Frage zur Dämmung in Fachwerkoptik

04.02.2013 Spreewälder


Hallo Fachwerkhaus Gemeinde.

Ich habe ein altes Haus was eine Fassadendämmung bekommen soll die dann in Fachwerkoptik gestalltet werden soll.
Die jetzige Aussenwand besteht aus einer zweischaligen Wand
mit Luftzwischenraum und hat eine gesamtstärke von ca 30 cm.
Meine Vorstellung ist ein Wärmeverbundsystem auf die kompl. Aussenwand zu kleben, dann mit ca. 2cm starken Brettern ein Fachwerk auf zu schrauben und die Fächer dann auszuputzen.
Die Problematik ist das aufschrauben der Bretter auf die Dämmung, dass diese sich nicht eindrückt. Und zweitens muss ein Putz mit einer stärke von 2 cm eingebracht werden. Hält dieser? Reißt er? usw.
Was ist generell zu dieser Vorgehensweise zu sagen?
Danke



Rein optisch:



... sehr bescheiden, weil man das falsche Fachwerk sofort erkennt.

Außerdem ist die Kombination aus WDVS und Putzsystem dafür nicht gedacht. Da sind die Bauschäden vorprogrammiert.



Schau



mal in das Profil vom Olaf aus Sachsen,der hat das Fachwerk aus Putz gestaltet.

Ist Geschmackssache...

Grüße Martin



Lass es einfach bleiben!



Der Aufwand steht in keinem Verhältniss zum optischen Eindruck.

Auch ist das Schadensrisiko bei diesem Aufbau hoch.

Grüße



Auch ich...



...würde darauf verzichten. Mit ziemlichem Aufwand produzieren Sie eine optische Lüge, am Ende noch mit problematischen Technologien, die die Dauerhaftigkeit der Maßnahme gefährden. Ich sehe immer wieder, wie sich die aufgeschraubten Bretteln solcher Basteleien nach Jahren krümmen oder gar faulen. Das sieht einfach nur billig aus.

Ein guter Maler kann Ihre Fassade gestalten, auch illusionistisch. Oder Sie investieren das hier eingesparte Geld im Inneren, da haben Sie mehr davon.

Grüße

Thomas





Natürlich kann sich diese Optik mit einem originalen
Fachwerk nicht vergleiche.
Ich hätte es schön gefunden doch ist mir wichtiger
dass das WVDS korrekt ausgeführt wird und die Komponenten
zusammen passen um lange Freude zu haben.