....hilfe, wer ist (war) auch betroffen - Elektroosmose ?

20.03.2005



hallo, ich habe einen feuchten Keller, der zu nicht's zu gebrauchen ist-alles verrottet. Jetzt kam ich durch Zufall an eine Firma, die auf elektroosmotischem Gebiet (o.Ä) die Wände ohne großen Aufwand (nur ne Steckdose) Entfeuchten will. Ich glaub das nicht ganz, da das alles über Rundfunk passieren soll. Hat jemand eigene Erfahrungen mit diesen Methoden - geht das allles mit rechten Dingen zu ?
Es gibt glaube ich auch Geräte ohne Strom, die arbeiten mit Erdmagnetismus oder so was.
Gruß
Peter



Zauberkästchen



Lieber Peter

Ich habe es inzwischen aufgegeben, anderer Leute und besonders die Anbieter die mit diesen Geräten Geschäfte machen, mit aller Kraft von der Sinnlosigkeit des Einsatzes dieser Verfahren überzeugen zu wollen.

Wie heißt es so schön:
"Wo das Wissen aufhört - beginnt der Glauben" (und mit dem ist, wie allgemein bekannt, besonders gut Geschäft zu machen,)

Nun ich kann dich nur wie alle meine seriösen Kollegen warnen:
Lass dir nicht das Geld aus der Tasche ziehen !

Das Internet bietet reichlich Gelegenheit zur wirklich fundierten Information. Hier warnen alle seriösen wissenschaftliche Untersuchungen. Du kannst auch alte Beiträge zu dem Thema in Fachwerk.de mit dem Thema "Zauberkästchen" und "Elektroosmose" verfolgen.

Also halte dich an die bewährten Abdichtungs- und Trocknungstechniken die haben sich bei korrekter Ausführung seit Jahrzehnten bewährt. (Wenn du mit der Maus auf das rechte Bild gehst, findest du eine Anlaufadresse in Form eines seriösen Fachverbandes, deren Mitglieder ihr Handwerk verstehen)

Gruß

Lutz Parisek



Alles klar.



Ironie-Mode on:
Also Lutz vertreibt den Braunen Kellerschwamm durch Hand auflegen und ich kann holzschädigende Insekten auspendeln - garantiert!
Ironie-Mode off.
Habe gerade eben noch einen Fall entdeckt unter:
http://www.bau.de/forum/schaden/3235.htm
Grüße aus Leipzig von



Reingelegt



Hallo Peter

Wäre schön wenn du die Erfahrung, die deine Schwiegermutter mit diesen Zauberkästchen gemacht hat, einfach kurz schildern könntest.
Ich hoffe immer noch, dass dann auch Community Mitglieder die diese Kistchen empfehlen endlich einmal innehalten und sich besinnen.

Gruß

Lutz



Einschränkung



Die Zauberkästen funktionieren nur, wenn man 100% Strom aus Wind- oder Wasserenergie nutzt ;-))

Braucht noch jemand ein Kaninchen für den schwarzen Zylinder?

Grüße aus BS

Bernd



Es ist nicht nur Spass, wenn diese sogenannten Trtockenlegerfirmen oft alten Leuten ......



(aber auch so mancher Behörde) das Geld aus den Taschen ziehen!
Mauertrockenlegung, mittels Elektroosmose oder andere elektrophysikalische Methoden.

In der letzten Zeit taucht wieder öfter eine sehr „umweltfreundliche und schonende„ Sanierungsmethode auf.
Dabei handelt es sich um eine Verfahrensvariante, die immer wieder in mehr oder weniger modifizierter Weise auftaucht, nämlich um die "Trockenlegungsart" mittels „Elektro-Osmose„ oder anderer elektrophysikalischer Methoden. Dabei soll mittels elektrischer Energie das Wasser in das Erdreich zurückgedrängt werden.

Es sind viele Parameter entschlüsselt, die "Saugfähigkeit" der meisten Baustoffe ist gut erforscht. Diese ergibt sich aus den Parametern:
* Anzahl und Lage der Kapillaren
* Durchmesser, eingeteilt nach Größe und Häufigkeit
* Oberflächenbenetzung der Kapillaren

Durch Versuche an den Hochschulen in Delft, (NL) sowie an der E.T.H. in Lausanne und Zürich (CH) wurde genau ermittelt, in welcher Zeit, wieviel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch dann diese Feuchtigkeit „aufsteigen„ kann.
Wird nun diese Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugleistung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Jedoch auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss, als die der Saugfähigkeit.
Eine andere Untersuchung der Universität in Wien kommt zum Ergebnis, daß die Leistung des Saugens ca. fünfzehn Meter beträgt und bei anlegen einer Spannung von zweihundert Volt pro Meter - nur eine Beeinflussung von zehn Zentimetern möglich ist.
Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Leistung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen.
So gibt es noch andere bekannte Größen, die eine Funktion verhindert z.B. das Zetapotential. Es ist der Effekt, der dadurch entsteht, dass eine Ladungstrennung an den Kapillaroberflächen stattfindet, sobald Flüssigkeit in einer Kapillare transportiert wird. Dabei sind die Effekte des Saugens bei Ziegel und Kalkmörtel unterschiedlich zu bewerten, weil diese in einem umgekehrten Verhältnis zueinander stehen.
Eine weitere Problematik ergibt sich aus dem bekannten Effekt, dass Wasser bei Anlegen von Spannungen von über 1,3 Volt zersetzt wird. Dabei kommt es zu einer Aufspaltung: an der Anode entsteht nasszierender Sauerstoff (sehr aggressiv), deswegen kommt es auch sofort zu einer Korrosion der Elektroden und an der Kathode wird Wasserstoff ( ab 4% = Knallgas) erzeugt.
Nun gibt es einige Sicherheitsbestimmungen, die auch am Bau einzuhalten sind, weil bei der Zersetzung von Wasser auch Wasserstoff entsteht. Dieses Gas ist leichter als Luft. Es müßte dafür gesorgt werden, dass diese Räume ausreichend be - und entlüftet werden. Diese Anlagen unterliegen auch den Bestimmungen der VDE-Vorschriften.
All das sind klassische, physikalische Werte. Die Ergebnisse sind verbindlich und nachvollziehbar. Von anerkannten Fachleuten durchgeführte Kontrolltests bestätigen diese Ergebnisse eindeutig.

In nahezu betrügerischer Weise wird von einigen Herstellern versprochen, mit sogenannten Erdstrahlablenkgeräten zum Teil primitivster Bauart eine Trockenlegung zu erwirken.
Um es kurz zu machen: In der Praxis funktioniert dies alles nicht. Um so erstaunlicher ist es, wieviel „Fachleute„ auf diesen Hokuspokus immer wieder hereinfallen.
Das Vorgenannte ist nur deshalb etwas ausführlicher beschrieben, damit auch der auf dem Gebiet der Elektrophysik weniger Versierte versteht, dass nicht jeder, der sich als Spezialist ausgibt, auch wirklich sein Handwerk versteht.

All dies interessiert die Vertreiber solcher Anlagen offenbar nicht. Sie verweisen stets auf bisher so erfolgversprechende praktische Ergebnisse. Jedoch keine Patentanmeldung, auch keine goldene Erfindermedaille von der Messegesellschaft „X„ und erst recht kein Referenzschreiben des Herrn Pfarrer „Y„ aus „Z„ kann diese Fakten aus der Welt schaffen. Ebensowenig hilft eine schöne Urkunde mit einer sehr langen Gewährleistungszeit.
Viele Firmen sind sich ihrer unlauteren Machenschaften sehr wohl bewußt und profitieren nur von der mangelnden Sachkenntnis der meisten Hausbesitzer.



...hört , hört und aufgemerkt !!!!



Hallo Lutz und Martin,

danke für eure Antworten.
Ja, das mit dem ....pol Kistchen ist folgendermaßen gelaufen
> 6740.- DM von Mutter abgezogt
> danach habe ich die Kiste zum BAPT (Bundesamt für Post und Telekomunikation) gebracht
> Ergebnis : ...da kommt nix raus - warum auch :-))
> Anwalt konsultiert
> böse Briefe von Gegenseite
> Gerichtstermin anberaumt - incl 2 Gutachter
> ca. 10 Tage vor Termin lenkte ....pol ein und war mit einer Wandlung einverstanden incl. Zahlung der angelaufenen Kosten

Fazit : was will uns dieser Vorgang sagen ???
wissen die einschlägigen Firmen "vielleicht, daß
ihre Kisten gar nicht funktionieren und daß man
gutgläubigen Häuslebesitzern viel Knete machen
kann ???
Und die ARD (MDR) macht für diese Haderlumpen auch noch Werbung

prost
Peter





hallo
wieder einmal ein beispiel dafür, dass der ehrliche bürger von seiten des staates (gesetzgebung) nicht geschützt ist und der staat auch kein interresse daran hat den bürger zu schützen, denn würde er dies tun, entgingen ihm ja gebühren und steuern in unvorstellbarer dimension deshalb weiter so informieren sie sich und empfehlen sie foren wie diese weiter



Physik ist keine Glaubensfrage



Da bin ich ja wirklich froh hier ein so kompetentes Forum von Experten gefunden zu haben. Auch ich habe von einer Firma, die im Übrigen heute noch existiert und damals wie heute einen seriösen Eindruck macht, eine physikalische Entfeuchtungsanlage erworben, deren langjährige, erfolgreiche Wirkungsweise aus meiner Praxiserfahrung heraus unbestritten ist.

Es gibt sicher in jedem Bereich - gerade in der Bausanierung - gute und schlechte Anbieter. Auch Verfahren, die von ihrer Wirkung her jedem einleuchten (z. B. Injektage, Mauersägeverfahren ...) sind nicht immer von Erfolg gekrönt und die Firmen manchmal weniger seriös als die von Ihnen "Angeprangerten".

