Paneele gegen Profilholz an der Decke

27.08.2008



Suche Argumente für/gegen das eine oder andere. Wichtig ist vielleicht noch zu wissen: Raumlänge zwischen 3,40 und 4,15 mit Unterkonstruktion zum befestigen ca. alle 50 cm.

Paneele:
- MDF-Kern mit Nut/Feder und Klammern zum befestigen
- div. Oberflächen aus Papier oder Echtholz
- feste Längen, bei vielem Firmen muss man bei obiger Länge stückeln
Profilholz:
- Vollholz aus Fichte oder Kiefer, mit Nut/Feder und Klammern zum befestigen,
- Oberfläche behandelt (hell gebeizt)
- kann in einem Stück über die ganze Länge geliefert werden

? was an der Verarbeitung besser/schlechter
? was verzieht sich eher auf lange Sicht
? wo besseres Preis-Leistungs-Verhältnis bei gleichem m²-Preis (z.B. 20-30 EUR)



Was das Herz begehrt



Es gibt Decorpaneele und auch Paneele mit Echtholzfunier bis über 5m Länge am Stück, Von verziehen her sind Paneelen besser wie Profilbretter und auch von Quell und Schwind verhalten. Echtholz Paneele und Profilbretter können sich etwas mehr verfärben wie Decore.
Aber mann muß immer abwägen wo es verbaut werden soll und wie die Ansichten des Bauherrn sind. Profilbretter sind meist viel Astiger als Panelle wo aber dann wieder der Geschmach entscheidet. das Quellen und Schwinden ist aber auch in den meisten Fällen zu vernachlässigen da mann das bei Profilbrettern sowieso kaum wahrnimmt
Preislich liegen hochwertige Paneele bei ca.30Euro und günstigere Qualität knapp unter 20Euro, Profilholz kann da noch günstiger liegen.
Ob Profilholz oder Paneele ist von der Sache her egal hauptsache ist, das mann sich damit wohlfühlt

viel Spaß beim entscheiden
Gruß aus dem Vogtland

In diesem Schlafzimmer hätte schon rein Optisch keine Paneele gesehen (Praktisch auch völliger Schwachsin)



Wenn Sie mir...



...beantworten, ob bei Butter oder Margarine das Preis-Leistungsverhältnis besser ist, beantworte ich gern Ihre Frage Nr.3

Verziehen wird sich weder das eine, noch das andere, wenn fachgerecht befestigt und mit der richtigen Feuchte eingebaut.

Ansonsten: Das eine ist klebergebundener Pressmüll, mit holzmaserungsimitierendem Papier beklebt (oder einem hauchdünnen Furnierchen), in der Entsorgung in einigen Jahren vermutlich als Sondermüll eingestuft, bis dahin möglicherweise nach dem Kleber müffelnd und diffusionsdicht. Wer garantiert im übrigen, daß da nicht auch holzschutzmittelbelastetes Altholz eine 2. Chance bekommen hat? Rein gesetzlich wäre das nicht möglich, aber praktisch?

Das andere ist ein dauerhafter Naturbaustoff mit allen positiven Eigenschaften des Materials Holz.

Grüße

Thomas