus ist stammt von 1900)

LG, Johanna



was für die Augen



Hallo

machen Sie mal ein oder zwei Fotos von der Situation
dann kann man mehr damit anfangen

FK



Fotos



So, jetzt hab ich's endlich mal mit den Fotos auf die Reihe bekommen.
Es ist jetzt auch so, dass, anders als angenommen, die Ausschnitte nicht rund um den Ofen laufen, sondern nur 2 Dreiecke sind (s. Fotos). Darum hatten wir nun Idee, dass man das Parkett einfach "reparieren" lässt, also wieder an das alte Parkett anstückelt.
Lt. Bodenleger ist das aber nicht möglich, da die Eichenparkettstücke heute andere Maße haben. Darum möchte er die Stücke einfach längs nebeneinander einfügen. Quasi ganz ohne Muster. Das stelle ich mir nun aber alles andere als hübsch vor. Eher wie ein Stückwerk.

Hat noch jemand eine andere Idee??



Alles



geht... nur manches ist mehr Arbeit.

Wir haben Fischgrätparkett ohne Vorkenntnisse als Heimwerker verlegt, nur durch sorgfältiges Studium des alten Bodens beim Zerlegen und ein paar Stunden einem Profi über die Schulter schauen.

Passende Stäbe kann man sich durchaus annehmbar aus größeren anfertigen, bei so kleinen Mengen auch mit vertretbarem Aufwand. Wir haben dazu eine Tischkreissäge (von Hofer, österreichischer Aldi-Ableger) und eine Oberfräse mit passendem Nutfräser verwendet, eingespannt in so einen "Werk- und Spanntisch" wie sie immer wieder in Sonderangeboten auftauchen. Dort haben wir die Fräse so eingespannt, daß der Fräser waagrecht liegt und die Höhe genau zur vorhandenen Nut paßt.

Wenn die Höhe von Nut und Feder übereinstimmt, kann man alte Parkettstäbe einfach auf der Nutseite mit der Kreissäge zuschneiden und eine neue Nut fräsen. Wenn nicht muß man die Feder wegschneiden und mit loser Feder (z.B. Streifen aus 5mm Sperrholz) arbeiten.