Als Anwender frage ich mich, ob ich mich nun ducken und - wider besseres Wissen - als dumm gelten muss, obwohl ich positive Erfahrungen gemacht habe. Vielleicht wäre es viel hilfreicher, wenn sich die "Experten" beider Seiten zusammen setzen und diese Frage mit dem Willen einer neutralen Antwort gemeinsam lösen. Feuchte Gebäude - auch bereits "seriös" sanierte - gibt es genug.



Glaubensfragen



Lieber Peter

Machen sie einfach die Umkehrprobe.
Nachdem osmotische Verfahren sogenannte "Dauerverfahren" sind, muß bei Abschaltung der Anlage der alte Zustand wieder eintreten.

Also:
Einfach Abschalten !
Wenn dann der alter Zustand wieder eintritt, Verkauf ich auch solche Kästchen.

Gruß

L. Parisek



Umkehrprobe



Hallo Herr Parisek,

zu Ihren Empfehlungen gestatte ich mir zwei Anmerkungen:

1. Nach jahrelangem Leerstand der durch aufsteigende Feuchtigkeit und hygroskopische Effekte (nicht Kondensfeuchte) betroffenen EG-Wohnung habe ich nicht zuletzt aufgrund der Entscheidung f ü r ein solches System zufriedene Mieter gefunden, die sich in der sanierten Wohnung und den nunmehr für Sie nutzbaren Souterrainräumen wohl fühlen. Insofern ist die vorgeschlagene Vorgehensweise zumindest für mich wirtschaftlich nicht sinnvoll, noch kann dies im Sinne des erreichten Gebäudezustandes (Ausgleichsfeuchte)im Interesse des Bautenschutzes liegen.

2. Wenngleich ... die Versuchung liegt nahe, denn:

a) im Unterschied zu anderen Verfahren, auch wenn sie nicht wirkungsvoll wären, ist hier ein Rückbau tatsächlich möglich und

b) der bisherige, für die Erhaltung der Bausubstanz unerfreuliche Zustand stellt sich nach Abschaltung des Anlage sicher ein - wenn dies der fehlende Beweis für die dann auch theoretisch fundierte und anerkannte Wirkungsweise darstellt - auf I h r e persönlichen Erläuterungen zur Wirkungsweise des Systems bei den künftigen Verkaufsgesprächen wäre ich doch gespannt!

In diesem Sinne die besten Grüße



...beim Physikunterricht nicht richtig aufgepasst ? :-)



Hallo Peter,

ich weis zwar nicht welche Wunderkiste Sie verwenden ( wäre nett, wenn Sie's erwähnten), ich hoffe inständig, dass es wenigstens "mit" Strom geht. Alles andere gehört in die Esoterikecke.
Die "Stromkästchen" benötigen alle (und damit wird ja auch geworben) verschwindend geringe Energiemengen - meist ca.18-25Milliampere, das gerade dazu reicht die Signal-LED zum Leuchten zu bringen.
Außerdem ist es bis heute noch niemandem gelungen per Funk elektrische Energie oder gar Magnetfelder mittels Softwaere zu übertragen oder das Erdmagnetfeld umzukehren. Denn dann könnten von heute auf morgen sämtliche Stromleitungen abgerissen werden.
So, wie Sie diese Sache vertreten, sind Sie meines Erachtens ein Vertreter einer dieser Firmen.
ODER ???
schöne Grüße
Peter Wagenbrenner



Wissenstand und "weil nicht sein kann, was nicht sein darf"



Es ist schon interessant, am eigenen Geist zu erfahren, mit welchen z. T. unsachlichen Argumenten in öffentlichen Diskussionsforen hantiert wird.

Ich denke nicht, dass man sich aufgrund hier gemachter Äußerungen zu persönlichen Erfahrungen Einschätzungen dazu erlauben darf, ob ich im Physikunterricht Konzentrationsschwächen aufwies oder in welchem Bereich ich beruflich verankert bin. Doch zur kurzen Infomation: mein Berufsfeld ist die praktische Mathematik - und, was Sie auch immer daraus ableiten, ich verfüge sowohl über ein realistisches Weltbild als auch über eine gute Allgemeinkenntnis.

Fakt ist, dass es offensichtlich in der Praxis positive Anwendungen solcher Anlagen gibt - ich denke nicht, dass ich hier das einzige Beispiel bin.

Insgesamt muss ich jedoch feststellen, dass ich es als erleichternd empfinde, dass man sich hier relativ anonym beteiligen kann, um sich nicht öffentlich als Spinner oder Unwissender fühlen zu müssen. Erstaunlich ist, wieviel Zeit und Energie (hier mehr im biologisch-physikalischen Sinne)darauf verwendet wird, Erklärungsversuche niederzuschreiben, warum Dinge nicht funktionieren können.

In der Geschichte der Wissenschaften haben sich hier Praxisversuche und das konstruktive Auseinandersetzen an gemeinsamen Forschungsprojekten der betroffenen Meinungen bewährt. Meinungsstreit auf solchem Niveau sollte Lobbyismus weitgehend ausschließen.

Enttäuscht über den Verlauf der Diskussion und grüßend



Mit einer solchen Behauptung stehen Sie alleine da!!



Ich könnte auch behaupten, dass diese Verfahren funktionieren. Aber erklären Sie doch, wie die Moleküle in der Wand wissen oder erlernen, dass diese jetzt nicht mehr nach innen und oben, sondern nach außen und unten wandern sollen.
Und welche Gesetze dafür zuständig sind, dass die Saugfähigkeit aufgehoben wird.



Theorie und Praxis



Sehr geehrter Herr Bromm,

ich weiß nicht genau, mit welcher meiner Aussagen oder wie sie akzentuieren - Behauptungen - ich alleine dastehe. Bezieht sich Ihre Auffassung - Behauptung - auf die aus der Praxis heraus resultierende Befürwortung der hier strittigen Anlagen wäre dies angesichts der Schärfe der Diskussion gegen positive Praxiserfahrungen allerdings verständlich.

Als Erwerber einer solchen Anlage, von denen es sicher wie in anderen Bereichen verschiedene Bauarten gibt, sehe ich mich nicht in der Verpflichtung, deren Wirkprinzipien oder die entsprechenden physikalischen Grundlagen zu erläutern.

Alleine die Anwendung in der mich betreffenden Baupraxis schien mir bislang Legitimation genug, an diesem Forum teilzunehmen. Es drängt sich der Gedanke auf, dass der Weg einer gemeinsamen Erforschung in der Praxis unter neutralen Voraussetzungen gescheut wird - Gründe dafür aufzuführen, wären rein spekulativ. Hier empfehle ich Anstösse aus anderen Wissenschaftbereichen - z. B. der Medizin, die sich in den letzten Jahren mehr und mehr auch alternativen Heilverfahren zuwendet.

Haben Sie schon einmal einen durch Akupunktur geheilten oder schmerzgelinderten Patienten gefragt, welche biochemischen, physischen oder neuralgischen Vorgänge sein vegetatives Nervensystem positiv beeinfusst haben? Eine Antwort könnte lauten: "Dies ist sicherlich interessant, aber letztlich überzeugt mich nur eines - mir hilft es!"

Beste Grüße



....Anonymität !!!!!



...ich denke da ein wenig anders.
Wenn ich hinter meiner Meinung stehe und die in einem Forum preisgebe - egal was die anderen darüber denken - habe ich keinen Grund "anonym zu bleiben. Die Forumsteilnehmer sollten meine Identität kennen.
Ich habe es nicht nötig, mit verdeckten Karten zu spielen.
Jeder sollte und kann wissen, mit wem er es bei mir zu tun hat.
Also, warum verstecken und aus dem Hinterhalt Beiträge abschiesen. ;-)))

Grüße
von Peter an Peter



Glück



Peter!
Nun wissen wir es. Du bist glücklich mit deiner Anlage. Schön für dich aus welchen Gründen auch immer.

Auch darin hast du sicher recht:
Es drängt sich tatsächlich der Gedanke auf, dass der Weg einer gemeinsamen Erforschung in der Praxis unter neutralen Voraussetzungen von Seiten der Kästchenanbieter gescheut wird - Gründe dafür aufzuführen, wären wie du bereits sagtest rein spekulativ.

Aber wie schon gesagt, koste dein Glück aus und freue dich über deine Kästchen solange es Strom für dein kleine Leuchtdiode gibt.


Gruß


Lutz



Genau hier liegt der Unterschied. Ob ich mit jemand über Medizin rede oder über Physik



Das es in der Medizin und in der Psychologie noch andere Einflüsse gibt ist unbestritten.
Dies heißt noch lange nicht, dass es in den naturwissenschaftlichen Bereichen, insbesondere in der Physik keine klaren Gesetze gibt.
Dazu gehören - wie ich oben schon ausführlich dargelegt habe u.a. die Saugfähigkeit der Baustoffe - resultierend aus Porengröße; Porenstruktur und die Anzahl der Poren. Daraus errechnet sich auch die "Saugleistung".
Und da diese Größe bekannt ist, wird logischerweise die Kraft um dies zu unterbinden größer sein müssen, um das Wasser daran zu hindern, weiter nachgesaugt zu werden.
Ich wäre froh, wenn dieses Phänomen, dass dies nicht mehr gelten sollte, jemand nachvollziehbar erklärt bzw. widerlegt.
Ich selbst habe lange Zeit viele negative Erfahrungen sammeln können. Da ich einige „Zauberkästchen“ mit und ohne Kabel auch an Denkmalen eingebaut habe. Es funktioniert nicht eines!!!
Die Firmen (Hersteller) existieren schon lange nicht mehr und ich musste zusehen wie ich mit dem Schmarren fertig wurde.
Der weitere Text ist auch auf meiner Homepage unter www.denkmal-pflege.de nachzulesen.
Der neueste "Gag" ist in dieser Einfachheit zu sehen.
Dieses Gerät ist in einer Villa am Ammersee in den letzten 3 Jahren installiert worden.
Ich hatte das Glück dieses Haus im April 2005 zu bewerten.
Dies ist eine wunderbare Ergänzung meiner großen 3 Ordner, die allesamt mit dem Titel Rosstäuscher am Rücken versehen sind und voll mit lauter Prospekten der verschiedensten Vertreiber.





Hallo Herr Parisek,
hallo Herr Wagenbrenner,

vielen Dank für Ihren Sarkasmus ... und die beharrliche Fähigkeit, einer sachlichen Argumentation aus dem Wege zu gehen.

Meine Gründe für die Zurückhaltung in der Offenlegung der Daten zu meiner Person habe ich ausreichend beschrieben, finde diese Entscheidung nach dem bisherigen Diskussionsverlauf richtig und möchte deshalb nicht näher darauf eingehen. Ich wüsste auch nicht, welche zusätzlichen Informationen dazu inhaltlich relevant für die Diskussion zum Ausgangsthema: "....hilfe, wer ist (war) auch betroffen - Elektroosmose ?" wären.

Vielen Dank auch für Ihre Freude an meinem "Glück" und der Dauerhaftigkeit meiner Stromversorgung. Ich denke jedoch, dass Sie es sich zu einfach machen, wenn Sie die Ablehnung zu einer konstruktiven Praxiserforschung der Seite der Anlageanbieter zuweisen - Gründe des bisherigen Nicht-Zustandekommens scheinen offensichtlich bei allen Beteiligten vorzuliegen. Als Einstieg ist also ein Aufeinander-Zugehen bestenfalls von Anbietern, Wissenschaftlern und Vertretern des Bautenschutzes empfehlenswert - zum Beispiel über Kontaktaufnahme per Post oder eMail - um sich über Rahmenbedingungen einer Praxiserprobung zu verständigen und nicht dauerhaft im theoretischen Schlagabtausch zu verharren.

Hallo Herr Bromm,

wie ich schon erwähnte, ist es sicher in diesem Bereich so wie auch bei anderen Leistungsanbietern auf dem Markt - es gibt faire Geschäftspartner und solche, die man besser meidet. Ihre Argumentation und auch die schlechten Erfahrungen sind für mich nachvollziehbar und trotzdem habe ich andere Erkenntnisse aus der Praxis gezogen.

Man stelle sich vor, Vertreter der o. g. Parteien gingen tatsächlich aufeinander zu, vereinbaren sich weitgehend vorbehaltlos zu Ausgangspositionen, z. B. der gemeinsamen Auswahl eines Objektes, der Festlegung von Handlungsschritten, einzusetzenden Messverfahren, Messzeitpunkten und Messdauer und weiteren notwendigen Grundlagen, zu deren lückenloser Aufzählung mir sicher die notwendige Fachkenntnis fehlt - das Ergebnis und die Diskussion darüber ist sicher sehr interessant und bringt womöglich Anregungen und Erkenntisse für alle.

Wenn ich ins Internet schaue, gibt es dort ausreichend Informationen zu "noch existierenden" Anbietern, zu Bautenschutzexperten und Wissenschaftlern. Da dieser Bereich der Bausanierung ncht nur aus privater sondern auch aus volkswirtschaflicher Sicht von großem Interesse ist (Bauschadenbericht) und sich offensichtlich viele die Zeit nehmen, an Diskussionen, z. B. an dieser teilzunehmen, scheint das Thema insgesamt ausreichend wichtig und bedeutend, diesen Weg zu versuchen.

Ich bin jedenfalls motiviert, mich hierzu zu belesen und verabschiede mich in diesem Sinne



....Aufeinander zugehen



Hallo Peter,

hier noch eine (vielleicht) letzte Bemerkung:
das Bundesamt für Mateialprüfung versuchte das schon mal. Es lud verschiedene dieser Firmen ein, um die Funktionalität nachzuweisen. Prämisse - gleiche Messverfahren und Messbedingungen.
Fazit : alle, bis auf eine Firma lehnten ab - und diese eine Firma stellte eine Bedingung : das Ergebnis nicht zu veröffentlichen ;-)))
Nachzufragen beim BMA Hr. Hoffmann
Keine derzeit auf dem "Markt" befindlichen Firmen würden sich heute einer solchen Untersuchung unterziehen und nicht nur wegen ungleicher Bedingungen. Derweilen sollte es in ihrem Geschäftsinteresse sein sich solchen Tests zu stellen.
Doch was käme dabei heraus ???
NICHTS
Und das ist keineswegs Ironie oder Sarkasmus.
Noch Fragen ??? ich beantworte sie gerne.

PeterW



Noch einmal nachgefragt: Wie können Erfahrungen in der Praxis gemacht werden?



Mir ist bekannt, dass es viele Möglichkeiten gibt etwas zu "messen".
Aber was wurde wie und vor allen Dingen wann gemessen.
Wie hoch ist der Anteil von Tauwasser usw. ?
Welche Klimabedingungen waren zum Zeitpunkt der Messungen?
Nur wenn diese und weitere Parameter gewissenhaft geprüft wurden könnte auch ein Vergleich - vorher nachher - eine fundierte Aussage zulassen.



Gute Ansätze



Hallo Herr Parisek,
hallo Herr Bromm,

ich setze voraus, einen solchen Anlauf von Herrn Hoffmann, Bundesanstalt für Materialforschung, habe es gegeben, so hat dieser sicher ein Ziel und ein Ergebnis gehabt, was, wie sie sagen, nicht veröffentlicht werden sollte. Die Frage bleibt, ob die Prämissen und Zielvorstellungen richtig gesetzt wurden und warum, bei solch gesteigertem Interesse unter der Bedingung der Nicht-Veröffentlichung eine solche Untersuchung überhaupt sinnvoller Weise durchzuführen war - "Cui bono?".

In der Empfehlung geht es auch nicht darum, die Anbieter solcher Anlagen einer Untersuchung zu unterziehen. Der geschilderte Ansatz liegt vielmehr darin, eine Praxiserprobung an konkreten Objekten unter gemeinsam festgeschriebenen Randbedingungen durchzuführen. Die letzten Anmerkungen von Herrn Bromm sind nach meiner Auffassung sehr gut geeignet, ein Gerüst solcher Randbedingungen aufzustellen, um unvoreingenommen und ergebnisorientiert die Meinungen, Darstellungen und Leistungen aller Beteiligten zu überprüfen, zu untermauern und diese durch praktische Ergebnisse anzupassen.

Mit der Hoffnung, besser Überzeugung zu dem dazu notwendigen freien Willen aller Seiten grüßt



Wie oft sollten denn solche Untersuchungen wiederholt werden?



Es gibt sehr viele Objekte die mit wissenschaftlichen Praktiken nachgemessen wurden. Es zeigte sich stehts, dass die auch im Labor ermittelten Werte in der Praxis bestätigt wurden.
Auch hier ist keine meiner o.g. Fragen beantwortet!
.
Interessant ist auch, dass es niemand gibt, egal welches Verfahren, der beschreibt wie etwas funktioniert.
Stehts wird auf die Vielzahl der "sanierten" Objekte verwiesen.
Das ist jedoch kein Argument!
Die pseudowissenschaftlichen Beschreibungen helfen auch nicht weiter.
Und nochmals das Gleiche(oft ermittelte) z.B. Zetapotential; Oberflächenspannung von Wasser und die Kapillarität sowie die Zersetzung von Wasser zu untersuchen, bringt solange nichts bis nicht jemand erklärt, warum diese Gesetze in der Physik aufgehoben sind!!





oh gott habe gerade im anzeigenbereich von Fachwerk eine anzeige von dry master gesichtet na prima



...na denn mal prost



...ja und ???
habe heute meinen patentangemeldeten Regendemodulator mit Feuchtigkeitsumsetzermodul installiert. Es funkt - und wie .
Nie mehr feuchte Dächer - kontrollierte Beregnung meines Rasens.
Werde das Teil bald für ca.____ auf den Markt werfen.
Werden wir von Außerirdischen infiltriert und kontrolliert.
Anders kann ich es mir nicht vorstellen, wie eine solche Anzeige in dieses Forum kommt. Aber bei denen funkt's ja nur schwach - ach gottele.



Tja, warum sollten diese Firmen keine Werbung machen dürfen ??



Jeder Hausbesitzer hat doch ein Recht darauf - auf irgend einen Schmarren hereinzufallen.



Die "einen" und die "anderen"!



Hallo
die "einen" fallen auf osmotischen Hokuspokus herein!
die "anderen" lassen sich alle 4 Jahre von den Politikern einfangen!
wieder andere verpacken alles in Plastiktüten und freuen sich dass alles innen trocken ist!
dann gibt es die Art von Leuten, die auf die Plastiktüten "denkmal.de" d'raufkleben und es auch noch toll finden, dass es Leute gibt, die es kaufen ...
diese Leute, die es kaufen sind dann genau so weit wie die mit den elektroosmotischen Wunderkisten.

und allen wird nur duch eins geholfen: Dem Glauben dass sie "recht" haben!
All denen werden die reale "Physik" und die Wirklichkeiten am Bau einmal (hoffentlich) die Augen aufmachen - hoffentlich!

Hier wieder das realbetriebswirtschaftliche Geschäftsmotto:
In der BRD stehen jeden Tag soundsoviele Idioten auf in der Früh - und je mehr ich davon erwische, die mir den "Schmarren" abkaufen - um so besser für mich!

Ob Silberdraht oder Plastiktüte - man kann alles verkaufen!
Bloß seine eigene Seele nicht!

FK



Wie sinnvoll ist eigentlich das Meckern ?



Wem hilft eigentlich der Beitrag vom Architekt Kurz?
Was wollte Herr Kurz erreichen?
Wollte er glauben machen, dass die beiden Beiträge gleichermaßen schlecht sind?
Herr Kurz was meinten Sie mit Plastiktüte im Zusammenhang mit "elektrophysikalischen" Humbug ?
Und noch eine persöhnliche Bitte - nehmen Sie es nicht so ernst, wenn ich aus Ober-Bayern etwas schreibe. Es sollte ein kleiner Gag sein.
Weiter, natürlich mache ich genau wie Sie auch, für mich Werbung und dies gebe ich auch offen zu.
Was aber ist schlecht daran, wenn man seine Erfahrungen richtig verkaufen will?
Wer dies nicht macht, lässt möglicherweise andere auflaufen und zu falschen Masnahmen greifen.
Damit ist auch niemand geholfen der tatsächlich Hilfe braucht. Dass es unterschiedliche Erfahrungen gibt ist doch auch logisch. Wer nun Recht hat, sollte das Forumsmitglied nach - auch sachlicher Auseinandersetzung - selbst entscheiden können.



Kommentare



Lieber Eddi

Nun wir alle müssen mit den oft etwas seichten aber dafür inflationär vielen Kommentaren des Kollegen Kurz aus Nürnberg leben. Dies geht hier vielen in der Community auf die Nerven, aber nun es ist halt ein offenes Forum.

Ich würde mir auch wünschen, dass sich der Kollege Kurz mal etwas mehr um inhaltliche Substanz bemüht, anstatt mit aller Gewalt zu jeden Thema seinen recht mageren Senf dazuzugeben.

Es macht meist echte Mühe auf Beiträge wirklich einzugehen, Fragen ernst zu nehmen und zu versuchen möglichst hilfreiche Antworten zu geben. Dies schaffe ich nicht durch schnelle Vielschreiberei sondern nur durch genaues Lesen, Nachdenken, eventuell nachschlagen, kurz durch engagiertes Eingehen auf die Beiträge.

Alles andere riecht doch stark nach Selbstdarstellung die dann aber, wie hier mangels Qualität, ins Peinliche abgleitet.

Lutz



Kommentar zu "Zauberkästchen"



Sehr veehrter Herr Parisek,

Anfang des letzten Jahrhunderts glaubte man doch auch, Flugzeuge seien Zauberkästchen.

Auf jeden Fall finde ich sehr rührend, wie Sie hier fleissig Werbung für Ihren eigenen Betrieb machen.

Es ist allgemein bekannt, dass die Elektroosmose die günstigste Trockenlegungsvariante bei kapillar aufsteigender Bodenfeuchtigkeit darstellt.

Aber ich sehe auch ein, dass die Elektroosmose aus Ihrer Sicht als Betriebsinhaber mit Sicherheit nicht besonders interessant ist.

Mit besten Grüssen aus Hessen
Achim Claas



Randnotiz



Die meiste Werbung auf Fachwerk.de wird von Google eingespeist. Auf diese Werbung habe ich so gut wie keinen Einfluss.

Das war's schon. Jetzt dürft ihr weiter machen ...



Plattheiten



Hallo Achim

Nun, und manche glauben durch allerlei Talismane oder "Zauberkästelein" die bösen Wassergeister vertreiben zu können. Im übrigen halte ich nach meinen Flugerfahrungen diese fliegenden Dinger wirklich für Teufelswerk.

Das hier meine Eigenwerbung glitzert ist mir noch gar nicht so aufgefallen, nun denn, dann befinde ich mich ja in bester Gesellschaft.

Übrigens schade, dass die Welt der Wissenschaft noch nichts vom "allgemein" bekannten Segen der Elektroosmose mitbekommen hat oder ihn partout nicht sehen will. Dieses Ignorantenpack weiß einfach nicht was gut für uns ist.

Ist dir übrigens aufgefallen, dass dieser Fragesteller voller Ignoranz geschrieben hat: "....hilfe, wer ist (war) auch betroffen - Elektroosmose ?" Der hat doch wirklich keine Ahnung davon was doch "allgemein" bekannt ist, hat wahrscheinlich solche ignorante naturwissenschaftliche Untersuchungen gelesen.


Aber du hast natürlich recht,
dass diese "Zauberkästelein" für mich als Betriebsinhaber nicht gut sind, ist schon richtig,
denn ich will den Leuten auch noch in Zukunft ohne Scham ins Gesicht sehen können.

Ganz nebenbei gefragt, von was lebst du denn eigentlich, lieber Achim ?


Gruß

Lutz



Sandkasten



@ Hartmut

Na, ist es nicht schön Andern beim Streiten zuzuschauen ?
(Ich muß gestehen, manchmal machts auch ein wenig Spaß)



Streit? Wo?



Als Marketingmann mit Gesellenbrief habe ich seit Eddies Bild von der Waschmaschinenentrommel unterm Dach kaum noch Zeit hier zu lesen. Ich bin kurz vor der Vertragsunterzeichnung mit einem Buntmetallgrossisten, mir davon 2.000 Stck. zu liefern.



Verräter !!!!!!!!!!





Ach komm ...



Ich wollte 3.000 haben, aber 1.000 sind gestern nach Walsdorf geliefert worden. Hat mich schon stutzig gemacht ...



Verdammt



Das der blöde Kerl nicht seinen Mund halten kann.



Na ja,



aber sag' mal, Eddies Ding hat noch n' Henkel. Da suche ich noch einen billigen Lieferanten ...



Um die Geräte noch zu verfeinern solltet Ihr euch schon noch das Video von Passau TV reinziehen.



BR Alpha hat gestern 26.04.05 um 21,20 Uhr über einen Hersteller berichtet.
Ich habe dagegen gewettert, genützt hats nichts.
Begründung: den Beitrag haben wir vom Östrreich Alpha.
Es kann einem doch nur schlecht werden!
Es geht doch nur noch ums Geld.
Wobei ich schon überlege, auch in diesen Markt einzusteigen.
Wo bekomme ich für ein paar Spulen auf die "Schnelle" 5.000€
Weiter habe ich dann kostenlos solche Vertreter wie z.B. : TV-Berichte
ORF Modern Times: Top Secret Wasser (4:32 Min. - 7,4 MB)

ORF: Ing. Wilhelm Mohorn zu Gast bei Vera (2:49 Min. - 4,8 MB)

ORF/3SAT: Auf der Spur des Wasserrätsels (1:50 Min. - 2,9 MB)

SAT.1: Frühstücks-Fernsehen (1:44 Min. - 2,9 MB)

PASSAU-TV: Interview mit Ing. Mohorn (7:02 Min. - 9,5 MB)


Einfacher geht es doch nicht, oder doch noch?



Wer sich weiter mit diesem Thema beschäftigen will, dazu ein sehr guter Link



http://www.wissenschaft.de/wissportal_static/wissportal_foren/detail_msg.php3?forum%20=113&msg=2055035&referer=date_113



Halte auch nichts von Elektroosmose -



Lieber Herr Wagenbrenner,

mir wurde ja beim Durchlesen der Artikel ganz schwindelig. Habe auch das Problem mit feuchtem Keller und EG im Altbau und bis dato keine Lösung. (s. Bericht von mir). Man machte mir ein Angebot über "Elektroosmose" über 11.000 Euro. Man muss entschuldigen hier im Reich der "Herren". Ich bin nur eine Frau - immerhin mit Abitur - aber wenig Ahnung - zumindest nicht beruflich - über Baustoffe etc. - Doch mein gesunder Menschenverstand will einfach dieses Verfahren nicht begreifen. Ich stimme da den Ausführungen von Herrn Bromm zu! Feuchte Keller und Wohnungen gibt es seit eh und jeh- das Wasser einfach mal aufzufordern, umzukehren - halte ich für Quatsch. Zumindest such ich noch nach einem fundierten Sachverständigen im Harz, der mir bei der Ursachensuche etc. behilflich ist.

Haben Sie schon in der Zwischenzeit etwas gefunden, dass Ihnen weiter hilft.

Mit freundlichen Grüßen
SK





Immer dieser Streit

egal ob Elektroosmose oder Physikalische Wasserbehandlung - es gibt immer Streit darüber.

Ich streite mich darüber nicht, muss nur sagen, daß es auch schwarze Schafe gibt die daran mitverdienen wollen.

Was allerdings der Wahrheit entspricht, egal wie es funktioniert - wenn es richtig gemacht ist funktioniert es.

Ich komme viel rum und habe über Anwender oder Firmen schon einiges gesehen. Darunter befinden sich Elektroosmoseanlagen und Anlagen zur Physikalischen Wasserbehandlung von denen einige hervoragend (ausgenommen Schund) funktionieren und die Leute total begeistert sind.

Man kann ja mit etwas Verstand auch ohne Fachmann zu sein die Sache zumindest teilweise nachvollziehen und sollte, da wo es auch funktioniert es einfach zugeben. Ich bin von diesen Anlagen schon lange überzeugt, denn ich habe es gesehen - und da heißt es doch "Glauben ohne zu Sehen".

Nur weil wir nicht alles erklären können oder es einfach nicht so sein dürfte?! Kinder, die Erde war für lange Zeit eine Scheibe und keiner wollte glauben, daß sie rund war.

Leider versuchen viele Trittbrettfahrer damit immer Kohle auf Kosten anderer zu machen.

Aber es geht doch - Und sie dreht sich doch.

Viele Grüße
Ernst



Herr Metzger von was reden Sie überhaupt?



Was allerdings der Wahrheit entspricht, egal wie es funktioniert - wenn es richtig gemacht ist funktioniert es.
Was meinen Sie konkret mit dann funktioniert es?
Welches Gesetz ist zuständig, dass die Saugfähigkeit einer Wand (Baustoff) nicht gilt?
Alles andere kommt noch dazu wie z. B. Zetapotential (die unterschiedliche Ladungstrennung der Baustoffoberfläche Ziegel und Kalkmörtel) aber auch wie sollen die Wassermoleküle in einer Wand wissen - jetzt nicht mehr nach innen und oben sondern ab dem Einbau (was für ein Zauberkästchen auch immer verwendet wird) jetzt geht es nach aussen und unten.
Bitte hören Sie mit dem unqualifizierten Behauptungen auf, dass es trotzdem geht.
Sie Schaden nicht nur den betroffenen Hausbesitzer sondern auch sich selber. Sie leisten dem Betrug Vorschub!
Und weiter Sie machen auch sich selber Unglaubwürdig.
Also bitte erst mal welche Gesetze....





Hallo Herr Bromm,

nana, nicht gleich so übel gelaunt.
Deshalb schrieb ich eingangs, daß ich mich darüber nicht streite.
Ich rede auch nicht von Gesetzen, sondern davon, daß ich solche Anlagen vor Ort schon gesehen habe und die Leute total begeistert waren (allerdings haben die auch nicht solche Mondpreise zahlen müssen - 10.000,- Euro oder ähnlich). Allerdings nur die Anlagen von einem bestimmten Fachbetrieb - von anderen habe ich leider noch nie was positives gehört (deshalb mein Hinweis auf Schwarze Schafe).

Wenn bei mehreren Leuten so was funktioniert, dann muss wohl was dran sein.

Ich lasse mich gerne belehren, auch wenn es nach bestimmten "Gesetzen" eigentlich nicht machbar ist. - "Und sie dreht sich doch"

Der physikalischen Wasserbehandlung stand ich damals genau so mißtrauisch gegenüber, bis ich mit einem Bekannten aus einem SHK- Betrieb bei Kunden eine Runde gedreht hatte und da zwei Nutzer solcher Anlagen dabei waren (beide vom gleichen Hersteller). Nicht, daß sie sich nur positiv dazu geäußert haben - die waren richtig aus dem Häuschen. Eine Anlage war in einer öffentlichen Einrichtung und die andere im Verwaltungsgebäude einer großen Liegenschaftsverwaltung. Die Meinung kam nicht von einem Bürohengst, sondern vom Hausmeister bwz. einem technischen Mitarbeiter. Das Alles, obwohl auf Nachfrage von anderen Seite mir alle Erklärungen gegeben wurden, warum es nicht funktionieren kann.

Elektroosmose hab ich gedacht:"Na es geht ja einiges, aber das ist jetzt doch totaler Quatsch!"
Nun ja, durch meinen Außendienst kam ich viel rum und siehe da, mit der Zeit traf ich auf Leute, die solche Anlagen eingebaut hatten. Ich habe da schon recht mißtrauisch gefragt ob es denn überhaupt funktioniert. Es folgte, wenn überhaupt nur eine kurze Beschreibung (sind ja keine Physiker) aber immer sehr viel Begeisterung und Zufriedenheit rüber. Da hab ich mich halt auch eines besseren belehren lassen müssen.

Lassen wir die ganzen Trittbrettfahrer und Schwarzen Schafe nicht ganz oder gar nicht funktionierender Anlagen weg, so findet sich vereinzelt wohl immer eine Firma, die etwas hat das tatsächlich hält was es verspricht.

So, und jetzt können Sie mich beschimpfen oder mir sonst was unterstellen - ich kann schließlich nichts dafür, daß ich vor Ort auf solche Sachen gestoßen bin, die funktioniert haben.

Viele Grüße
Ernst



Referenzen wo?



Hallo Herr Metzger,
kann man sich als "Ungläubiger" bitte auch mal so hervorragende Referenzen selbst anschauen?
Mit dem einfachen Weitererzählen hätte ich da sonst so ein wenig meine Probleme.

Mit freundlichen und neugierigen Grüßen

Holger Schmidt Schuchardt



Manchmal frage ich mich, warum den Leuten etwas ausreden zu wollen



Herr Konrad Fischer (den ich übrigens als Mensch und Kollegen sehr schätze, auch wenn ich mit einigen seiner Behauptungen nicht eiverstanden bin) hat mir einmal gesagt, lassen Sie doch den Dummen sein Recht.
Davon abgeleitet - jeder Hausbesitzer hat das Recht auf irgendeinen Blödsinn hereinzufallen.
Und wo er Recht hat, sollte er auch Recht behalten.



Herr Metzger, nun dann mal der Versuch etwas Licht ins Dunkel zu bringen.



Was haben Sie vorher gemessen und wie bewertet?
Denn, wenn keine exakten Angaben vorliegen, was ist dann besser geworden? Wie soll geprüft werden was sich tatsächlich verbessert hat? Oder mit Ihren Worten jetzt funktioniert es!
Bitte nicht die Optik sondern den konkreten Feuchtegehalt mit Angaben wie:
a; Zeitpunkt der Messung Uhrzeit Tag Monat usw...und deren Vergleichswerte -innen aussen.
b; relative Feuchte aussen und innen.
c; Feuchtegehalt der Wand und die genauen Temperaturen der Wandoberflächen.
d; Anteil der hygroskopen Feuchte zur max. Feuchteaufnahme.
e; Anteil der Feuchte durch Nutzung (Tauwasseranteil Kochen und Bad Blumen etc.)
Aber bitte nicht wieder ...es ist jetzt trocken.
Ich will hier nicht noch weiter nachfragen, sondern erst mal auf die Antwort warten.
Weitere Info zu diesen doch sehr komplexen Themen können Sie sich auf meiner Homepage www.denkmal-pflege.de unter Schriften ansehen.



....jetzt aber mal ernst Ernst



...mich würden die Firmen auch interessieren die so überzeugende Ergebnisse erzielten.

Gruß
Peter



Aber hallo Herr Wagenbrenner, lassen Sie mich wissen, denn ich würde auch gerne ...



die Mauern - schonend ohne Schmutz und Dreck sowie umweltfreundlich und ohne statischen Eingriff aber auch ohne die böse Chemie meinen Kunden das Beste anbieten wollen.



Lieber Herr Metzger,



bitte nehmen Sie es mir nicht übel, aber ich würde Sie gern etwas fragen: Sind Sie eigentlich echt ;-)?

Ich hege da doch den Verdacht, dass Sie hier als Troll unterwegs sind. Sollte dem nicht so sein, können Sie mir gern, natürlich absolut vertraulich, ein eMail mit überprüfbaren Daten zusenden. Bis dahin bitte ich die Gesprächspartner, die Beiträge nicht allzu e(E)rnst zu nehmen.

MfG
Hartmut Stöpler



....auf gleicher Linie



...da liegen wir ja auf gleicher Linie.
Leider schwärmen einige im Forum von solchen Firmen, jedoch sind sie nicht geneigt Ross und Reiter zu nennen.

Schade eigentlich, wären doch viele dazu bereit ohne Schmutz usw. zu einem trockenen Mauerwerk zu kommen.

Ich bin ja seit einiger Zeit auch schon bestrebt eine dieser seriösen Firmen für unser Anwesen zu finden - bisher ohne ersichtlichen Erfolg - leider ;-((((

Gruß
Peter



Falsche Fragen!?



Hallo alle lieben Leser und Herr Bromm,

erstmal habe ich Herrn Stoepler eine Email geschickt und wir werden weiter sehen. Dazu später mehr.

Ich hatte auch mal von einem Kunden einen Zettel mit einer Tel.Nr. und Namen - "ich hatte". Aber man kann nicht alles ewig haben und sich nicht alle Namen merken, wenn diese nicht so wichtig für einen selbst sind. Ich werde mich allerdings bemühen (hab ja die Adressen auch nicht mehr alle) nochmal einen herauszufinden, um die Tel.Nr. zu bekommen.

Herr Bromm,
woher soll ich die ganzen Daten nehmen. Können Sie nur schießen und nicht lesen. Hab ich jemals geschrieben, daß ich so eine Anlage bei mir eingebaut habe. Woher soll ich wissen, wie Nass die Wand eines anderen mir eigentlich fremden Hauses von innen, von außen, von oben oder sonst woher war.

Sie wollen immer alles so genau und detailierte Fakten. Dann halten Sie sich doch selbst daran und versuchen bitte nicht qualifiziert unqualifiziert andere aufs Glatteis zu locken mit Datenanforderungen, welche derjenige Ihnen niemals liefern kann - nur um dann wieder hinterherzuschieben, daß ja wohl niemals genaue Daten herauskämen als "Jetzt ist es trocken".

Oder wollen Sie immer alle anderen bewusst als "unglaubwürdig, dem Betrug Vorschub leistend" hinstellen - wie in Ihrem lezten Beitrag. Mit solchen Äußerungen wäre ich sehr vorsichtig.

Ansonsten viele Grüße und bis bald
Ernst



hilfe- wer war/ ist betroffen ? Elektroosmose



Guten Tag Herr Waagenbrenner,
wie ich an der äußerst wiedersprüchlichen Diskusion sehen konnte, regen sich zu dem von Ihnen vorgegeben Thema ja eine ganze Menge "Sachverständige " über Elektroosmose auf.
Ich kann nur sagen , das es dabei wie bei jeder ordentlichen Sanierung auf eine sachgerechte Fachberatung ankommt. Meine Firma führt seit 11 Jahren Feuchteschadenssanierungen und unterstützend mit Elektroosmose aus. Ich kann nur sagen - alles wo es hinpasst und wo es Sinn macht. In einer Bruchsteinwand macht Elektroosmose gegen kappilar aufsteigende Feuchtigkeit schon Sinn- meine Erfahrung! Es macht auch Sinn bei Baustoffen , der man mit Bauchemie nicht behandeln kann ( Gipsbaustoffe ). Auf jeden Fall sollte man auf aktive Elektroosmose ( mit Strom und Elektroden ) vertrauen- blos keine Zauberkästen die die Energie des Urknalls nutzen . Ich habe mir mal von solch einen Vertreter das Prinzip seiner Anlage erklären lassen - schon beim Punkt wo kommt denn die Energie her gings nicht weiter!
Unser Gerät "Dry-Tech" seit 17 Jahren in Frankreich in Produktion und im Einsatz , in Deutschland seit 2 Jahren mit über 70 Einsatzfällen durchweg positiv.
Ich glaube Sie sind auf einen Pfuscher hereingefallen- schade!
Mfg Frank Tabatt www.bau-sanierung-tabatt.de



Identität geklärt



Herr Metzger hat sich freundlicherweise sofort bei mir gemeldet und einen ausreichenden Identitäsnachweis geliefert. Ich bitte für meinen Verdacht um Verständnis, aber ich habe mittlerweile eine ganz ansehnliche Liste von Aliasnamen von verschiedensten Personen, die als "zufriedene Kunden" oder "unzufriedene Anwender" tolle Märchen erzählen.





Elektroosmose

Sehr geehrter Herr Wagenbrenner,

wir haben Ihren Artikel gelesen. Wir sind ein Bautenschutzbetrieb, der unter anderem auch ein Elektroosmosegerät vertreibt und gute Erfahrung damit gemacht hat.
Wir würden uns freuen, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen würden.
Telefon: 05021 - 605842



Darf man nachfragen was gut heißt?



Was hat sich denn verändert?
Und darf man auch erfahren wie die Saugfähigkeit der Baustoffe unterbunden wird.



@ Herrn Bromm



In meinen Augen disqualifizieren Sie sich immer wieder selbst.
Sie kämpfen einen skurilen Kampf gegen alle Trockenlegungsmethoden, welche nicht der Ihren entsprechen.
Wenn Ihnen angeboten wird, sich selbst zu überzeugen, dann wollen Sie davon nichts wissen. Oder waren Sie inzwischen in Potsdam im Schloß Sanssouci? Dort wird es sicherlich auch eine ordentliche Dokumentation über die Zustände vor, während und nach den Maßnahmen geben.
Gruß Lukas
PS "Und sie dreht sich doch!"



Wunder(n)



Auch mir geht es leider so, dass ich bislang kein funktionierendes System gesehen habe. in allen Fällen wurde neben dem Einbringen der Anlage weitere Maßnahmen vorgenommen, wie z.B. Putzaustausch, Entmüllen des Kellers, hinweis auf Änderungen im Lüftungsverhalten. Zum Teil konnten wir uns Keller vor der Sanierung ansehen, wo Elektroosmoseanlagen als Lösung angeboten worden waren. Dabei handelte es sich um Keller, deren Wände durch Kondensation auf Grund falschen Lüftungsverhaltens nass waren. Messtechnisch war Nässe nachweisbar. Na da ist es doch klar dass die Osmoseanlage in Verbindung mit beuem Putz/ Anstrich + richtiges Lüften wirkt. Die beiden Maßnahmen haben aber auch alleine gewirkt - wir haben den Hausbesitzern geholfen 3.200 bis ca. 7.000 Euro zu sparen, indem sie keine E-Osmoseanlage eingebaut haben.

Was mich wundert ist, dass immer das Parlament in Budapest herhalten muss als beweis für die Wirksamkeit - dort scheinen ja mehrere verschiedene Anbieter ihre Anlagen eingebaut zu haben?!



???



Hallo Rainer,
seit wann hat denn das Budapester Parlament seinen Sitz nach Potsdam verlegt? :-)
Das technische Trocknungsverfahren oftmals überflüssig sind sollte wohl bekannt sein. Eine Kondensationsfeuchte kann man wunderbar verhindern, indem man den Keller beheizt und ganzjährig ausreichend belüftet.
Den Rest meiner Ansicht habe ich unter: Elektro Osmose

---Forenreferenz-----------
Elektro Osmose -
Hallo wir haben eine feuchte Wand im Haus und möchten dies ohne großen Aufwand trocknen. Wir haben von Elektro Osmose gehört. Wer hat schon Erfahrungen damit gesammelt? mehr ...
----------------------------------


ausreichend und nachvollziehbar dargelegt.
Grüße Lukas



Jawohl Herr Lukas da haben Sie Recht. Der Kampf gegen die unseriösen Geschäftemacher ist schwierig.



Ich wundere mich ein wenig über Ihren Stil.
Aber es gehört sicher zu Ihrem Umgang.
Ein für mich wichtiger Spruch ist jedoch; wer mich beleidigt bestimme ich.
.
Wer würde mir verbieten eine weitere Elektroosmoseanlage einzubauen?
Ich wäre froh etwas ausführen zu können was weniger aufwändig ist als Mauersäge; Chromstahlplatten einschlagen oder auch mit Injektionen zu arbeiten.
.
Aber hier geht es nicht darum mich mit Ihnen zu streiten, sondern diejenigen zu warnen, welche Hilfe von anderen mit ausreichenden Erfahrungen erwarten.
Und da ich mich seit 1970 ausschließlich mit Feuchteschäden beschäftige kann ich einiges dazu ausplaudern.
Gut war auch der Hinweis auf die Seite mit Elektroosmose, denn da sind einige Beiträge von mir mit etwas Aufklärung.
.
Und auch noch, ich war mehrmals in Berlin auch im Schloss nur was ich gesehen habe ...sehr sonderbare Sachen und Erzählungen. Leider oder Gott sei Dank verbietet das UWG diesen Sachverhalt offen zulegen und zu diskutieren.
Leider, weil ich nämlich schon einen Prozess zu Teil wegen Äußerungen wie: es handelt sich bei den Anbietern um Rosstäuscher nicht ganz gewonnen habe.
Ich darf aber in diesem Zusammenhang - so hat das LG München Aktenz. 90 487/90 q entschieden, weiter behaupten: ...die Anbieter seien unseriös
weiter: diesen gegenüber sei größte Vorsicht geboten..
und: man solle die Finger davon lassen.
Soweit dieser Sachverhalt.
Sollten Sie mehr wissen wollen, dann bitte ich Sie mir dies auch per e.mail mitzuteilen.
Ansonsten ein schönes Wochenende.



Gibt es wissenschaftliche Arbeiten über dieses Thema?



Sehr interessiert und amüsiert habe ich diese Diskussion gelesen. Auch ich stehe wie Herr Wagenbrenner vor der Entscheidung.
Kann mir jemand links zu wissenschaftliche Untersuchungen von Universitäten zu diesem Thema nennen, gerne auch im nicht-deutschsprachlichen Raum?

An anderen Meinungsbekundungen oder -wiederholungen bin ich nicht interessiert.



Es gibt sehr viele Arbeiten zu diesem Thema. Die wohl aussagekräftigsten sind von den Prof. Schneider und Scherpke aus Wien.



Die Ausführungen sind in der internationalen Zeitschrift Bauinstandsetzung veröffentlicht.
Weiter ist eine Veröffentlichung beim AEDIFIKATIO unter Werkstoffeigenschaft und Bauinstandsetzung V Band 2 ISBN 3-931681-36-X von Prof. F.H. Wittmann (Freiburg)und Prof. Dr. Ing. Andreas Gerdes (Karlsruhe) zu beziehen.
e.mail: aedifikatio@t-online.de
Weiter wie oben beschrieben:
Durch Versuche an den Hochschulen in Delft, (NL) sowie an der E.T.H. in Lausanne und Zürich (CH) wurde genau ermittelt, in welcher Zeit, wie viel Liter Wasser "aufgesaugt" werden, und außerdem, wie hoch dann diese Feuchtigkeit „aufsteigen„ kann.
Wird nun diese Saugfähigkeit ermittelt, ergibt sich aus den vorgenannten Fakten rein rechnerisch eine Saugleistung von plus/minus 60 Volt. Jetzt kann man sich im Einzelfall darüber streiten, ob nun 30 oder besser 90 Volt richtig sind. Jedoch auch einem Laien wird klar, dass eine größere Kraft aufgewendet werden muss, als die der Saugfähigkeit.
Eine andere Untersuchung der Universität in Wien kommt zum Ergebnis, dass die Leistung des Saugens ca. fünfzehn Meter beträgt und bei anlegen einer Spannung von zweihundert Volt pro Meter - nur eine Beeinflussung von zehn Zentimetern möglich ist.
Es ist somit absoluter Nonsens, mit irgendeinem elektrophysikalischen Verfahren, dessen Leistung z.B. 5-10 Volt geringer ist als die der Saugfähigkeit, einen signifikanten Effekt erreichen zu wollen. Und erst Recht, wenn mit pseudowissenschaftlichen Begriffen umgegangen wird.



Wem nützt diese Diskussion?



Eigentlich wollte ich mich nur informieren vor dem Kauf des Zauberkästchens. Dann lande ich auf einer Denkmalseite, die erst einmal die Zauberkästchen als Betrüger verdammt - nachdem der Verfasser sich wohl einige Jahre nicht zu vornehm war, genau diese Kästchen zu verkaufen. Dann frage ich mich, was der dann empfiehlt: Teichfolie von innen! Also mal ganz ehrlich: dann wirkt das Zauberkästchen doch noch besser. Denn die Teichfolie verhindert ja jeden Luftaustausch, die Wand muss doch erst recht feucht bleiben. Ausserdem fand ich den Umgang mit dem Mathematiker Peter einem sachlichen Forum nicht angemessen. Was soll die Polemik, darf denn niemand mehr behaupten, er hätte gute Erfahrungen, ohne von dem Mann mit der Teichfolie für den Keller diffamiert zu werden? Ich bin das erste Mal in diesem Forum und ich habe eine kritische Einstellung zum Zauberkästchen. Aber diese Runde ging zugunsten der besagten Hersteller wegen Unsachlichkeit der anderen Beiträge aus. Schade, dass in so einem Forum letztlich doch die kommerziellen Interessen (siehe Teichfolienspezialist) und die Konkurrentenschelte die Oberhand behalten. Für uns arme Verbraucher nicht toll.



Sie sollten sich besser um Ihren Domainverkauf kümmern aber nicht denken hier anonym rumzustänkern zu können.



Mein Tipp an Sie: Jeder Hausbesitzer hat das Recht auch auf einen Schmarrn hereinzufallen.
Dies steht selbstverständlich auch Ihnen zu.
.
Aber es gibt auch Menschen die Hilfe brauchen und um diese soll man sich kümmern.



@Tollkirsche



Herr oder Frau Koester, wer hat Zauberkästchen verkauft und verkauft heute den Leuten Teichfolie? Bitte nennen Sie doch ganz klar den/ die Namen, damit diese Person dazu etwas sagen kann. Und für uns andere Forumsnutzer wird vielleicht auch das eine oder andere klarer.

Die angeprangerte Unsachlichkeit kann ich auch nur zum Teil erkennen.



@Tollkirche (Was die Eltern den Leuten für Namen geben !)



Nun liebe(r) Tollkirche

Mit der Ablehnung dieser Zauberkästchen durch die meisten Fachwerk-de Mitglieder befinden sich diese nun wirklich in bester Gesellschaft.

Das unser Eddi Bromm besonders heftig dagegen wettert hängt nunmal vielleicht gerade mit seiner Vergangenheit zusammen.
Es fällt doch auch niemanden ein,dem Apostel Paulus seine Vergangenheit vorzuwerfen und du weisst genauso, dass die ehemaligen Raucher die militantesten Nichtraucher sind.

Im übrigen glänzen die namenwechselnden Vertreiberfirmen nicht gerade durch Streben nach Seriosität und Offenheit. Dies wäre doch die eigentliche Vorraussetzung für eine fundierte Auseinandersetzung, aber seien wir doch realistisch, legt ein Hütchenspieler seine Tun offen auf den Tisch ?




Mit besten Gruß

Mein Name ist übrigens Parisek
(dies heißt auf Tchechisch soviel wie "Baumstumpf", du brauchst dir also wegen deinem Namen keine Gedanken zu machen)



Abhandlung



Eine gute Zusammenfassung zur Wirkungsweise elektrophysikalischer Verfahren und der Wirkung der "Zauberkästchen" ist in Arendt/ Seele: Feuchte und Salze in Gebäuden (ISBN: 3-87422-636-0) enthalten.



@alle, die an Infos interessiert sind



Nach meiner Meinung bekommt man als Laie einen sehr sachlichen Überblick über die verschiedenen Verfahren bei Feuchteschäden auf dieser Seite,
http://www.ib-rauch.de/bautens/feucht/feucht0534.html
wobei der direkte Verweis für die Zauberkästchen gilt. Die kommen auch da nicht gut weg, aber es ist jedenfalls eine sachliche Behandlung des Themas.

@Herr Bromm: Ich gebe zu, dass ich erst durch Ihr anschauliches Beispiel mit dem Bierglas verstanden habe, dass Kellerfeuchte auch von innen kommen kann.



...noch mal zur Erinnerung !!!



...ich möchte nur noch mal meinen damaligen Prozessausgang in Erinnerung bringen :
warum hat wohl die Firma H...... sich auf einmal ganz kullant gezeigt und den gesamten Betrag erstattet und auf eine Konfrontation mit Medien und Gutachtern damit verzichtet ? doch bestimmt nicht, weil sie zum Prozesstermin anderweitig beschäftigt waren.
Zum Anderen - wenn ich etwas erfunden hätte, das dermaßen erfolgsträchtig ist, würde ich doch versuchen es mit breitflächiger Werbung puplik an den Mann zu bringen.
Wo bleibt dem zufolge die Medienpräses dieser Zauberkästchen ???

Gruß
Peter



Wir können das Problem nicht so einfach lösen denn,....



wenn diese Firmen sogar in einem europäischen Verband zusammengeschlossen sind und dieser sogar die Gemeinnützigkeit zuerkannt bekommt - tja, dann fehlt es schon sehr weit bei unseren Regelwerken.
Nicht nur dies, sondern auch, dass die Ö. Norm solche Verfahren immer noch duldet - nein noch schlimmer, immer noch zulässt - verführt doch einige Menschen es doch einmal zu versuchen.
Und wer prozessiert schon gerne, zumal der Ausgang nicht absolut sicher ist.
Hier gilt der Spruch wie bei uns Segler: Vor Gericht und auf hoher See ist man in Gottes Hand.
Die Anbieter verlangen immerhin pro Gerät zwischen 4.000 und mehr als 6.000 €.
Wer dies erfährt schreckt erstmal von den Anwalts, -und Gerichtskosten zurück. Meist wird sofort ein Gutachter vorgeschlagen und der Kläger (sowieso schon geschädigt und auch oft plamiert) muss zunächst in Vorleistung gehen.
Welcher Beamter oder auch sonstiger Hausverwalter gibt denn gerne zu, dass das von ihm ausgesuchte Verfahren nichts getaugt hat - bestimmt keiner!
Wer geht denn ein solches Prozessrisiko ein???
Viele der Ausreden der Anbieter sind mir doch bekannt:
Sie hatten einen Wasserschaden
Sie lüften falsch
Eine Leitung ist undicht
Wasser drückt von unten ein
Wasser drückt als Stauwasser ein
Der Verputz ist schadhaft
Der Verputz hat zu viel Salze
Es entsteht Tauwasser, weil der Raum falsch genutzt wird
Die Heizung hatte einen defekt
Der Überlauf hat nicht funktioniert
Das Grundwasser ist angestiegen
Das Wasser kommt durch den Kamin, weil keine Abdeckung vorhanden ist
Eine Setzung am Haus hat zu einem Riss geführt usw..
Wem noch was einfällt der sende mir eine e.mail



Tollkirsche ist auf eigenen Wunsch



gesperrt. Bei dieser Gelegenheit möchte ich alle Leser und Diskutanten darauf aufmerksam machen, dass die Forumsregeln "Klarnamen" verlangen. Das Verhalten von Tollkirsche - rin in die Kartoffeln, dann verkrümeln - ist genau der Grund dafür. Wer sich, besonders an solchen umstrittenen Themen, beteiligt, sollte auch mit seinem Namen dahinter stehen. Wer das nicht tut, dem empfehle ich ein anderes Forum. Danke.

PS: Ich höre es gar nicht gern, wenn Diskutanten per eMail "belästigt" werden. Auch das ist gegen die Forumsregeln. Da die eMails nur von Mitgliedern eingesehen werden können, bin ich schon etwas verärgert, denn die sollten die Spielregeln kennen.



Hilfe - wer ist (war) betroffe´n - elektroosmose



Schade um den sachlichen Inhalt dieses Forums
Eigentlich sollte man verbieten , das sich in solchen Foren "Diskusionsteilnehmer" öffentlich ihr Ego polieren. Sachliche Beiträge sollten einzig und allein gelten. Wer ein Problem hat, sollte in seiner Region einen ehrlichen Berater finden - nicht irgend einen selbsternannten Dogmatiker. Leider kann ich Ihnen im Schwabenland keine Empfehlung geben ,fragen Sie bei Firmen die im örtlichen Telefonbuch iserieren nach, wen sie Ihnen als regionalen Experten empfehlen können. In jedem Fall sollten Sie in Ihrer Region fragen- ist auch besser falls Rückfragen sein sollten.



Ein Beitrag von Prof. Müller zum Feuchtetag `99



Ich denke, dass dieser sachliche Beitrag vonb Prof. Müller hierzu passt.
Umwelt · Meßverfahren · Anwendungen
7./8. Oktober 1999, BAM, Berlin
DGZfP-Berichtsband BB 69-CD 1 Vortrag U3
Kurzfassung:
Die Beurteilung von Verfahren zur Mauerwerkstrockenlegung gehört mit zu den häufigsten
Aufgaben von Bausachverständigen. Aus der Fülle der verschiedenen Methoden stechen seit ca. 20 Jahren die sogenannten „Zauberkästchen“ hervor. Ihre Verbreitung ist weitaus größer, als gemeinhin vermutet und in ihrer Bewertung gibt es durchaus Differenzen.
Während in der Fachwissenschaft einhellige Ablehnung vorherrscht, werden solche Geräte nicht nur von privaten Bauherren erworben, sondern vereinzelt auch durch die öffentliche Bauverwaltung beauftragt. Engagiert sind dabei Gemeinden und Landkreise bis hin zu Staatshochbauämtern.
Einleitung
Die Mauerwerkstrockenlegung ist eines der anspruchsvollsten Gebiete der Bausanierung.
Trotz der verschiedenen anerkannten Verfahren, wie Injektage und Eintreiben von Blechen, gibt es eine Vielzahl von Verfahren, die zwar am Markt stark vertreten,
jedoch von der Fachwissenschaft einhellig abgelehnt werden. Unter dem Begriff „Zauberkästchen“ werden in Fachkreisen Geräte bezeichnet, die mittels Funkwellen oder sogenanntem Gravo-Magnetismus im Verlauf mehrerer Jahre eine Trocknung
ohne besondere bauliche Maßnahmen herbeiführen sollen.
Problemstellung
Bei einer Marktanalyse zeigt sich schnell, dass die sogenannten „Zauberkästchen“ kein Randphänomen in der Bausanierung darstellen. Seit ca. 20 Jahren sind verschiedene Anbieter in ganz Europa aktiv. Allein die Firma Aquapol nimmt für seit 1985 20.000 Installationen in Anspruch. Diese Zahlen sind durchaus glaubwürdig,
allein in Magdeburg hat die Wohnungsbaugenossenschaft Süd Ost e.G. mit ca. 1800 Wohneinheiten 45 Anlagen installiert. Setzt man Kosten von ca. DM 6.000 für ein
Gerät an, so ergibt sich ein Gesamtumsatz von ca. DM 120.000.000. Eine wahrhaft beachtliche Summe. Auch wenn die Verbreitung der „Zauberkästchen“ im Laufe der Jahre in den europäischen Ländern unterschiedlich war, fällt doch die Häufung der Installationen in den neuen deutschen Bundesländern auf. Dies resultiert zum einen
aus der Vielzahl der Sanierungsmaßnahmen, zum anderen aus der massiven Werbung der Anbieter.

Technische Beurteilung
Bei der technischen Beurteilung sollte zwischen den „Funkwellen-Geräten“ und den Aquapol-Geräten unterschieden werden.
Die Geräte, die Funkwellen aussenden sollen, behaupten, auf dem Boden der „Schulphysik“ zu stehen. Mehr oder weniger gelungen werden Erklärungsmodelle angeboten, die indes von der Fachwissenschaft als nicht zutreffend zurückgewiesen
werden. Durchweg können die Vertreiber Patente vorweisen. Anzumerken ist dazu,dass prinzipiell jede Energiezufuhr theoretisch im Laufe eines genügend langen Zeitraumes
eine Trocknung von Mauerwerk bewirken könnte. Insofern besteht beim Patentamt gegenüber den betreffenden Firmen keine Handhabe, ein Patent zu verweigern,
solange der Trockenlegungszeitraum nicht benannt wird.
Anders sieht es bei den Aquaopol-Geräte aus. Diese Geräte sollen ohne geführte elektrische Energie eine Trocknung herbeiführen. Der Erfinder des Gerätes setzt dabei auf den „Gravo-Magnetismus“ – eine Energieform, die der „Schulphysik“, höflich
gesagt, neu ist. Auch Aquapol kann auf ein Patent verweisen, was zumindest erstaunlich erscheint.
Rechtliche Bewertung
Eine rechtliche Bewertung der sogenannten „Zauberkästchen“ fällt schwer. Sowohl die Fachwissenschaft, vertreten durch z.B. die Hochschulen, aber auch die BAM tun sich schwer mit konkreten Aussagen. Hier scheint die Bereitschaft, durch eine klare Meinungsäußerung auch Ärger zu ernten, gering. Zu loben sind Ausnahmen wie z.B. unmißverständliche Äußerungen Herrn Prof. Wittmanns.
Die Praktiker der Branche, z.B. auch vertreten in verschiedenen Verbänden tun sich ebenfalls schwer. Über ihnen hängt drohend das Schwert des UWB. Übliche Zwangsgeldhöhen bei Streitigkeiten in diesem Bereich sind € 500.000, was doch manchen ruhig stellt.
Auch die Bereitschaft der Verbraucherverbände zur Aufklärung, aber auch zu Abmahnungen zu greifen, ist eher gering. In Anbetracht des schwierigen Problemfeldes Mauerwerkstrockenlegung und der Klagefreudigkeit der beteiligten Firmen scheuen die Verbände das Risiko.
Momentan läßt sich das Geschehen vor Gericht wie folgt zusammenfassen:
- Die Praxis sollte lieber auf Rechtsstreitigkeiten verzichten
- Die Behauptung, dass „Zauberkästchen“ eine anerkannte Regel der Technik darstellen, ist vor Gericht nicht zu führen.
Die Rolle der öffentlichen Bauverwaltung
In der Bewertung des Ankaufs von „Zauberkästchen“ muß zwischen der öffentlichen Bauverwaltung und privaten Organisationen, bzw. dem privaten Bauherren unterschieden werden. Prinzipiell kann ein Privatmann sich alles in den Keller hängen.
Kritisch wird es, wenn er dazu Fördermittel ausgereicht bekommt oder er Aufwendungen steuerlich geltend machen möchte.
Für die öffentliche Bauverwaltung bestehen größere Zwänge. Nach VOB sind Maßnahmen, die nicht en anerkannten Regeln der Technik entsprechen, mangelhaft und können deshalb weder ausgeschrieben, beauftragt oder vergütet werden.
Es ist nicht Aufgabe der öffentlichen Bauverwaltung eigene Forschung zu treiben oder Forschungsvorhaben aktiv zu unterstützen, so wünschenswert dies oft wäre.
Dass die sogenannten „Zauberkästchen“ keine anerkannte Regel der Technik darstellen,ist bislang rechtlich unstrittig.
Trotzdem wurden wiederholt „Zauberkästchen“ ausgeschrieben und beauftragt. Zu
nennen sind z.B. in den neuen Bundesländern:
- Johanniskloster in Stralsund
- Salzhaus in Beeskow
- Rathaus in Egeln
- Sächsisches Forstamt Eibenstock-Schönheide
- Staatliche Studienakademie Breitenbrunn
- Sächsisches Krankenhaus für Kinder- und Jugendpsychatrie in Bad Reiboldsgrün
- Veterinäramt in Aue
Aufgrund von Beschwerden einzelner Anbieter „konventioneller“ Trockenlegungsverfahren
bei Vergabestellen bezog z.B. das Finanzministerium des Freistaats Sachsen als oberste Fachaufsicht Stellung [1]:
„Im Übrigen habe ich das Staatliche Vermögens- und Hochbauamt Zwickau angewiesen, bei künftigen Bauleistungen der Bauwerkstrockenlegung ausschließlich Verfahren zur Vergabe zu bringen, die den anerkannten Regeln der Technik entsprechen oder deren Wirksamkeit durch Zeugnis einer anerkannten Prüfstelle nachgewiesen ist.“
Damit wurde für den Freistaat Sachsen, unabhängig davon, ob an die Wirksamkeit der sogenannten „Zauberkästchen“ geglaubt wird oder nicht, über den Hebel der anerkannten
Regel der Technik eine zukünftige Beauftragung verhindert.
Vergleichbare Vorgänge ereignen sich zur Zeit in den Ländern Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Die Gelegenheit, die behauptete Wirkungsweise gutachterlich klären zu lassen, ergriff bisher leider keine öffentliche Bauverwaltung.
Hier kann nur geeignete öffentliche Anregung etwas bewirken.
Zusammenfassung
„Zauberkästchen“ sind, auch bei Ablehnung durch die Fachwissenschaft, ein weit verbreitetes Phänomen. Beträchtliche Finanzmittel werden durch diese Verfahren gebunden, die für die Anwendung konventioneller Maßnahmen fehlen. Die Beauftragung
von „Zauberkästchen“ ist nicht allein im privaten Bereich verbreitet, auch die öffentliche Bauverwaltung ist hier aktiv tätig. Der Beleg, dass die „Zauberkästchen“
als anerkannte Regel der Technik zu bezeichnen wären, wurde bisher nicht erbracht;
damit sind Sie unter Zugrundelegung der VOB nicht zu beauftragen.
Die Fachwissenschaft steht den „Zauberkästchen“ zwar durchweg ablehnend gegenüber,
vermeidet es aber bis auf wenige Ausnahmen offen Stellung zu beziehen,
nicht zuletzt aufgrund der Tatsache, dass auf diesem Feld keine lukrativen Gutachten
locken, sondern erhebliche Risiken drohen. Gleiches gilt leider für die Verbraucherverbände.
Insgesamt ist zu bemerken, dass eine angemessene Behandlung des Phänomens
„Zauberkästchen“ in rechtlicher Hinsicht - bisher – noch aussteht.
Literatur
[1] Schreiben des Sächsischen Staatsministeriums der Finanzen vom 17.6.1999
Daraus geht auch hervor, dass einige aus im Osten schon weiter denken als einige bei uns in Bayern.



Nasser Keller - Elektroosmosetrockenlegung



Hallo Herr Bromm,
ausnahmsweise sprechen Sie mir mit Ihrem vorstehenden Artikel mal aus dem Herzen. Vor 1 Jahr habe ich mir auf einer Messe mal ein Aquapoolgerät erklären lasse- zumindest war das mein Anliegen- leider konnte der Vertreter sein Pepetum Mobile nicht logisch und verständlich vorstellen. Zum Schluß sagte er nur " so genau kann ich es Ihnen auch nicht erklären , wo die Energie herkommt". Mein Sieg des gesunden Menschenverstandes! Bei unserem Dry Tech setzen wir selbstverständlich elektrische Energie ein- aus der Steckdose. Bitte suchen Sie ein Objekt und wir zeigen es allen Scharlatanen!
Mfg Frank Tabatt www.bau-sanierung-tabatt.de



Kurzmitteilung



Ich habe mir erlaubt, die letzten beiden Beiträge von Herrn Tabatt und Herrn Bromm zu löschen. Wer was, wie und wo bei ebay anbietet oder erwirbt, ist nicht Bestandteil einer sachlichen Diskussion. Daher möchte ich Herrn Tabatt doch sehr bitten, sich auf andere Argumente zu stützen. Zukünftig werden solche Beiträge ohne Kommentar gelöscht.